Heftige Schneefälle und glatte Straßen stellen Niedersachsen vor große Herausforderungen. In vielen Regionen reagierten Behörden kurzfristig auf die angespannte Wetterlage. Zahlreiche Schulen haben den Präsenzunterricht abgesagt, um Schüler und Lehrkräfte nicht zu gefährden. Eltern müssen sich auf schnelle Entscheidungen einstellen, die oft erst am Vorabend oder frühen Morgen bekannt gegeben werden. Der Wintereinbruch wirkt sich damit direkt auf den Schulalltag im Nordwesten aus, die monrose.de berichtet mit t-online.de.
Besonders problematisch ist die Situation im ländlichen Raum. Trotz Einsatz von Räumdiensten kann der sichere Schülertransport nicht überall gewährleistet werden. Deshalb greifen viele Kommunen zu drastischen Maßnahmen. Statt regulärem Unterricht wird häufig auf digitale Lernformen umgestellt.
Warum Schulen in Niedersachsen geschlossen bleiben
Der Hauptgrund für den Unterrichtsausfall sind anhaltende Schneefälle und vereiste Straßen. Schulbusse können in vielen Regionen nicht zuverlässig fahren. Auch für Eltern, die ihre Kinder selbst bringen, ist der Schulweg teils zu gefährlich. Die Verantwortlichen sehen sich daher gezwungen, den Präsenzunterricht auszusetzen.
Betroffen sind sowohl allgemeinbildende als auch berufsbildende Schulen. Die Entscheidung treffen die Landkreise und kreisfreien Städte eigenständig. Ziel ist es, Unfälle zu vermeiden und die Sicherheit aller Beteiligten zu gewährleisten. Der Distanzunterricht soll dabei Lernrückstände möglichst gering halten.

Schulausfall am 8. Januar – hier gibt es keinen Präsenzunterricht
- Landkreis Aurich
- Landkreis Cloppenburg
- Landkreis Wittmund
- Landkreis Leer
- Stadt Emden
- Stadt Wilhelmshaven
- Landkreis Grafschaft Bentheim
- Landkreis Emsland
- Kreis Friesland
- Landkreis Vechta
- Kreis Schaumburg
- Landkreis Ammerland
- Freie Waldorfschule Oldenburg
- Stadt Dannenberg (Elbe)
In diesen Regionen wurde der Unterricht bereits für Donnerstag ausgesetzt. Viele Schulen haben kurzfristig auf Distanzunterricht umgestellt. Eltern wurden meist per E-Mail oder über digitale Schulplattformen informiert. Die Lage kann sich jedoch jederzeit ändern.
So laufen Entscheidungen über Schulausfälle ab
In Niedersachsen gibt es keine landesweit einheitliche Regelung für wetterbedingte Schulschließungen. Die Entscheidung liegt bei den jeweiligen Kommunen. Häufig fällt sie erst am Vorabend oder am frühen Morgen des Schultages. Eltern und Schüler müssen deshalb flexibel bleiben.
Das Kultusministerium empfiehlt, regelmäßig offizielle Mitteilungen zu prüfen. Schulen informieren zusätzlich über eigene Kanäle. Kurzfristige Änderungen sind bei extremen Wetterlagen üblich. Planungssicherheit ist in solchen Situationen kaum möglich.
Schulausfall am 9. Januar – diese Gebiete sind betroffen
- Bundesland Bremen
- Landkreis Aurich
- Landkreis Cloppenburg
- Landkreis Wittmund
- Landkreis Leer
- Landkreis Lüchow-Dannenberg
- Stadt Emden
- Stadt Wilhelmshaven
- Landkreis Grafschaft Bentheim
- Landkreis Emsland
- Kreis Friesland
- Landkreis Vechta
- Landkreis Ammerland
- Stadt Oldenburg
- Stadt Dannenberg (Elbe)
- Landkreis Wesermarsch
Auch für Freitag rechnen die Behörden mit erheblichen Einschränkungen. Viele Schulen bleiben geschlossen oder wechseln erneut in den Distanzunterricht. Die Wetterlage wird laufend beobachtet. Weitere Ausfälle sind nicht ausgeschlossen.
Wetterprognose verschärft die Lage
Meteorologen erwarten in den kommenden Tagen weitere Schneefälle in Norddeutschland. Der Deutsche Wetterdienst rechnet verbreitet mit fünf bis zehn Zentimetern Neuschnee. In einzelnen Regionen könnten sogar bis zu 15 Zentimeter fallen. Zusätzlich sorgt Wind für Schneeverwehungen.
Die Kombination aus Schnee, Eis und Kälte erhöht das Unfallrisiko erheblich. Behörden warnen vor unnötigen Fahrten. Auch der öffentliche Nahverkehr ist teilweise eingeschränkt. Die Situation bleibt angespannt.
Was Eltern und Schüler jetzt beachten sollten
Eltern sollten sich regelmäßig über den aktuellen Stand informieren. Offizielle Bekanntmachungen der Landkreise und Schulen sind entscheidend. Kurzfristige Änderungen gehören bei extremem Winterwetter dazu. Auch digitale Unterrichtsangebote können sich spontan ändern.
Schüler sollten bereit sein, flexibel zwischen Präsenz- und Distanzunterricht zu wechseln. Technische Ausstattung spielt dabei eine wichtige Rolle. Die kommenden Tage erfordern Geduld und Anpassungsfähigkeit. Sicherheit steht weiterhin an erster Stelle.