Grippeimpfung 2026: Kosten, Termin, für wen empfohlen

Die Grippesaison 2026/27 steht bevor. Wer sich impfen lassen sollte, welcher Termin sinnvoll ist und wann die Krankenkasse die Kosten übernimmt.

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Grippeimpfung 2026: Kosten, Termin, für wen empfohlen

Die Grippeimpfung 2026 wird für die Saison 2026/2027 mit einer neu angepassten Impfstoffzusammensetzung angeboten. Für viele Menschen in Deutschland ist Anfang Oktober ein guter Zeitpunkt, den Impfstatus zu prüfen: Die STIKO empfiehlt die Impfung vor allem Personen ab 60 Jahren, Menschen mit bestimmten Grunderkrankungen, Schwangeren und weiteren Risikogruppen, die  monrose.de berichtet.

Dabei geht es nicht nur um die Frage, ob geimpft werden soll. Auch der Termin, der verwendete Impfstoff und die Kostenübernahme durch die gesetzliche Krankenkasse unterscheiden sich je nach Alter und persönlicher Situation.

Was bedeutet Grippeimpfung 2026?

Die saisonale Grippeimpfung richtet sich gegen Influenza und nicht gegen gewöhnliche Erkältungen. Das klingt selbstverständlich, führt im Alltag aber immer wieder zu Missverständnissen. Husten, Schnupfen und Halsschmerzen können von zahlreichen Erregern verursacht werden; der Influenza-Impfstoff ist gezielt auf Influenzaviren ausgerichtet.

Grippeimpfung 2026: Kosten, Termin, für wen empfohlen
Grippeimpfung 2026: Kosten, Termin, für wen empfohlen

Wer generell Atemwegsinfektionen reduzieren möchte, findet ergänzend praktische Hinweise im Monrose-Ratgeber zum Vorbeugen von Erkältungen im Herbst 2026. Die dort beschriebenen Maßnahmen wie Händehygiene und vernünftiges Verhalten bei akuten Infekten ersetzen eine indizierte Influenza-Impfung nicht.

Für die Saison 2026/27 wird nicht einfach der Impfstoff des vergangenen Winters weiterverwendet: Die Zusammensetzung wurde an die erwarteten zirkulierenden Virusvarianten angepasst.

Das Paul-Ehrlich-Institut führt für die Saison 2026/2027 entsprechend angepasste trivalente Influenza-Impfstoffe. Die Zusammensetzung basiert auf Empfehlungen für die nördliche Hemisphäre und unterscheidet sich von der Saison 2025/2026. Deshalb ist die Grippeimpfung eine saisonale Impfung und keine einmalige Immunisierung fürs ganze Leben.

„Die Impfstoffzusammensetzung wird in jedem Jahr aktualisiert.“

Dieser Grundsatz ist für die persönliche Planung entscheidend. Eine Impfung aus dem vergangenen Winter gilt nicht einfach als Ersatz für die aktuelle Saison.

Wer sich zusätzlich für andere saisonal oder regional relevante Impfungen interessiert, findet im Überblick zur FSME-Impfung 2026 mit Kosten, Terminen und Risikogebieten die abweichenden Regeln für die Zeckenimpfung.

Für wen empfiehlt STIKO die Grippeimpfung 2026?

Die STIKO-Empfehlung zur Grippeimpfung bedeutet nicht, dass automatisch jeder Einwohner Deutschlands jährlich gegen Influenza geimpft werden soll. Die Empfehlung konzentriert sich auf Menschen, bei denen ein erhöhtes Risiko für schwere Krankheitsverläufe besteht oder bei denen eine Impfung aus beruflichen beziehungsweise epidemiologischen Gründen sinnvoll ist.

Zu den wichtigsten Gruppen gehören:

  • alle Personen ab 60 Jahren;
  • Schwangere ab dem zweiten Schwangerschaftsdrittel;
  • Schwangere mit erhöhter gesundheitlicher Gefährdung durch eine Grunderkrankung bereits ab dem ersten Trimenon;
  • Menschen ab sechs Monaten mit bestimmten chronischen Grunderkrankungen;
  • Bewohnerinnen und Bewohner von Alten- und Pflegeeinrichtungen;
  • Personen, die gefährdete Menschen im selben Haushalt oder im Rahmen ihrer Betreuung anstecken könnten;
  • medizinisches Personal und weitere Beschäftigte mit erhöhtem beruflichem Risiko;
  • Personen in Einrichtungen mit umfangreichem Publikumsverkehr;
  • bestimmte Personen mit häufigem direktem Kontakt zu Schweinen, Geflügel, Wildvögeln oder Robben.

Welche chronischen Krankheiten sind relevant?

Die Empfehlung betrifft nicht nur klassische Lungenerkrankungen. Genannt werden unter anderem chronische Erkrankungen der Atemwege, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, chronische Leber- oder Nierenkrankheiten, Diabetes und andere Stoffwechselerkrankungen, neurologische Erkrankungen sowie angeborene oder erworbene Immundefizienzen. Auch eine HIV-Infektion gehört zu den relevanten Indikationen.

Entscheidend ist das erhöhte Risiko eines komplizierten oder schweren Influenza-Verlaufs. Deshalb kann die Empfehlung bereits Kinder ab sechs Monaten betreffen, wenn eine entsprechende Grunderkrankung besteht.

Müssen sich gesunde Erwachsene unter 60 impfen lassen?

Für gesunde Erwachsene unter 60 Jahren besteht keine allgemeine STIKO-Empfehlung zur jährlichen Influenza-Impfung. Das bedeutet allerdings nicht, dass von einer Impfung abgeraten wird. Wer sich trotzdem impfen lassen möchte, kann die Möglichkeit mit Arztpraxis, Apotheke und Krankenkasse klären.

Gerade bei der Kostenfrage entsteht hier ein Unterschied. Einige gesetzliche Krankenkassen gehen mit freiwilligen Leistungen über den regulären Anspruch hinaus. Welche Zusatzleistungen eine Kasse anbietet, kann deshalb neben dem Beitragssatz relevant sein; einen breiteren Überblick bietet der Monrose-Ratgeber zur Krankenversicherung in Deutschland 2026.

Wann ist der beste Termin für die Grippeimpfung 2026?

Bei der Grippeimpfung 2026 Termin-Planung ist Oktober ein wichtiger Orientierungsmonat. Nach den Informationen des Robert Koch-Instituts sollte die jährliche Impfung im Herbst beziehungsweise Winter erfolgen, vorzugsweise von Oktober bis Mitte Dezember. Der Körper benötigt nach der Impfung ungefähr 10 bis 14 Tage, bis der Impfschutz vollständig aufgebaut ist.

Ein Termin Anfang Oktober bedeutet deshalb nicht, dass der Schutz schon am nächsten Tag vollständig vorhanden ist. Gleichzeitig besteht normalerweise kein Grund, bereits im Hochsommer möglichst früh geimpft zu werden.

SituationSinnvolle Planung 2026/27Besonderheit
Person ab 60 Jahrenab Oktoberfrühzeitig Termin organisieren
Chronische Grunderkrankungab Oktoberindividuelle Situation berücksichtigen
Schwangerschaftmeist ab 2. Trimenonbei Grunderkrankung ab 1. Trimenon empfohlen
PflegeheimbewohnerHerbst 2026Impfangebote häufig direkt in Einrichtungen
Medizinisches PersonalHerbst 2026häufig betriebliche Impfangebote
Termin bis Mitte Dezember verpasstNachholimpfung prüfenkann auch später noch sinnvoll sein

Ein verpasster Novembertermin macht die Impfung nicht automatisch nutzlos. Auch während einer bereits laufenden Grippewelle kann eine Nachholimpfung noch sinnvoll sein.

Der Grund liegt im zeitlichen Verlauf der Influenzawellen. In Deutschland lag deren Höhepunkt in vergangenen Jahren häufig erst nach dem Jahreswechsel. Wann eine konk.

Der praktische Zeitplan lautet deshalb nicht „möglichst früh“, sondern: rechtzeitig vor der erwarteten stärkeren Influenza-Aktivität und mit genügend Zeit für den Aufbau des Impfschutzes.

Eine zweite Influenza-Impfung innerhalb derselben Saison ist für bereits regulär Geimpfte normalerweise nicht vorgesehen.

Welche Impfstoffe werden 2026/27 verwendet?

Die Influenza-Impfung 2026/2027 erfolgt mit saisonal angepassten Impfstoffen. Das Paul-Ehrlich-Institut veröffentlicht die in Deutschland verfügbaren beziehungsweise entsprechend angepassten Präparate und deren Zusammensetzung. Für 2026/27 handelt es sich um trivalente Impfstoffe, die Antigene ausgewählter Influenza-A- und Influenza-B-Virusvarianten enthalten.

Besonderheit ab 60 Jahren

Für Personen ab 60 Jahren empfiehlt die STIKO inaktivierte Hochdosis-Impfstoffe oder MF-59-adjuvantierte Influenza-Impfstoffe. Beide Optionen sollen gegenüber Standardimpfstoffen die Immunantwort in dieser Altersgruppe verbessern und werden von der STIKO als geeignete Möglichkeiten für ältere Menschen eingeordnet.

Grippeimpfung 2026: Kosten, Termin, für wen empfohlen
Grippeimpfung 2026: Kosten, Termin, für wen empfohlen

Für die Saison 2026/27 führt das Paul-Ehrlich-Institut beispielsweise entsprechend angepasste Präparate dieser Kategorien. Welche konkrete Variante im individuellen Fall eingesetzt wird, hängt unter anderem von Alter, Verfügbarkeit und medizinischen Voraussetzungen ab.

Was gilt für Kinder?

Eine allgemeine jährliche Influenza-Impfung sämtlicher gesunder Kinder ist nach dem Stand im September 2026 keine STIKO-Empfehlung. Kinder und Jugendliche mit relevanten Grunderkrankungen gehören dagegen zu den Indikationsgruppen.

Für Kinder ab zwei bis einschließlich 17 Jahren kann neben inaktivierten Impfstoffen grundsätzlich ein attenuierter Lebendimpfstoff als Nasenspray infrage kommen, sofern keine Kontraindikation besteht. Bei Säuglingen und Kleinkindern zwischen sechs Monaten und zwei Jahren werden Totimpfstoffe verwendet.

Die STIKO beschäftigt sich 2026 zudem mit der Frage einer möglichen breiteren Influenza-Impfstrategie für Kinder und Jugendliche. Eine generelle Empfehlung für alle gesunden Kinder lässt sich daraus zum Stand Ende September 2026 jedoch nicht ableiten.

Was kostet die Grippeimpfung 2026?

Bei den Grippeimpfung Kosten 2026 gibt es zwei grundlegend verschiedene Situationen: Entweder besteht ein Leistungsanspruch gegenüber der gesetzlichen Krankenversicherung, oder die Impfung fällt außerhalb der regulären Kassenleistung.

Die Schutzimpfungs-Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses regelt auf Grundlage der STIKO-Empfehlungen Voraussetzungen und Umfang des Anspruchs gesetzlich Versicherter auf Schutzimpfungen. Für empfohlene Schutzimpfungen fallen nach den Angaben des Bundesgesundheitsministeriums keine üblichen gesetzlichen Arzneimittel-Zuzahlungen an.

Versicherungs- und ImpfsituationKosten für Versicherte
GKV und reguläre STIKO-Indikationgrundsätzlich Kassenleistung
GKV, gesund und unter 60 ohne andere IndikationKassenleistung nicht automatisch aus STIKO-Anspruch ableitbar
GKV mit freiwilliger Satzungsleistungje nach Krankenkasse auch darüber hinaus kostenfrei
Betriebliche Impfunghäufig über Arbeitgeber organisiert
PKVErstattung abhängig von Tarif und Versicherungsbedingungen
Selbstzahler ohne KostenübernahmePreis vor dem Termin bei Praxis oder Anbieter erfragen

Ein pauschaler bundesweit gültiger Selbstzahler-Endpreis wäre irreführend. Impfstoff, ärztliche Leistung und Abrechnungsweg können eine Rolle spielen. Wer nicht unter die reguläre Empfehlung fällt, sollte deshalb vor dem Termin klären, ob die eigene Krankenkasse die Impfung freiwillig übernimmt.

Das kann finanziell relevanter sein als erwartet. Unterschiede zwischen den Kassen betreffen nicht nur Beiträge, sondern auch freiwillige Zusatzleistungen. Der Monrose-Vergleich zum Krankenkassen-Zusatzbeitrag 2026 zeigt, welche weiteren Kriterien beim Kassenvergleich eine Rolle spielen.

„Kostenfrei sind die Impfungen für GKV-Versicherte, die zu einer Bevölkerungsgruppe gehören, für die die STIKO eine Grippeschutzimpfung empfiehlt.“

Für die Saison 2026/27 gibt es darüber hinaus Krankenkassen, die auch Versicherten außerhalb der eigentlichen STIKO-Risikogruppen eine kostenfreie Impfung ermöglichen. Deshalb lohnt sich eine konkrete Prüfung bei der eigenen Kasse, statt allein vom Alter auf die Kostenübernahme zu schließen.

Wo kann man sich 2026 gegen Grippe impfen lassen?

Die Grippeimpfung beim Hausarzt bleibt der klassische Weg. Gerade bei chronischen Erkrankungen, Schwangerschaft, unklaren früheren Impfreaktionen oder Fragen zur gleichzeitigen Verabreichung anderer Impfstoffe ist die Arztpraxis eine naheliegende Anlaufstelle.

Für Erwachsene existieren inzwischen weitere Möglichkeiten. Influenza-Impfungen können in entsprechend qualifizierten Apotheken angeboten werden. Apothekerinnen und Apotheker dürfen unter den gesetzlichen Voraussetzungen Personen ab 18 Jahren impfen; für GKV-Versicherte gelten bei der Abrechnung die Vorgaben der Schutzimpfungs-Richtlinie beziehungsweise ergänzende Vereinbarungen einzelner Kassen.

Im Herbst und Winter kommen damit mehrere Anlaufstellen infrage:

  1. Hausarzt- oder Facharztpraxis nach einem Impftermin fragen.
  2. Bei der eigenen Krankenkasse prüfen, ob die Kosten übernommen werden.
  3. Nach einer qualifizierten Apotheke mit Impfangebot suchen.
  4. Betriebliche Impfaktionen beim Arbeitgeber oder Betriebsarzt prüfen.
  5. Impfpass zum Termin mitnehmen und vorhandene Impfungen kontrollieren.

In Apotheken ist die Grippeschutzimpfung für Erwachsene ab 18 Jahren möglich, sofern die Apotheke die notwendigen Voraussetzungen erfüllt und das Angebot tatsächlich bereitstellt. Nicht jede Apotheke impft. Für Kinder und Jugendliche ist dieses reguläre Apothekenangebot zur Grippeimpfung nicht vorgesehen

Im Herbst 2026 dürfte das Angebot gut sichtbar sein. Nach Angaben der ABDA werden Impfstoffe für die Saison 2026/27 seit Mitte August schrittweise ausgeliefert; ab Oktober soll bundesweit ausreichend Impfstoff verfügbar sein.

So planen Sie die Grippeimpfung 2026 Schritt für Schritt

Wer nicht erst mitten in einer stärkeren Influenzawelle nach einem Termin suchen möchte, kann die Planung auf wenige Punkte reduzieren.

  1. Indikation prüfen. Alter, Schwangerschaft, chronische Erkrankungen, Pflegeheim, Beruf und Kontakt zu besonders gefährdeten Menschen entscheiden darüber, ob eine STIKO-Empfehlung besteht.
  2. Impfpass kontrollieren. Dabei lässt sich gleichzeitig prüfen, ob andere Impfungen anstehen.
  3. Kostenübernahme klären. Bei klarer GKV-Indikation ist die Situation in der Regel eindeutig. Gesunde Personen unter 60 sollten freiwillige Leistungen ihrer Krankenkasse prüfen.
  4. Termin ab Oktober wählen. Der Zeitraum Oktober bis Mitte Dezember ist die zentrale Orientierung für die saisonale Impfung.
  5. Zehn bis 14 Tage einplanen. So lange benötigt der Körper ungefähr für den vollständigen Aufbau des Impfschutzes.
  6. Impfstelle auswählen. Arztpraxis, Betriebsarzt und bei Erwachsenen eine teilnehmende Apotheke kommen infrage.
  7. Bei verpasstem Termin nachholen. Ein später Termin kann auch nach Mitte Dezember noch sinnvoll sein.

Der Kalender ist dabei nur die eine Hälfte der Entscheidung. Für eine 62-jährige Person mit Vorerkrankungen kann eine frühe Terminplanung deutlich relevanter sein als für einen gesunden 30-Jährigen ohne berufliches oder medizinisches Risiko.

Häufige Fehler bei der Grippeimpfung

Rund um die saisonale Impfung halten sich einige Annahmen, die die Terminplanung unnötig kompliziert machen.

  • Grippe und Erkältung werden gleichgesetzt, obwohl die Impfung gezielt gegen Influenza gerichtet ist.
  • Ein Termin wird bis Januar aufgeschoben, obwohl die Impfung schon ab Oktober sinnvoll geplant werden kann.
  • Nach Mitte Dezember wird automatisch angenommen, eine Impfung lohne sich überhaupt nicht mehr.
  • Gesunde Menschen unter 60 gehen davon aus, die STIKO rate ihnen ausdrücklich von der Impfung ab.
  • Versicherte zahlen vorschnell selbst, ohne freiwillige Leistungen ihrer Krankenkasse zu prüfen.
  • Bei Personen ab 60 wird nicht berücksichtigt, dass für diese Altersgruppe spezielle Impfstoffempfehlungen gelten.
  • Die Impfung aus der Vorsaison wird fälschlich als ausreichender Schutz für 2026/27 betrachtet.

Ein weiterer Punkt betrifft andere Impfungen. Besteht gleichzeitig eine Indikation für Influenza und RSV, kann die Influenza-Impfung nach aktuellem RKI-Stand zusammen mit proteinbasierten RSV-Impfstoffen erfolgen, wobei die Injektionen an unterschiedlichen Gliedmaßen gegeben werden sollen. Für individuelle Konstellationen und weitere Impfstoffe gelten die jeweiligen Empfehlungen und Fachinformationen.

FAQ zur Grippeimpfung 2026

Wann sollte man sich 2026 gegen Grippe impfen lassen?

Als bevorzugter Zeitraum gilt Herbst beziehungsweise Winter, insbesondere Oktober bis Mitte Dezember. Etwa 10 bis 14 Tage nach der Impfung ist mit dem vollständigen Aufbau des Impfschutzes zu rechnen. Eine Nachholimpfung kann auch später noch sinnvoll sein.

Wer sollte sich 2026 gegen Grippe impfen lassen?

Die STIKO empfiehlt die Impfung unter anderem allen Menschen ab 60 Jahren, Schwangeren ab dem zweiten Trimenon, Personen mit bestimmten chronischen Grunderkrankungen, Bewohnern von Pflegeeinrichtungen sowie bestimmten beruflich exponierten Personen. Weitere Indikationen betreffen Menschen, die besonders gefährdete Personen anstecken könnten, und bestimmte Personen mit regelmäßigem direktem Tierkontakt.

Zahlt die Krankenkasse die Grippeimpfung?

Gesetzlich Versicherte haben bei einer von der Schutzimpfungs-Richtlinie erfassten Indikation Anspruch auf die entsprechende Impfleistung. Empfohlene Schutzimpfungen sind von den üblichen GKV-Zuzahlungen ausgenommen. Einige Krankenkassen übernehmen die Influenza-Impfung freiwillig auch für weitere Versicherte.

Kann man die Grippeimpfung in der Apotheke bekommen?

Ja. Entsprechend qualifizierte öffentliche Apotheken können Erwachsene ab 18 Jahren gegen Influenza impfen. Ob eine konkrete Apotheke diesen Service anbietet und ob die eigene Krankenkasse außerhalb der regulären STIKO-Indikation zahlt, sollte vorab geklärt werden.

Welcher Grippeimpfstoff wird für Menschen ab 60 empfohlen?

Für Personen ab 60 Jahren empfiehlt die STIKO inaktivierte Hochdosis- oder MF-59-adjuvantierte Influenza-Impfstoffe. Für die Saison 2026/27 stehen entsprechend saisonal angepasste Impfstoffe zur Verfügung.

Wer zur empfohlenen Gruppe gehört, kann den Impftermin für Oktober oder November 2026 jetzt einplanen und zugleich die Kostenübernahme klären. Für gesetzlich Versicherte lohnt sich bei weiteren Fragen zu Leistungen, Zusatzbeiträgen und freiwilligen Angeboten ein Blick auf den Monrose-Ratgeber zur Krankenversicherung in Deutschland 2026.