Apple hat mit dem AirTag 2 eine neue Generation seines beliebten Trackers vorgestellt. Äußerlich bleibt vieles vertraut, doch unter der Haube hat sich einiges getan. Nutzerinnen und Nutzer profitieren von einer verbesserten Ortung, mehr Reichweite und neuen Funktionen im Zusammenspiel mit iPhone und Apple Watch. Besonders spannend sind dabei die Eigenschaften und der Preis in Deutschland 2026, denn Apple bleibt seiner Linie treu, ohne den Markt auf den Kopf zu stellen, die monrose.de berichtet.
Der neue AirTag richtet sich vor allem an Menschen, die ihre Schlüssel, Taschen oder Fahrräder schnell wiederfinden möchten. Die Änderungen wirken auf den ersten Blick klein. Im Alltag können sie jedoch einen spürbaren Unterschied machen.
Design und Einrichtung: Bewährtes Konzept ohne Überraschungen
Optisch unterscheidet sich der Apple AirTag 2 kaum vom Vorgänger. Größe, Form und die glänzende Edelstahlrückseite bleiben identisch. Auch der Batteriewechsel erfolgt weiterhin über eine drehbare Abdeckung. Zum Einsatz kommt erneut eine CR2032-Knopfzelle, die im Alltag etwa ein Jahr durchhält.

Die Einrichtung läuft gewohnt einfach ab. Nach dem Entfernen der Schutzfolie meldet sich der Tracker automatisch auf dem iPhone. Innerhalb weniger Sekunden lässt sich der AirTag benennen, mit einem Emoji versehen und einem Gegenstand zuordnen. Die Integration in die „Wo ist?“-App funktioniert nahtlos und ohne technische Hürden.
„Apple bleibt seiner Philosophie treu: Technik soll im Hintergrund verschwinden und einfach funktionieren“,
erklärt ein deutscher Apple-Zubehör-Experte.
Verbesserte Ortung: Mehr Reichweite und höhere Präzision
Der wichtigste Punkt beim AirTag 2 ist die Ortung. Apple hat sowohl Bluetooth als auch den Ultrabreitband-Chip (UWB) weiterentwickelt. Dadurch startet die Genaue Suche früher und arbeitet stabiler, selbst in belebten Umgebungen oder größeren Wohnungen.
Auf dem iPhone erscheinen nun klarere Richtungsangaben mit Pfeilen und exakter Distanzanzeige. Nutzer berichten, dass verlorene Gegenstände schneller gefunden werden als bisher. Auch der integrierte Lautsprecher wurde leicht angepasst, sodass der Signalton besser wahrnehmbar ist.
Gerade in Alltagssituationen, in denen Sekunden zählen, macht sich diese Optimierung bemerkbar.Der Unterschied ist nicht spektakulär, aber spürbar. Apple setzt hier klar auf Feinschliff statt Revolution.
Genaue Suche mit der Apple Watch
Eine der auffälligsten Neuerungen ist die Unterstützung der genauen Suche auf der Apple Watch. Voraussetzung sind aktuelle Modelle wie die Apple Watch Series 9 oder Ultra 2. Die Ortung erfolgt über das Kontrollzentrum der Uhr und liefert zusätzlich haptisches Feedback.
Je näher man dem gesuchten Objekt kommt, desto intensiver werden die Vibrationen. Diese Funktion ist besonders praktisch, wenn das iPhone gerade nicht zur Hand ist.

„Die Kombination aus iPhone, Apple Watch und AirTag 2 zeigt, wie stark Apples Ökosystem im Alltag sein kann“,
sagt ein Technik-Analyst aus München.
Unterschiede zwischen AirTag und AirTag 2
Zur besseren Übersicht hier die wichtigsten Unterschiede:
- größere Reichweite bei Bluetooth und UWB
- frühere Aktivierung der genauen Suche
- optimierter Signalton
- Unterstützung der genauen Suche auf der Apple Watch
- ansonsten identisches Design und gleiche Batterie
Technische Übersicht: AirTag 2 auf einen Blick
| Merkmal | AirTag 2 |
|---|---|
| Ortung | Bluetooth + UWB |
| Batterie | CR2032 |
| Integration | „Wo ist?“-Netzwerk |
| Apple Watch | Genaue Suche unterstützt |
| Gravur | Kostenlos |
Preis in Deutschland 2026: Das kostet der AirTag 2
Beim Preis in Deutschland 2026 bleibt Apple konservativ. Der AirTag 2 kostet weiterhin 35 Euro im Einzelkauf. Das Vierer-Pack liegt bei 119 Euro. Eine kostenlose Gravur ist nach wie vor verfügbar und macht den Tracker auch als Geschenk attraktiv.
Im Handel sind regelmäßig günstigere Angebote zu erwarten, vor allem bei Mehrfachpacks. Damit positioniert sich Apple im oberen Preissegment, bietet jedoch eine tiefe Integration ins eigene Ökosystem.
Günstigere Alternativen existieren.
Sie erreichen jedoch selten die Genauigkeit und Zuverlässigkeit des Apple-Netzwerks.
Für viele Nutzer bleibt der AirTag daher die erste Wahl.
Lohnt sich der Kauf oder das Upgrade?
Wer bereits einen AirTag der ersten Generation nutzt, muss nicht zwingend wechseln. Die Verbesserungen sind evolutionär, nicht revolutionär. Für Neueinsteiger oder Nutzer, die besonders auf präzise Ortung angewiesen sind, bietet der AirTag 2 jedoch klare Vorteile.
Ein Nutzerkommentar aus einem deutschen Technikforum bringt es auf den Punkt:
„Ich habe meinen Schlüsselbund mit dem AirTag 2 schneller gefunden als je zuvor – das Upgrade lohnt sich für mich.“
Damit zeigt sich: Der AirTag 2 ist kein radikaler Neuanfang, sondern ein durchdachtes Update mit Fokus auf Eigenschaften, Alltagstauglichkeit und einem stabilen Preis in Deutschland 2026.