Zum verlängerten Wochenende rund um den 1. Mai erwartet der ADAC eine deutliche Zunahme des Verkehrs. Besonders betroffen sind die Autobahnen im Süden Deutschlands, vor allem rund um München. Viele Menschen nutzen die freien Tage für Kurztrips oder Reisen in Richtung Alpen und Italien. Dadurch entsteht ein hohes Verkehrsaufkommen, das zu erheblichen Verzögerungen führen kann. Die aktuellen Prognosen basieren auf Daten und Einschätzungen des Automobilclubs , die monrose.de berichtet mit t-online.de.
Bereits in den vergangenen Jahren gehörte dieser Zeitraum zu den staureichsten im Kalender. Auch 2026 dürfte sich dieses Muster wiederholen.
Wann die Staugefahr am größten ist
Die Verkehrsbelastung verteilt sich nicht gleichmäßig über das Wochenende. Bestimmte Zeitfenster gelten als besonders kritisch.
- Donnerstag Nachmittag und Abend
- Freitag Vormittag
- Sonntag Nachmittag (Rückreiseverkehr)
Der Tag vor dem Maifeiertag zählt traditionell zu den verkehrsreichsten Tagen des Jahres.
Viele Reisende starten gleichzeitig. Dadurch entstehen Engpässe auf wichtigen Routen. Wer flexibel ist, kann diese Zeiten vermeiden.
Auch kurze Strecken können sich durch das hohe Verkehrsaufkommen deutlich verlängern.

Besonders betroffene Autobahnen rund um München
Der ADAC nennt mehrere Strecken, auf denen mit langen Staus gerechnet werden muss. Diese Routen sind besonders stark belastet.
| Autobahn | Richtung / Problem |
|---|---|
| A99 | Autobahnring München |
| A96 | Richtung Lindau |
| A8 | Richtung Salzburg |
| A10 | Baustellen und Engpässe |
Vor allem die Strecken in Richtung Süden sind stark betroffen.
Diese Routen führen zu beliebten Reisezielen und sind daher besonders ausgelastet.
Baustellen und Einschränkungen verstärken die Lage
Neben dem hohen Verkehrsaufkommen spielen auch Baustellen eine wichtige Rolle. Sie reduzieren die Fahrspuren und erhöhen die Staugefahr zusätzlich.
- eingeschränkte Fahrbahnen
- Modernisierungsarbeiten
- Verzögerungen an Mautstellen
- zusätzliche Engstellen
Baustellen können den Verkehrsfluss erheblich verlangsamen.
Ein Beispiel ist eine wichtige Verbindung in Richtung Alpen, die derzeit nur eingeschränkt befahrbar ist.
Abfahrtssperren in Bayern und Österreich
Um den Verkehr zu steuern, wurden in mehreren Regionen Maßnahmen eingeführt. Dazu gehören sogenannte Abfahrtssperren.
- A7 im Allgäu
- A8 in mehreren Landkreisen
- B2 und B23 in Garmisch-Partenkirchen
- A12 und A13 in Österreich
Abfahrtssperren sollen Städte und Gemeinden vor Verkehrschaos schützen.
Diese Maßnahmen gelten vor allem an Feiertagen und Wochenenden. Ziel ist es, Ausweichverkehr zu reduzieren.
Tipps für Autofahrer
Wer an diesem Wochenende unterwegs ist, sollte sich gut vorbereiten. Eine durchdachte Planung kann helfen, Zeit zu sparen.
- Stoßzeiten vermeiden
- alternative Routen prüfen
- Verkehrsmeldungen verfolgen
- genügend Zeit einplanen
Eine gute Vorbereitung reduziert Stress und Verzögerungen.
Flexibilität ist entscheidend. Wer früher oder später fährt, spart oft Zeit. Kleine Anpassungen machen einen großen Unterschied.
Viele Fahrer unterschätzen die Dauer von Staus. Daher lohnt es sich, zusätzliche Zeit einzuplanen.
Entwicklung des Verkehrsaufkommens
Der Trend zeigt, dass der Reiseverkehr in Deutschland weiter zunimmt. Besonders Feiertage führen regelmäßig zu Spitzenbelastungen.

Kurztrips und spontane Reisen erhöhen den Druck auf die Infrastruktur.
Die Situation rund um München gilt dabei als besonders sensibel. Durch die Lage nahe beliebter Urlaubsregionen ist das Verkehrsaufkommen hier traditionell hoch.
Auch 2026 bleibt der Maifeiertag eine der verkehrsintensivsten Zeiten des Jahres. Wer unterwegs ist, sollte sich auf Verzögerungen einstellen und seine Route entsprechend planen.