Corona-Impfung im Herbst 2026: Für wen sie jetzt empfohlen wird

Die Corona-Impfempfehlung für Herbst 2026 ist neu. Die STIKO setzt die Altersgrenze höher und konzentriert sich stärker auf Risikogruppen.

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Corona-Impfung im Herbst 2026: Für wen sie jetzt empfohlen wird

Mit sinkenden Temperaturen beginnt in Deutschland wieder die Saison der Atemwegsinfektionen. Gleichzeitig gilt für die Corona-Impfung 2026 eine veränderte Empfehlung der Ständigen Impfkommission. Die bisherige Altersgrenze von 60 Jahren ist nicht mehr der allgemeine Maßstab: Eine jährliche Auffrischung wird nun regulär für Menschen ab 75 Jahren empfohlen, die  monrose.de berichtet mit magazine.

Daneben bleiben Personen mit bestimmten Vorerkrankungen und andere Menschen mit erhöhtem Risiko für einen schweren Verlauf im Fokus. Auch Beschäftigte im Gesundheits- und Pflegebereich können unter bestimmten Voraussetzungen zur empfohlenen Gruppe gehören.

Corona-Impfung im Herbst 2026: Für wen sie jetzt empfohlen wird
Corona-Impfung im Herbst 2026: Für wen sie jetzt empfohlen wird

Für viele Menschen bedeutet die neue Regel nicht, dass Corona-Impfungen keine Rolle mehr spielen. Vielmehr richtet sich die Empfehlung stärker danach, bei wem eine schwere Erkrankung besonders wahrscheinlich ist.

Warum die Corona-Impfempfehlung 2026 geändert wurde

Die Situation rund um SARS-CoV-2 hat sich seit den Pandemie-Jahren grundlegend verändert. Ein großer Teil der Bevölkerung hatte bereits Kontakt mit dem Virus oder wurde gegen COVID-19 geimpft. Dadurch verfügt ein erheblicher Teil der Bevölkerung über eine sogenannte hybride oder impf- beziehungsweise infektionsbedingte Immunität.

Das verändert auch die Bewertung des Risikos. Für gesunde Menschen ohne besondere Risikofaktoren ist die Wahrscheinlichkeit eines schweren Verlaufs heute wesentlich niedriger als zu Beginn der Pandemie.

Die STIKO konzentriert ihre Empfehlung deshalb stärker auf Gruppen, bei denen Alter, Vorerkrankungen oder bestimmte Lebens- und Arbeitsbedingungen das Risiko erhöhen.

Das bedeutet konkret: Die frühere pauschale Empfehlung für Menschen ab 60 Jahren gilt nicht mehr in dieser Form.

„Die jährliche Standard-Auffrischimpfung ist künftig im Alter von ≥ 75 Jahren empfohlen.“

Für Menschen unter 75 Jahren kann eine Impfung dennoch sinnvoll beziehungsweise empfohlen sein, wenn bestimmte gesundheitliche Risiken bestehen. Das Alter allein ist dann nicht der einzige Entscheidungsfaktor.

Wer sollte sich 2026 gegen Corona impfen lassen?

Die aktuelle Empfehlung richtet sich vor allem an Personen mit einem erhöhten Risiko für einen schweren COVID-19-Verlauf. Dazu gehören ältere Menschen sowie Personen mit bestimmten Grunderkrankungen.

Auch Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeeinrichtungen können zur empfohlenen Gruppe gehören. Hinzu kommen Menschen mit erhöhtem arbeitsbedingtem Risiko für eine SARS-CoV-2-Infektion.

Die wichtigsten Gruppen lassen sich so einordnen:

  • Menschen ab 75 Jahren
  • Personen ab sechs Monaten mit bestimmten Grunderkrankungen und erhöhtem Risiko für schwere COVID-19-Verläufe
  • Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeeinrichtungen
  • Menschen mit erhöhtem arbeitsbedingtem Infektionsrisiko
  • Schwangere mit erhöhter gesundheitlicher Gefährdung durch eine Grunderkrankung oder bestimmte Komplikationen
  • Personen mit engem Kontakt zu Menschen, bei denen eine schwache Immunantwort zu erwarten ist

Dabei reicht das Alter allein bei jüngeren Erwachsenen nicht automatisch als Grund für eine jährliche Auffrischung aus.

Entscheidend ist zunehmend die persönliche Risikosituation und nicht allein die Zahl im Personalausweis.

Corona-Impfung unter 75: Wann sie trotzdem empfohlen wird

Die neue Altersgrenze kann leicht missverstanden werden. Wer jünger als 75 Jahre ist, gehört nicht automatisch zu einer Gruppe, für die eine COVID-19-Impfung ausgeschlossen wäre.

Bei bestimmten chronischen oder schweren Erkrankungen kann weiterhin eine Impfempfehlung bestehen. Dazu zählen Erkrankungen, die das Immunsystem schwächen oder die Wahrscheinlichkeit eines schweren Verlaufs erhöhen.

Auch bei Bewohnern von Pflegeeinrichtungen kann unabhängig vom Lebensalter ein erhöhtes Risiko bestehen. Gleiches gilt für Menschen, die aufgrund ihrer beruflichen Tätigkeit besonders häufig SARS-CoV-2 ausgesetzt sind.

Eine besondere Rolle spielen außerdem Personen, die regelmäßig engen Kontakt zu Menschen mit eingeschränkter Immunantwort haben. Hier geht es nicht nur um den eigenen Schutz, sondern auch darum, das Infektionsrisiko im direkten Umfeld zu reduzieren.

Wann ist der beste Zeitpunkt für die Corona-Impfung 2026?

Die STIKO hat nicht nur die Zielgruppen angepasst, sondern auch den empfohlenen Zeitpunkt stärker auf den Beginn der COVID-19-Saison ausgerichtet.

Die jährliche Auffrischung soll möglichst im Spätsommer oder Frühherbst erfolgen. Wer den empfohlenen Termin verpasst, kann die Impfung im weiteren Verlauf der Saison nachholen.

Das ist ein Unterschied zur Influenza-Impfung, die stärker auf die klassische Grippe- und Wintersaison ausgerichtet wird. Die beiden Erkrankungen haben zwar Überschneidungen, ihre saisonalen Verläufe sind jedoch nicht identisch.

<s>Eine verpasste Auffrischung bedeutet deshalb nicht, dass die Impfung für die gesamte Saison zu spät kommt.</s>

Corona-Impfung im Herbst 2026: Für wen sie jetzt empfohlen wird
Corona-Impfung im Herbst 2026: Für wen sie jetzt empfohlen wird

Wer bereits eine COVID-19-Infektion hatte oder zuletzt gegen COVID-19 geimpft wurde, sollte außerdem den empfohlenen Abstand berücksichtigen. Für bestimmte Personen sieht die aktuelle Empfehlung einen möglichst sechsmonatigen Abstand vor.

Corona und Grippe gleichzeitig impfen?

Grundsätzlich können COVID-19- und Influenza-Impfung am selben Termin verabreicht werden, sofern für beide Impfungen eine entsprechende Empfehlung beziehungsweise Indikation besteht.

Das RKI empfiehlt dabei, die Impfungen an unterschiedlichen Körperstellen beziehungsweise Gliedmaßen zu verabreichen. Eine getrennte Terminplanung ist ebenfalls möglich.

Bei einer gleichzeitigen Impfung können vorübergehende Impfreaktionen wie Schmerzen an der Einstichstelle, Müdigkeit oder allgemeines Unwohlsein stärker wahrgenommen werden. Das bedeutet jedoch nicht automatisch, dass die Impfungen schlechter vertragen werden.

„Die Impfungen können simultan, also gleichzeitig, verabreicht werden.“

Für die individuelle Planung ist entscheidend, welche Impfungen tatsächlich empfohlen sind und zu welchem Zeitpunkt sie den besten Schutz bieten.

Welche Corona-Variante ist 2026 vorherrschend?

Auch 2026 bleibt SARS-CoV-2 in Bewegung. Die derzeit kursierenden Varianten stammen überwiegend aus der Omikron-Linie, unterscheiden sich aber in einzelnen genetischen Eigenschaften.

Besonders häufig genannt werden XFG und weitere Varianten wie NB.1.8.1. Die Weltgesundheitsorganisation hat für die Impfstoffzusammensetzung 2026/2027 LP.8.1 als empfohlenes Antigen festgelegt. Gleichzeitig können auch Impfstoffe mit anderen Variantenanpassungen eingesetzt werden, wenn sie eine ausreichende breite Immunantwort gegen die zirkulierenden Varianten erwarten lassen.

Die europäische Bewertung zeigt ebenfalls, dass XFG, NB.1.8.1 und BA.3.2 2026 eine Rolle bei der weltweiten beziehungsweise europäischen Viruszirkulation spielen. Eine einzelne Variante lässt sich dabei nicht dauerhaft als überall dominierend betrachten.

<s>Die Bezeichnung einer Variante allein sagt deshalb wenig darüber aus, wie schwer eine Infektion im Einzelfall verlaufen wird.</s>

Für die Impfstoffentwicklung ist vielmehr entscheidend, wie gut die ausgelöste Immunantwort verschiedene aktuell zirkulierende Varianten erkennt.

Warum Impfstoffe an neue Varianten angepasst werden

SARS-CoV-2 verändert sich fortlaufend. Besonders relevant sind Veränderungen am Spike-Protein, weil dieses für die Infektion menschlicher Zellen eine zentrale Rolle spielt und zugleich vom Immunsystem erkannt wird.

Die Impfstoffzusammensetzung wird deshalb regelmäßig überprüft. Ziel ist nicht, einen Impfstoff für jede einzelne neue Untervariante zu entwickeln. Stattdessen soll die gewählte Variante eine möglichst breite Immunantwort gegen aktuell zirkulierende Viruslinien ermöglichen.

Die WHO empfiehlt für 2026 LP.8.1 als Impfstoffantigen. Varianten wie XFG oder NB.1.8.1 können ebenfalls berücksichtigt werden, sofern entsprechende Impfstoffe eine breite und robuste Immunantwort zeigen.

Für Verbraucher bedeutet das vor allem: Die Bezeichnung auf dem Impfstoff ist weniger entscheidend als die aktuelle Zulassung und die Empfehlung für die jeweilige Saison.

Corona-Impfung zusammen mit RSV und anderen Impfungen

Im Herbst stehen für bestimmte Personengruppen häufig mehrere Impfungen auf dem Plan. Neben COVID-19 können Influenza, RSV, Pneumokokken, Pertussis oder Herpes zoster eine Rolle spielen.

Die COVID-19-Impfung kann bei entsprechender Indikation gleichzeitig mit mehreren anderen Totimpfstoffen verabreicht werden. Dazu gehören unter anderem Impfungen gegen Influenza, RSV, Pneumokokken und Herpes zoster.

Bei einer gemeinsamen Verabreichung sollten die Impfungen an unterschiedlichen Körperstellen erfolgen.

Das kann besonders für ältere Menschen praktisch sein, die mehrere empfohlene Impfungen innerhalb kurzer Zeit benötigen. Gleichzeitig sollte die saisonale Planung berücksichtigt werden, da nicht jede Infektion zur gleichen Zeit ihren Höhepunkt erreicht.

ImpfungTypischer ZeitraumKombination mit COVID-19
COVID-19Spätsommer/Frühherbstkann mit bestimmten Totimpfstoffen kombiniert werden
InfluenzaHerbst/Wintergemeinsame Gabe möglich
RSVSpätsommer/Herbstgemeinsame Gabe mit COVID-19 möglich
Pneumokokkenabhängig von Alter und Risikogemeinsame Gabe möglich
Herpes zosternach individueller Empfehlunggemeinsame Gabe mit Totimpfstoffen möglich

Was sich für Menschen ab 60 Jahren ändert

Für Menschen zwischen 60 und 74 Jahren ist die neue Empfehlung besonders relevant. Das bedeutet nicht, dass diese Altersgruppe keinen besonderen Schutz mehr benötigt.

Vielmehr wird genauer unterschieden. Ein 65-jähriger gesunder Mensch ohne relevante Risikofaktoren befindet sich in einer anderen Situation als eine 65-jährige Person mit einer schweren chronischen Erkrankung oder einem deutlich erhöhten Risiko für einen schweren COVID-19-Verlauf.

Damit gewinnt die individuelle ärztliche Einschätzung an Bedeutung.

Die Zahl 60 verschwindet aus der allgemeinen Standardempfehlung, aber Risikofaktoren bleiben entscheidend.

Wer in dieser Altersgruppe zu einer Risikogruppe gehört, sollte die persönliche Impfempfehlung nicht allein anhand des Alters beurteilen. Eine neu hinzugekommene Erkrankung oder eine veränderte berufliche Exposition kann ebenfalls dazu führen, dass eine Auffrischung empfohlen wird.

Wie gefährlich ist Corona im Herbst 2026 noch?

COVID-19 ist nicht verschwunden. Die gesellschaftliche und medizinische Situation unterscheidet sich jedoch deutlich von der Lage in den Jahren 2020 und 2021.

Die meisten Menschen hatten bereits mindestens einmal Kontakt mit SARS-CoV-2. Impfungen und frühere Infektionen haben bei einem großen Teil der Bevölkerung einen gewissen Immunschutz aufgebaut.

Das bedeutet nicht, dass jede neue Infektion harmlos ist. Für ältere Menschen und Personen mit bestimmten Vorerkrankungen kann COVID-19 weiterhin zu schweren Erkrankungen führen.

Gerade deshalb konzentriert sich die Impfstrategie stärker auf Menschen mit erhöhtem Risiko.

„COVID-19 hat sich mittlerweile von einer pandemischen zu einer endemischen Erkrankung entwickelt.“

Das Infektionsgeschehen lässt sich weiterhin über verschiedene Überwachungssysteme beobachten. Dazu gehören unter anderem Abwasseranalysen, mit denen sich Hinweise auf die Viruszirkulation und bestimmte Varianten gewinnen lassen.

Die Datenlage ist allerdings weniger umfassend als während der Pandemie. Damals wurden deutlich mehr Menschen getestet und Infektionen systematisch gemeldet.

Wo kann man sich 2026 gegen Corona impfen lassen?

Die COVID-19-Impfung ist weiterhin in verschiedenen medizinischen Einrichtungen verfügbar. Dazu gehören Hausarztpraxen und bestimmte Facharztpraxen. Auch Betriebsärzte können Impfungen anbieten.

In vielen Regionen kommen außerdem Apotheken als Anlaufstelle infrage.

Ob eine Impfung tatsächlich empfohlen und von der Krankenkasse übernommen wird, hängt von der individuellen Situation und den geltenden Empfehlungen ab. Für gesetzlich Versicherte sind die von der STIKO empfohlenen Schutzimpfungen grundsätzlich Bestandteil der entsprechenden Versorgung.

Vor einer Impfung sollte daher geklärt werden, ob eine persönliche Impfempfehlung besteht und welcher Impfstoff für die aktuelle Saison angeboten wird.

Was gilt für Schwangere?

Auch bei Schwangerschaft ist eine individuelle Betrachtung notwendig. Eine COVID-19-Impfung kann insbesondere dann empfohlen sein, wenn eine erhöhte gesundheitliche Gefährdung durch eine Grunderkrankung oder schwangerschaftsbezogene Komplikationen besteht.

Die Entscheidung sollte gemeinsam mit der behandelnden Ärztin oder dem behandelnden Arzt getroffen werden.

Dabei können auch andere saisonale Impfungen eine Rolle spielen. Für Schwangere bestehen eigene Empfehlungen für bestimmte Schutzimpfungen, die sich nicht vollständig mit den Empfehlungen für die Allgemeinbevölkerung decken.

Was Experten für den Herbst 2026 besonders beobachten

Für die kommenden Monate sind vor allem drei Entwicklungen relevant: die Verbreitung neuer SARS-CoV-2-Varianten, die Zahl schwerer Erkrankungen und die tatsächliche Wirksamkeit der aktuellen Impfstoffzusammensetzungen.

Die Impfstoffempfehlungen werden deshalb regelmäßig überprüft. Neue Varianten können auftauchen, ohne dass sie automatisch zu einer höheren Krankheitslast führen.

Für die Bevölkerung bleibt damit eine einfache Regel: Nicht jede neue Virusvariante bedeutet automatisch eine neue Impfpflicht oder eine grundlegende Änderung der persönlichen Situation.

<s>Entscheidend bleibt das Zusammenspiel aus Alter, Vorerkrankungen, Immunstatus und aktueller epidemiologischer Lage.</s>

FAQ zur Corona-Impfung 2026

Wer bekommt 2026 eine Corona-Auffrischung empfohlen?

Eine jährliche Standard-Auffrischung wird für Menschen ab 75 Jahren empfohlen. Zusätzlich können Personen mit bestimmten Vorerkrankungen, Bewohner von Pflegeeinrichtungen, Menschen mit erhöhtem beruflichem Infektionsrisiko und weitere Risikogruppen eine Impfempfehlung erhalten.

Ist die Corona-Impfung unter 75 Jahren noch sinnvoll?

Unter 75 Jahren hängt die Empfehlung stärker von individuellen Risikofaktoren ab. Eine chronische oder schwere Grunderkrankung kann weiterhin eine Indikation für eine Auffrischung darstellen.

Kann man Corona- und Grippeimpfung gleichzeitig bekommen?

Ja. Wenn für beide Impfungen eine entsprechende Empfehlung besteht, können COVID-19- und Influenza-Impfung gleichzeitig verabreicht werden. Die Injektionen sollten an unterschiedlichen Körperstellen erfolgen.

Welche Corona-Variante ist 2026 wichtig?

2026 zirkulieren mehrere Omikron-Abkömmlinge. XFG und NB.1.8.1 gehören zu den relevanten Varianten. Für die Impfstoffzusammensetzung 2026/2027 empfiehlt die WHO LP.8.1 als Antigen.

Wann sollte die Corona-Impfung 2026 erfolgen?

Die jährliche Auffrischung sollte möglichst zu Beginn der COVID-19-Saison im Spätsommer oder Frühherbst erfolgen. Eine versäumte Impfung kann im weiteren Saisonverlauf nachgeholt werden.

Kann die Corona-Impfung mit einer RSV-Impfung kombiniert werden?

Bei entsprechender Indikation ist eine gleichzeitige Verabreichung möglich. Auch hier sollten die Impfungen an unterschiedlichen Körperstellen gegeben werden.

Was die neue Empfehlung für den Herbst bedeutet

Die Corona-Impfstrategie 2026 richtet sich deutlich stärker nach dem individuellen Risiko. Für Menschen ab 75 Jahren bleibt die jährliche Auffrischung als Standardempfehlung bestehen, während bei jüngeren Personen vor allem Vorerkrankungen, Pflegeheimsituation oder ein erhöhtes berufliches Infektionsrisiko entscheidend sind.

Parallel dazu werden die Impfstoffe an die Entwicklung von SARS-CoV-2 angepasst. LP.8.1 spielt bei der Impfstoffzusammensetzung für die Saison 2026/2027 eine wichtige Rolle, während mehrere Omikron-Abkömmlinge gleichzeitig zirkulieren.

Für den Herbst bedeutet das vor allem eine individuellere Impfentscheidung. Wer zu einer Risikogruppe gehört, sollte den Impfstatus rechtzeitig prüfen und die Auffrischung möglichst zu Beginn der Saison einplanen.