Wetter in Deutschland: DWD warnt vor Sturm und Gewittern, danach wird es warm

Der Deutsche Wetterdienst warnt in mehreren Regionen vor Wind, Sturmböen und einzelnen Gewittern. Danach steigen die Temperaturen vor allem im Süden deutlich an.

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Wetter in Deutschland: DWD warnt vor Sturm und Gewittern, danach wird es warm

Das Wetter in Deutschland zeigt zum Ende der Septemberwoche 2026 noch einmal zwei sehr unterschiedliche Seiten. Während im Norden und Osten zunächst kräftiger Wind, einzelne Gewitter und an der Küste sogar Sturmböen erwartet werden, deutet sich für das Wochenende eine deutliche Erwärmung an, die  monrose.de berichtet mit t-online.de.

Der Deutsche Wetterdienst hat für zahlreiche Regionen amtliche Warnungen herausgegeben. An der Nordseeküste und auf Fehmarn gilt eine höhere Warnstufe, während sich ein breiter Streifen von Schleswig-Holstein über Niedersachsen und Ostwestfalen bis nach Sachsen mit einer niedrigeren Warnstufe erstreckt.

Auf unruhiges Wetter folgt innerhalb weniger Tage ein deutlicher Temperaturanstieg. Besonders im Südwesten könnte sich der September noch einmal fast sommerlich anfühlen.

DWD warnt vor Sturm und Gewittern

Auslöser der Wetterentwicklung ist ein Tiefdruckgebiet über der Ostsee. Von Nordwesten gelangt dadurch kühlere Meeresluft nach Deutschland. Gleichzeitig zieht ein Hochdruckgebiet von England in Richtung Süddeutschland.

Diese Konstellation sorgt zunächst für einen deutlichen Wetterkontrast. Während sich die kühlere Luft vor allem im Norden und Osten bemerkbar macht, kann sich der Süden anschließend zunehmend erwärmen.

Für die Nordseeküste und Fehmarn hat der DWD Warnstufe Orange ausgerufen. Das entspricht der zweiten von insgesamt vier Warnstufen. Dort können in Schauernähe und in exponierten Lagen Sturmböen mit Geschwindigkeiten von bis zu 80 km/h auftreten.

Wetter in Deutschland: DWD warnt vor Sturm und Gewittern, danach wird es warm
Wetter in Deutschland: DWD warnt vor Sturm und Gewittern, danach wird es warm

„In Schauernähe sowie in exponierten Lagen muss mit Sturmböen gerechnet werden.“

Bei solchen Windgeschwindigkeiten können Äste abbrechen oder lose Gegenstände bewegt werden. Für Menschen, die im Freien unterwegs sind, sind deshalb besonders offene Flächen, Wälder und Bereiche mit schlecht gesicherten Gegenständen relevant.

Gelbe Warnstufe in einem breiten Streifen Deutschlands

Neben der Küste betrifft die Wetterwarnung zahlreiche weitere Regionen. Eine gelbe Warnstufe gilt in einem breiten Gebiet, das sich von Schleswig-Holstein über Niedersachsen und Ostwestfalen bis nach Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Berlin und Sachsen erstreckt.

Dort rechnet der Wetterdienst mit Windböen um 55 km/h. Diese Windgeschwindigkeit reicht aus, um leichte Gegenstände zu bewegen oder lose Teile durch die Luft zu wirbeln.

Zusätzlich sind bis zum frühen Nachmittag im Osten einzelne kurze Gewitter möglich. Sie können örtlich mit stärkeren Böen einhergehen und das Wetter innerhalb kurzer Zeit verändern.

Wer am Donnerstag längere Zeit draußen unterwegs ist, sollte deshalb nicht nur auf die Temperatur schauen. Entscheidend ist die Kombination aus Wind, Schauern und möglichen Gewittern.

Freitag bringt Nebel und deutlich kühlere Temperaturen

In der Nacht zum Freitag kann sich örtlich dichter Nebel bilden. Der DWD erwartet dabei teilweise Sichtweiten von weniger als 150 Metern.

Das kann vor allem am frühen Morgen zu Einschränkungen im Straßenverkehr führen. Autofahrer müssen mit deutlich schlechterer Sicht rechnen, während Radfahrer und Fußgänger bei Nebel ebenfalls schlechter wahrgenommen werden können.

Am Freitag bleibt es vor allem in der Nordosthälfte vergleichsweise kühl. Dort werden Höchstwerte zwischen 16 und 20 Grad erwartet. In der Südwesthälfte steigen die Temperaturen dagegen auf 18 bis 24 Grad.

Damit beginnt bereits am Freitag der Übergang zu einer wärmeren Wetterphase.

Am Samstag wird es deutlich wärmer

Am Samstag nimmt der Temperaturunterschied zwischen Nordosten und Südwesten weiter zu. Die Höchstwerte liegen vielerorts zwischen 20 und 25 Grad.

Am Oberrhein kann es noch wärmer werden. Dort sind örtlich bis zu 29 Grad möglich. Gleichzeitig lässt der Einfluss der zunächst kühleren Luftmassen nach.

Für viele Regionen bedeutet das einen schnellen Wechsel innerhalb weniger Tage: Auf windiges und teilweise nasses Wetter folgt zunehmend freundlicheres und wärmeres Herbstwetter.

„Am Oberrhein sind am Samstag örtlich bis zu 29 Grad möglich.“

Gerade im Südwesten können sich die Temperaturen damit deutlich von dem unterscheiden, was wenige Tage zuvor im Norden Deutschlands gemessen wird.

Sonntag bringt bis zu 31 Grad im Südwesten

Der Sonntag markiert nach der vorliegenden Prognose den wärmsten Abschnitt des Wochenendes. Im Norden werden Höchstwerte zwischen 18 und 23 Grad erwartet.

Im übrigen Deutschland sind 22 bis 27 Grad möglich. Im Südwesten steigen die Temperaturen auf 25 bis 29 Grad. Am Oberrhein kann das Thermometer sogar bis auf 31 Grad klettern.

Damit entsteht Ende September ein ungewöhnlicher Temperaturkontrast innerhalb Deutschlands. Während der Norden vergleichsweise herbstlich bleibt, können sich Teile des Südwestens zeitweise beinahe sommerlich anfühlen.

31 Grad Ende September fallen aus dem üblichen Rahmen. Der Temperaturanstieg kommt zudem sehr schnell. Für das Wochenende lohnt sich deshalb ein Blick auf die regionale Vorhersage statt auf einen einzigen Deutschlandwert.

Die Wetterentwicklung im Überblick

Die Wetterlage lässt sich für die kommenden Tage grob in drei Phasen einteilen:

  1. Donnerstag: Wind, Schauer und einzelne Gewitter im Norden und Osten; an der Nordseeküste und auf Fehmarn mögliche Sturmböen bis 80 km/h.
  2. Freitag: Nebel in der Nacht und am Morgen, anschließend Temperaturen zwischen 16 und 24 Grad.
  3. Samstag und Sonntag: Deutliche Erwärmung, besonders im Süden und Südwesten; am Oberrhein am Sonntag bis zu 31 Grad möglich.

Diese Entwicklung erklärt auch, warum sich die Wettervorhersage innerhalb weniger Tage so stark verändert. Mehrere Luftmassen treffen aufeinander, während Hoch- und Tiefdruckgebiete ihre Position verändern.

Wo das Wetter am Wochenende am wärmsten wird

Besonders begünstigt ist nach der aktuellen Prognose der Südwesten. Während die Nordosthälfte am Freitag teilweise nur Werte um 16 bis 20 Grad erreicht, sind in der Südwesthälfte bis zu 24 Grad möglich.

Am Samstag verschiebt sich das Temperaturfeld weiter nach oben. Am Oberrhein können bereits 29 Grad erreicht werden. Am Sonntag werden dort sogar bis zu 31 Grad erwartet.

RegionFreitagSamstagSonntag
Nordosthälfte16–20 °Cetwa 20–25 °C18–23 °C
Südwesthälfte18–24 °Cetwa 20–25 °C22–29 °C
Oberrheinbis etwa 24 °Cbis 29 °Cbis 31 °C

Die Unterschiede zwischen den Regionen bleiben damit erheblich. Wer am Wochenende unterwegs ist, kann je nach Zielgebiet auf sehr unterschiedliche Bedingungen treffen.

Was die Wetterwarnungen für den Alltag bedeuten

Starker Wind ist nicht automatisch gefährlich, kann aber je nach Umgebung Probleme verursachen. Besonders exponierte Stellen, Küstenbereiche, Wälder und Orte mit ungesicherten Gegenständen können bei kräftigen Böen problematisch werden.

Bei Gewittern verändert sich die Situation zusätzlich. Dann können innerhalb kurzer Zeit stärkere Windböen auftreten. Im Freien sind offene Flächen und der Aufenthalt unter einzelnen Bäumen deshalb keine gute Kombination.

Auch dichter Nebel am Freitagmorgen sollte nicht unterschätzt werden. Sichtweiten von weniger als 150 Metern können das Fahren erheblich erschweren.

Für die kommenden Tage ergeben sich damit einige praktische Punkte:

  • An der Küste auf aktuelle Sturmwarnungen achten.
  • Bei Gewittern offene Flächen möglichst verlassen.
  • Lose Gegenstände auf Balkonen und Grundstücken sichern.
  • Bei dichtem Nebel die Geschwindigkeit im Straßenverkehr anpassen.
  • Für das Wochenende die regionale Temperaturprognose prüfen.
  • Im Südwesten auf deutlich höhere Temperaturen als im Norden einstellen.

Warum die Temperatur so schnell ansteigt

Der starke Wechsel hängt mit der großräumigen Luftströmung zusammen. Zunächst erreicht kühlere Meeresluft aus nordwestlicher Richtung Deutschland. Gleichzeitig wandert ein Hochdruckgebiet von England nach Süddeutschland.

Mit zunehmendem Hochdruckeinfluss können sich die Bedingungen vor allem im Süden und Südwesten stabilisieren. Die Temperaturen steigen dadurch innerhalb kurzer Zeit deutlich an.

Das erklärt, warum zwischen einer stürmischen Wetterlage an der Nordseeküste und Temperaturen um 30 Grad am Oberrhein nur wenige Tage liegen.

Wetter in Deutschland: DWD warnt vor Sturm und Gewittern, danach wird es warm
Wetter in Deutschland: DWD warnt vor Sturm und Gewittern, danach wird es warm

Ein Wetterexperte könnte den Kontrast deshalb weniger über die absolute Temperatur als über die Geschwindigkeit des Wechsels beschreiben. Ende September treffen dabei typische herbstliche Bedingungen auf eine spätsommerliche Wärmephase.

Deutschland erlebt ein ungewöhnlich wechselhaftes Wochenende

Die kommenden Tage bringen keinen einheitlichen Wetterverlauf für ganz Deutschland. Zunächst stehen im Norden und Osten Wind, Schauer und einzelne Gewitter im Mittelpunkt, während an der Nordseeküste und auf Fehmarn sogar Sturmböen bis 80 km/h möglich sind.

Am Freitag geht es mit Nebel und vergleichsweise niedrigen Temperaturen weiter. Danach dreht die Wetterentwicklung deutlich: Am Samstag werden verbreitet 20 bis 25 Grad erwartet, bevor am Sonntag vor allem der Südwesten noch einmal sehr warm wird.

Für die Planung des Wochenendes bedeutet das: Im Norden bleibt wetterfeste Kleidung zunächst sinnvoll, während am Oberrhein und in Teilen des Südwestens bereits sommerliche Kleidung gefragt sein kann. Die Wettervorhersage Deutschland zeigt damit innerhalb weniger Tage einen ungewöhnlich großen Unterschied zwischen Sturmrisiko im Norden und Temperaturen bis 31 Grad im Süden.