Samsung hat die Preise seiner aktuellen Galaxy-S26-Serie angehoben. Betroffen sind das Galaxy S26, das Galaxy S26+ und das Galaxy S26 Ultra. Je nach Modell und Speicherausstattung müssen Käufer inzwischen 100 bis 200 Euro mehr bezahlen als zum Start der Geräte, die monrose.de berichtet mit heise.de.
Besonders deutlich fällt die Änderung beim Galaxy S26 Ultra aus. Das Spitzenmodell kostet mit 1 TByte Speicher inzwischen 2149 Euro. Auch die günstigeren Varianten der Serie liegen nun über den ursprünglichen Einführungspreisen.
Der Preisanstieg kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Speicherbausteine für Smartphones und andere elektronische Geräte deutlich stärker unter Druck stehen.
Galaxy S26 startet jetzt bei 1099 Euro
Beim Basismodell Galaxy S26 hat Samsung den bisherigen Einstiegspreis für die Version mit 256 GByte angehoben. Statt 999 Euro werden im Samsung-Onlineshop nun 1099 Euro verlangt.
Damit kostet das kleinste Modell der aktuellen S26-Reihe genau 100 Euro mehr als zuvor. Auch die Variante mit 512 GByte wurde teurer und liegt jetzt bei 1299 Euro.
Die Änderung betrifft damit nicht nur das teuerste Ultra-Modell. Bereits beim regulären Galaxy S26 müssen Kunden für die gleiche Speicherausstattung mehr bezahlen als zum Marktstart.
| Modell | Bisheriger Preis | Neuer Preis |
|---|---|---|
| Galaxy S26 256 GB | 999 € | 1099 € |
| Galaxy S26 512 GB | 1199 € | 1299 € |
| Galaxy S26+ 256 GB | 1249 € | 1349 € |
| Galaxy S26+ 512 GB | 1449 € | 1549 € |
| Galaxy S26 Ultra 256 GB | 1449 € | 1549 € |
| Galaxy S26 Ultra 512 GB | 1649 € | 1750 € |
| Galaxy S26 Ultra 1 TB | 1949 € | 2149 € |
Damit verschiebt sich die gesamte Preisstruktur der Serie nach oben. Wer ein Galaxy S26 mit viel Speicher möchte, bekommt nicht nur mehr Kapazität, sondern muss inzwischen auch einen deutlich höheren Betrag einplanen.
Galaxy S26+ kostet jetzt mindestens 1349 Euro
Auch beim mittleren Modell der Baureihe hat Samsung die Preise angepasst. Das Galaxy S26+ mit 256 GByte kostet nun 1349 Euro. Zum Verkaufsstart im Februar lag der Preis bei 1249 Euro.
Für die Version mit 512 GByte verlangt Samsung inzwischen 1549 Euro. Damit beträgt der Aufschlag auch hier 100 Euro.
Das Galaxy S26+ liegt preislich damit genau zwischen dem Basismodell und dem Ultra. Gleichzeitig wird der Abstand zum Spitzenmodell bei den größeren Speichervarianten geringer.
Wer innerhalb der S26-Familie auf möglichst viel Speicher setzt, muss inzwischen deutlich genauer auf die Preisunterschiede zwischen den einzelnen Modellen achten.

Galaxy S26 Ultra wird bis zu 200 Euro teurer
Am stärksten fällt die Preiserhöhung beim Galaxy S26 Ultra aus. Für die Version mit 256 GByte verlangt Samsung inzwischen 1549 Euro. Zuvor waren es 1449 Euro.
Die 512-GByte-Version kostet nun 1750 Euro. Der bisherige Preis lag bei 1649 Euro. Damit steigt der Preis um 101 Euro.
Noch deutlicher ist die Veränderung beim Modell mit 1 TByte Speicher. Hier steigt der Preis von 1949 auf 2149 Euro. Der Aufschlag beträgt somit 200 Euro.
Das Galaxy S26 Ultra mit 1 TByte gehört damit zu den teuersten regulären Samsung-Smartphones und überschreitet die Marke von 2100 Euro.
Eine mögliche Erklärung für den besonders hohen Aufschlag der 1-TByte-Version liegt in der Ausstattung. Diese Variante verfügt über 16 GByte Arbeitsspeicher, während die anderen Modelle der Reihe mit 12 GByte RAM auskommen.
Ob genau dieser Unterschied den zusätzlichen Preisaufschlag verursacht, lässt sich daraus allerdings nicht eindeutig ableiten. Samsung hat die einzelnen Gründe für die neue Preisgestaltung nicht detailliert erläutert.
Warum Smartphones 2026 teurer werden
Die Preisänderung fällt in eine Phase, in der der Markt für Speicherkomponenten unter erheblichem Kostendruck steht. Für Hersteller von Smartphones sind sowohl Arbeitsspeicher als auch interner Flash-Speicher wichtige Kostenfaktoren.
Steigende Einkaufspreise können sich auf die Kalkulation der Geräte auswirken. Hersteller haben dabei grundsätzlich mehrere Möglichkeiten: Sie können höhere Kosten selbst übernehmen, die Ausstattung verändern oder die Verkaufspreise anheben.
Bei Samsung ist nun zumindest bei mehreren Galaxy-S26-Modellen eine direkte Preiserhöhung zu beobachten.
Die Entwicklung betrifft dabei nicht nur Samsung. Auch andere Smartphone-Hersteller stehen vor ähnlichen Herausforderungen, wenn Speicherkomponenten teurer oder schwieriger verfügbar werden.
Nicht alle Galaxy-Modelle werden teurer
Eine Ausnahme innerhalb der aktuellen Samsung-Generation ist das Galaxy S26 FE. Das Modell wurde erst Ende August vorgestellt und bleibt nach den vorliegenden Angaben zunächst bei seinem aktuellen Preis.
Allerdings ist auch das FE-Modell bereits teurer als sein Vorgänger. Das Galaxy S25 FE kostete zum Start 749 Euro, während Samsung für das Galaxy S26 FE 799 Euro verlangt.
Damit zeigt sich, dass der Preisdruck nicht erst mit der jüngsten Änderung im Samsung-Webshop begonnen hat. Die neue Generation wurde teilweise bereits mit höheren Preisen eingeführt.
| Modell | Preis des Vorgängers zum Start | aktueller Preis |
|---|---|---|
| Galaxy S25 FE | 749 € | – |
| Galaxy S26 FE | – | 799 € |
| Galaxy S26 256 GB | – | 1099 € |
| Galaxy S26 Ultra 1 TB | – | 2149 € |
Die Unterschiede zwischen den einzelnen Modellreihen machen deutlich, dass Samsung seine Preise nicht einheitlich um einen festen Prozentsatz verändert hat. Je nach Gerät und Speicherausstattung fällt der Aufschlag unterschiedlich aus.
Händlerpreise können deutlich niedriger liegen
Die neuen Preise gelten zunächst im direkten Samsung-Vertrieb. Im freien Handel können die tatsächlichen Verkaufspreise davon abweichen.
Gerade bei Smartphones spielt der Wettbewerb zwischen Onlinehändlern eine große Rolle. Händler reduzieren neue Geräte häufig schon wenige Wochen oder Monate nach dem Marktstart, um gegenüber anderen Anbietern konkurrenzfähig zu bleiben.
Das kann dazu führen, dass ein Galaxy S26 Ultra im Handel deutlich weniger kostet als im offiziellen Samsung-Shop.
Der offizielle Listenpreis und der tatsächlich bezahlte Marktpreis müssen bei Smartphones deshalb nicht identisch sein.
Für Käufer ist daher entscheidend, welche Variante und welcher Händler betrachtet werden. Ein höherer Herstellerpreis bedeutet nicht automatisch, dass jedes Geschäft denselben Aufschlag unmittelbar an Kunden weitergibt.
Was die Preiserhöhung für das Galaxy S26 Ultra bedeutet
Das Ultra-Modell bildet traditionell die Spitze der Galaxy-S-Reihe. Es richtet sich an Nutzer, die eine besonders umfangreiche Ausstattung und große Speicherkapazität suchen.
Mit dem neuen Preis von 1549 Euro für 256 GByte beginnt die Ultra-Reihe bereits deutlich oberhalb der psychologisch wichtigen 1500-Euro-Marke. Die 512-GByte-Version liegt bei 1750 Euro.
Wer die maximale Speicherausstattung mit 1 TByte möchte, muss sogar 2149 Euro einplanen. Damit kostet allein die größte Speicherstufe 600 Euro mehr als das günstigste Galaxy S26 mit 256 GByte.
Die Preisabstände zeigen, wie stark Samsung die Speicherausstattung inzwischen in die Produktstruktur einbezieht.
Speicher wird zum entscheidenden Kostenfaktor
Für Smartphones werden Speicherchips in mehreren Bereichen benötigt. Der interne Speicher bestimmt, wie viele Fotos, Videos, Apps und andere Daten auf einem Gerät Platz finden. Der Arbeitsspeicher beeinflusst wiederum, wie viele Anwendungen und Prozesse das Smartphone gleichzeitig verarbeiten kann.
Bei einem Gerät mit 1 TByte internem Speicher ist der Materialbedarf entsprechend höher als bei einer 256-GByte-Version. Hinzu kommen Unterschiede beim RAM und bei weiteren Komponenten.
„Die Entwicklung der Speicherpreise trifft Smartphones genau an einer Stelle, an der Hersteller nur begrenzten Spielraum haben.“
Samsung ist dabei nicht der einzige Anbieter, der seine Preisstruktur anpassen muss. Auch Apple und kleinere Smartphone-Hersteller haben bei neueren Geräten höhere Preise angesetzt oder bestehende Modelle angepasst.

Drohen weitere Preiserhöhungen bei Smartphones?
Die Entwicklung der Speicherpreise könnte auch über die aktuellen Galaxy-S26-Modelle hinaus Auswirkungen haben. Wenn Speicherkomponenten weiterhin knapp und teuer bleiben, stehen Hersteller bei kommenden Gerätegenerationen erneut vor der Frage, wie sie die höheren Kosten auffangen.
Für die nächste Galaxy-Generation werden deshalb bereits weitere Preissteigerungen diskutiert. Konkrete Preise für kommende Modelle sind zum jetzigen Zeitpunkt jedoch nicht festgelegt.
Entscheidend wird sein, wie sich die Kosten für RAM und internen Flash-Speicher entwickeln. Ebenso wichtig sind die Produktionskosten, Wechselkurse, Nachfrage und die Preisstrategie der einzelnen Hersteller.
Eine automatische Übertragung der aktuellen Galaxy-S26-Preise auf zukünftige Modelle wäre daher nicht belastbar.
Auch andere Smartphone-Hersteller stehen unter Druck
Samsung ist mit dem Problem nicht allein. Die Kostenentwicklung bei Speicherkomponenten betrifft grundsätzlich alle Hersteller, die große Mengen an RAM und Flash-Speicher einkaufen.
Auch bei Apple wurden neuere Modelle teurer als vergleichbare Geräte der vorherigen Generation. Gleichzeitig haben kleinere Anbieter ihre Preise teilweise angepasst.
Das macht die Entwicklung zu einem breiteren Branchenthema. Smartphones benötigen immer größere Speicherkapazitäten, während gleichzeitig leistungsfähigere Chips und zusätzliche Hardware in den Geräten verbaut werden.
Für Verbraucher bedeutet das eine ungewöhnliche Situation: Einerseits sinken bei älteren Geräten häufig die Preise, andererseits können neue Generationen trotz technischer Weiterentwicklung teurer werden.
Was Käufer jetzt beachten sollten
Wer ein Galaxy S26 kaufen möchte, sollte nicht nur den neuen Samsung-Listenpreis betrachten. Ein Preisvergleich zwischen mehreren Händlern kann einen erheblichen Unterschied machen.
Außerdem lohnt sich die Frage, wie viel Speicher tatsächlich benötigt wird. Wer hauptsächlich Fotos, Messenger und Streaming nutzt, braucht möglicherweise nicht die teuerste Speichervariante. Für große Videoarchive, umfangreiche Spielebibliotheken oder professionelle Anwendungen kann dagegen mehr interner Speicher sinnvoll sein.
Vor dem Kauf können deshalb einige Punkte helfen:
- offiziellen Samsung-Preis mit Händlerangeboten vergleichen
- Speicherbedarf realistisch einschätzen
- Unterschiede zwischen S26, S26+ und S26 Ultra prüfen
- Angebote für ältere Galaxy-Modelle berücksichtigen
- auf Aktionen, Rabatte und Bundle-Angebote achten
Gerade bei einer neuen Generation kann der Straßenpreis erheblich vom offiziellen Verkaufspreis abweichen. Das gilt besonders dann, wenn Händler Lagerbestände abbauen oder neue Aktionen starten.
Galaxy S26 startet deutlich teurer in den Herbst
Die aktuelle Preisänderung macht deutlich, dass die Galaxy-S26-Reihe nicht dauerhaft auf dem ursprünglichen Preisniveau bleiben muss. Samsung hat mehrere Modelle im eigenen Store gleichzeitig verteuert, wobei der Aufschlag je nach Speichergröße unterschiedlich ausfällt.
Beim Galaxy S26 und S26+ sind es jeweils 100 Euro bei den genannten Varianten. Beim Galaxy S26 Ultra reicht die Erhöhung von rund 100 Euro bis zu 200 Euro für die 1-TByte-Version.
Ob andere Händler die neuen Herstellerpreise vollständig übernehmen, bleibt abzuwarten. Für Kunden bleibt deshalb der konkrete Straßenpreis entscheidender als die reine Preisangabe im Samsung-Shop.
Die Galaxy-S26-Serie zeigt damit bereits jetzt, wie stark die Kosten für Speicher die Kalkulation moderner Smartphones beeinflussen können.
Wer aktuell ein Galaxy S26 kaufen möchte, sollte deshalb besonders die Speichergrößen und Preise miteinander vergleichen. Beim Galaxy S26 Ultra beträgt der Abstand zwischen der günstigsten und teuersten Speicheroption inzwischen 600 Euro, während das Basismodell der Serie mit 256 GByte bei 1099 Euro startet.