Wetter in Deutschland: Glätte, Schnee und Minusgrade sorgen für neue Warnungen

Glatteis und Schnee sorgen in Deutschland für zahlreiche Unfälle. Der Wetterdienst warnt auch in den kommenden Tagen vor gefährlichen Straßen.

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Wetter in Deutschland: Glätte, Schnee und Minusgrade sorgen für neue Warnungen

Das Wetter in Deutschland bleibt weiterhin von winterlichen Gefahren geprägt. In vielen Regionen gilt eine Glättewarnung, während sich die Temperaturen teils deutlich unter den Gefrierpunkt bewegen, die monrose.de berichtet mit tagesschau.de.

Besonders in Niedersachsen wird im Tagesverlauf zusätzlich Neuschnee erwartet. Im Osten und Nordwesten müssen sich die Menschen ganztägig auf Temperaturen bis zu minus fünf Grad einstellen. Die Kombination aus Kälte, Feuchtigkeit und gefrierendem Niederschlag sorgt für angespannte Situationen im Verkehr und in den Kliniken.

Der Winter zeigt sich hartnäckig. Glatte Straßen, Stürze und volle Notaufnahmen prägen derzeit den Alltag in vielen Regionen.

Zahlreiche Glatteisunfälle belasten Krankenhäuser

Die Auswirkungen der Glatteis-Unfälle sind deutlich spürbar. Notaufnahmen in vielen Krankenhäusern melden eine starke Zunahme an Patientinnen und Patienten mit Knochenbrüchen, Prellungen und Kopfverletzungen. Besonders ältere Menschen seien betroffen, berichten Mediziner. Die Versorgungskapazitäten stoßen dabei zunehmend an ihre Grenzen.

Wetter in Deutschland: Glätte, Schnee und Minusgrade sorgen für neue Warnungen
Wetter in Deutschland: Glätte, Schnee und Minusgrade sorgen für neue Warnungen

Ein Krankenhausleiter beschreibt die Lage als äußerst angespannt. Personal arbeite am Limit, zusätzliche Behandlungsplätze müssten improvisiert werden. Trotz aller Bemühungen lasse sich eine Überlastung nicht immer vermeiden.

„Die Notaufnahmen sind durch die vielen Glatteisunfälle derzeit extrem belastet“, erklärt ein Klinikchef.

Warnungen gelten auch zu Wochenbeginn

Der Deutsche Wetterdienst warnt weiterhin vor gefährlichen Wetterbedingungen. Schon in der kommenden Nacht droht in Teilen des Südostens sowie in den östlichen Mittelgebirgen erneut Glatteis durch Sprühregen. Auch andere Regionen sind betroffen, da feuchte Luft auf gefrorene Böden trifft.

Im Norden Deutschlands kommt zusätzlich Schneefall hinzu. Straßen und Gehwege können sich rasch in Rutschbahnen verwandeln. Fachleute raten zu erhöhter Vorsicht und angepasstem Verhalten im Straßenverkehr.

Wer unterwegs sein muss, sollte mehr Zeit einplanen und unnötige Wege vermeiden.

Schnee breitet sich weiter aus

Im Tagesverlauf zieht aus dem Süden ein größeres Niederschlagsgebiet heran. Es bringt überwiegend Schnee, der sich in der Nacht zum Montag weiter nach Norden ausbreitet. Lokal können innerhalb weniger Stunden Neuschneemengen von bis zu fünf Zentimetern fallen.

Wetter in Deutschland: Glätte, Schnee und Minusgrade sorgen für neue Warnungen
Wetter in Deutschland: Glätte, Schnee und Minusgrade sorgen für neue Warnungen

Besonders im Osten Deutschlands ist zusätzlich gefrierender Regen möglich. Diese Wetterlage gilt als besonders gefährlich, da sie innerhalb kürzester Zeit spiegelglatte Flächen erzeugt.

Ein Meteorologe weist darauf hin, dass die Wettermodelle zwar regionale Unterschiede zeigen, die Grundgefahr aber landesweit erhöht bleibe.

„Die Mischung aus Schnee und Eisregen ist tückisch. Schon kurze Wege können riskant werden“, so ein Wetterexperte.

Besonders betroffene Regionen im Überblick

Die aktuelle Wetterlage in Deutschland trifft einzelne Regionen besonders stark:

  • Niedersachsen mit Glatteis und Neuschnee
  • Osten Deutschlands mit anhaltenden Minusgraden
  • Nordwesten mit Dauerfrost
  • Mittelgebirge mit gefrierendem Regen
  • Norden mit zusätzlichem Schneefall

Diese regionale Verteilung erschwert die Planung für Verkehr, Rettungsdienste und Kommunen.

Verkehr und Alltag unter Druck

Der winterliche Mix sorgt nicht nur für Unfälle, sondern auch für Verzögerungen im öffentlichen und privaten Verkehr. Busse und Bahnen fahren teils unregelmäßig, Autofahrer melden Staus und liegengebliebene Fahrzeuge. Kommunen setzen verstärkt Streu- und Räumfahrzeuge ein, stoßen jedoch bei Dauerfrost schnell an Grenzen.

Ein Verkehrsexperte empfiehlt, das Auto nur dann zu nutzen, wenn es unbedingt notwendig ist. Auch Fußgänger sollten rutschfeste Schuhe tragen und besonders vorsichtig sein.

Übersicht: Aktuelle Wetterrisiken

FaktorAuswirkung
GlatteisHohes Unfallrisiko
NeuschneeVerkehrsbehinderungen
MinusgradeGefrierende Straßen
EisregenExtrem glatte Flächen
DauerfrostErschwerte Räumung

Diese Kombination macht das Winterwetter derzeit besonders gefährlich.

Wie lange die Gefahr anhält

Nach Einschätzung des Wetterdienstes bleibt die Lage auch in den kommenden Tagen angespannt. Zwar kann es regional kurze Entspannungen geben, doch insgesamt hält sich die Glättegefahr hartnäckig. Eine nachhaltige Milderung der Temperaturen ist vorerst nicht in Sicht.

Die kommenden Tage erfordern Aufmerksamkeit, Vorsicht und Rücksichtnahme im Alltag.

Zusammengefasst zeigt sich, dass das Wetter in Deutschland weiterhin erhebliche Risiken birgt. Glatteis, Schnee und Minusgrade belasten Verkehr, Rettungsdienste und Kliniken gleichermaßen. Wer vorbereitet ist und Warnungen ernst nimmt, kann helfen, Unfälle zu vermeiden und die Situation besser zu bewältigen.