AVM rollt das große Fritz!OS-Update 8.20 nun auch für die Fritz!Box 5690 Pro aus. Damit schließt der Hersteller die Lücke zu anderen Modellen der 5690-Serie. Für viele Nutzer ist der Versionssprung besonders relevant, da die Fritz!Box 5690 Pro bislang noch mit Fritz!OS 8.03 betrieben wurde. Das Update bringt eine Vielzahl neuer Funktionen und spürbare Verbesserungen in nahezu allen Bereichen des Routers, die monrose.de berichtet mit computerbase.de.
Neben der Fritz!Box 5690 Pro profitieren auch die Fritz!Box 5690 XGS sowie zahlreiche weitere Router und Repeater von der neuen Version. Parallel dazu stellt AVM im Fritz! Labor bereits erste Beta-Updates auf Fritz!OS 8.24 bereit, mit denen kommende Funktionen getestet werden können.
Der Versionssprung ist einer der größten der letzten Jahre.Viele Funktionen waren zuvor exklusiv für andere Modelle verfügbar. Jetzt zieht die Fritz!Box 5690 Pro vollständig nach.
Großer Versionssprung von Fritz!OS 8.03 auf 8.20
Für Nutzer der Fritz!Box 5690 Pro bedeutet das Update einen deutlichen Technologiesprung. AVM integriert Funktionen, die sowohl die Internetstabilität als auch die Übersicht im Heimnetz verbessern. Besonders der neue Internet-Ausfallschutz sticht hervor, da er die Fritz!Box bei Verbindungsproblemen automatisch online hält.
„Gerade für Homeoffice-Nutzer ist der Ausfallschutz ein echtes Sicherheitsnetz“, erklärt ein Netzwerktechniker.
Die Fritz!Box erkennt bei einem Ausfall der Hauptverbindung automatisch eine alternative Internetquelle, etwa über Mobilfunk oder einen LTE-Router, und schaltet selbstständig um.

Neue Internet- und Netzwerkfunktionen im Detail
Mit Fritz!OS 8.20 erweitert AVM den Online-Monitor deutlich. Nutzer sehen nun nicht nur die eigene Auslastung, sondern auch, wie stark das Netzsegment insgesamt beansprucht wird. Zudem lassen sich Top-Verbraucher im Heimnetz schneller identifizieren.
Zu den wichtigsten Neuerungen im Bereich Internet zählen:
- Anzeige der Netzsegment-Auslastung
- automatischer Internet-Ausfallschutz
- Übersicht über Geräte mit höchstem Datenverbrauch
- erweiterter Online-Monitor für nicht einzeln ausgewählte Geräte
- vereinfachte Bedienung der Kindersicherung
Diese Funktionen sollen Transparenz schaffen und helfen, Engpässe im Heimnetz schneller zu erkennen.
Verbesserungen im Mesh-Netzwerk
Auch im Bereich Mesh legt AVM nach. Die Fritz!Box erkennt nun automatisch den Gerätetyp im Netzwerk, etwa Smartphone, Computer oder Drucker. Dadurch wird die Verwaltung deutlich übersichtlicher.
Ein weiterer Vorteil ist die vereinfachte Anmeldung von Mesh-Repeatern direkt über die Benutzeroberfläche des Mesh-Masters. Gleichzeitig optimieren Fritz!-Geräte ihre Verbindungen untereinander automatisch.
„Mesh wird damit noch alltagstauglicher, vor allem in größeren Wohnungen“, so ein IT-Berater.
Neuerungen bei Telefonie und Heimnetz
Im Bereich Telefonie gibt es praktische Ergänzungen. Ansagen für den integrierten Anrufbeantworter lassen sich nun auch als Text eingeben, der automatisch in Sprache umgewandelt wird. Das spart Zeit und macht Anpassungen flexibler.
Im Heimnetz steht das Energiesparen im Fokus. EEE (Energy Efficient Ethernet) kann jetzt separat für jeden WAN- und LAN-Anschluss konfiguriert werden. Nutzer haben dadurch mehr Kontrolle über Stromverbrauch und Leistung.
Smart-Home-Funktionen deutlich ausgebaut
Mit Fritz!OS 8.20 erhält auch der Smart-Home-Bereich zahlreiche Erweiterungen. Die Anmeldung von Smart-Home-Geräten kann zentral über den Mesh-Master gestartet werden. Zusätzlich werden Messdaten von Energiezählern übersichtlich dargestellt.
Neue Möglichkeiten mit Fritz!Smart Control 440:
- Steuerung von Boost- und Frostschutz-Funktionen
- Anpassung von Farbe und Farbtemperatur bei Lampen
- Aktivierung und Deaktivierung von Routinen
- Anzeige von WLAN-QR-Codes
- verzögerte Auslösung von Vorlagen und Routinen
Smart Home wird damit nicht nur umfangreicher, sondern auch deutlich flexibler.Automatisierungen lassen sich feiner abstimmen. Das erhöht Komfort und Energieeffizienz.
Speicher, NAS und weitere Verbesserungen
Auch im Bereich Speicher und NAS bringt Fritz!OS 8.20 Neuerungen. Über fritz.nas lassen sich Ordner mit einem Freigabe-Link versehen, sodass Inhalte hoch- und heruntergeladen werden können. Das eignet sich etwa zum Sammeln von Fotos nach Veranstaltungen.

Zusätzlich wurden in fast allen Modulen Fehler behoben und kleinere Optimierungen vorgenommen, die die Stabilität erhöhen.
Diese Geräte erhalten Fritz!OS 8.20
| Kategorie | Modelle |
|---|---|
| DSL / Glasfaser | 5690 Pro, 5690 XGS, 5690, 5530 Fiber |
| Kabel | 6690, 6670, 6660, 6591 |
| DSL | 7690, 7590 AX, 7590, 7530 AX, 7530, 7520, 7510 |
| Mobilfunk | 6860 5G, 6850 5G, 6850 LTE |
| Repeater | 6000, 3000 AX, 2400, 1200 AX |
| Zubehör | Smart Gateway, Powerline 1260 |
So kommt das Update auf die Fritz!Box
Das Fritz!OS-Update 8.20 wird schrittweise verteilt. Nutzer können es automatisch installieren lassen oder manuell über das Menü System > Updates starten. Falls das Update dort noch nicht angezeigt wird, ist auch eine manuelle Installation möglich.
Beta-Updates im Fritz! Labor
Parallel zur stabilen Version veröffentlicht AVM neue Labor-Firmware. Mehrere Modelle, darunter die Fritz!Box 7590 AX, 7530 und 6690 Cable, können bereits Fritz!OS 8.24 testen. Auch die Fritz!Box 7690 wurde wieder ins Labor aufgenommen.
Experten sehen darin ein klares Signal, dass AVM den Funktionsausbau weiter vorantreibt und Nutzer frühzeitig einbindet.
„Die Labor-Versionen zeigen, wohin sich Fritz!OS entwickelt“, sagt ein Branchenbeobachter.
Warum Fritz!OS 8.20 für viele Nutzer ein wichtiges Update ist
Mit Fritz!OS 8.20 erhält die Fritz!Box 5690 Pro endlich Funktionsgleichstand mit anderen Premium-Modellen. Internet-Sicherheit, Mesh-Komfort und Smart-Home-Integration wurden deutlich verbessert. Für viele Anwender bedeutet das mehr Stabilität im Alltag und bessere Kontrolle über das eigene Heimnetz.