Kundinnen und Kunden der ING in Deutschland haben am Morgen des 20. Oktober 2026 mit erheblichen Problemen beim Online-Banking zu kämpfen. Sowohl die Banking-App als auch der Zugang über die Webseite sind von einer technischen Störung betroffen. Wer seinen Kontostand prüfen, eine Überweisung vorbereiten oder andere Bankgeschäfte erledigen möchte, kann sich teilweise nicht anmelden, die monrose.de berichtet mit heise.de.
Die Bank hat den Fehler öffentlich bestätigt und erklärt, an der Wiederherstellung der betroffenen Funktionen zu arbeiten. Ein genauer Zeitpunkt, zu dem das reguläre Banking wieder vollständig verfügbar sein soll, wurde zunächst nicht genannt. Für Kunden, die dringend Geld überweisen oder andere Finanzgeschäfte erledigen müssen, gibt es jedoch eine Alternative: das Telebanking der ING.
Warum funktioniert das ING-Online-Banking nicht?
Die Störung betrifft den Zugang zu den Konten über digitale Kanäle. Nutzer berichten, dass sie weder über die mobile Anwendung noch über die Banking-Webseite wie gewohnt auf ihre Finanzdaten zugreifen können. Damit sind zwei der wichtigsten Zugangswege zur Direktbank gleichzeitig eingeschränkt.
Nach Eingabe der mobilen PIN oder einer biometrischen Bestätigung erscheint in der App eine Fehlermeldung. Darin heißt es: „Sorry! Leider ist ein Fehler aufgetreten. Versuchen Sie es am besten später nochmal.“ Auch beim Aufruf des Online-Bankings am Computer weist die ING auf eine technische Störung hin.
Die Bank informiert ihre Kunden darüber, dass die gewünschte Funktion zu einem späteren Zeitpunkt erneut aufgerufen werden soll. Zugleich versichert das Unternehmen, an der Behebung des Problems zu arbeiten.
Ein fehlgeschlagener Login bedeutet nicht automatisch, dass ein Konto gesperrt wurde oder Zugangsdaten falsch sind. Wenn mehrere Kunden gleichzeitig dieselbe Fehlermeldung erhalten, kann eine allgemeine technische Störung dahinterstecken.
Eine genaue technische Ursache wurde zunächst nicht bekannt gegeben. Ob die Probleme durch einen Fehler bei der Anmeldung, eine Störung der IT-Infrastruktur oder eine andere Komponente ausgelöst wurden, ließ sich anhand der veröffentlichten Informationen nicht feststellen.
Was sagt die ING zur aktuellen Störung?
Die ING hat den Ausfall über ihre öffentlichen Kommunikationskanäle bestätigt. Auf X veröffentlichte die Bank die Mitteilung: „Sorry, Banking-Login aktuell nicht möglich.“ Gleichzeitig erklärte sie, dass an einer schnellen Wiederherstellung der Funktionen gearbeitet werde.
„Wir haben eine Störung und arbeiten an der Behebung. Die gewünschte Funktion sollte in Kürze wieder zur Verfügung stehen“, lautet der Hinweis, den Kunden beim Zugriff auf das Online-Banking erhalten.
Eine verbindliche Uhrzeit für das Ende der Störung gab es zunächst nicht. Die Formulierung, dass die Funktionen in Kürze wieder verfügbar sein sollten, ist keine Garantie für eine vollständige Wiederherstellung innerhalb eines bestimmten Zeitraums.

In sozialen Netzwerken äußerten Kunden ihren Unmut darüber, dass sie bereits seit Stunden keinen Zugriff auf ihre Konten hätten. Einige Nutzer berichteten außerdem, dass beim ersten Aufruf der Banking-Webseite offenbar noch kein entsprechender Hinweis angezeigt worden sei. Später sei die Information über die Störung ergänzt worden.
Die Reaktionen zeigen, wie stark alltägliche Bankgeschäfte inzwischen von der Verfügbarkeit digitaler Zugänge abhängen. Wer regelmäßig Rechnungen bezahlt, Zahlungseingänge kontrolliert oder kurzfristig Geld überweisen muss, ist bei einem solchen Ausfall unmittelbar betroffen.
Welche Bankgeschäfte sind derzeit eingeschränkt?
Im Mittelpunkt der Störung steht der Login. Ohne Zugang zur App oder zum Online-Banking können Kunden viele Funktionen nicht wie gewohnt nutzen. Dazu gehören insbesondere die Kontoverwaltung und die Vorbereitung von Überweisungen.
| Bankfunktion | Situation während der Störung |
|---|---|
| Anmeldung in der ING-App | Der Login kann fehlschlagen |
| Zugang über die Banking-Webseite | Zugriff auf das Online-Banking gestört |
| Kontostand prüfen | Über die betroffenen Zugangswege möglicherweise nicht möglich |
| Überweisungen ausführen | Über App und Webseite eingeschränkt |
| Telebanking | Als alternative Zugangsmöglichkeit genannt |
| Bargeldabhebungen | Laut vorliegenden Angaben weiterhin möglich |
| Zahlungen über Smartphone oder Wallet | Laut vorliegenden Angaben weiterhin möglich |
Die Einschränkungen bedeuten nicht zwangsläufig, dass sämtliche Zahlungsfunktionen der ING ausgefallen sind. Nach den verfügbaren Informationen sollten Bargeldabhebungen an Geldautomaten und Zahlungen über Smartphone-Wallets weiterhin funktionieren.
Für Kunden ist diese Unterscheidung wichtig. Ein Problem beim Login in die Banking-App bedeutet nicht automatisch, dass eine bereits eingerichtete Kartenzahlung oder eine Zahlung mit einem digitalen Wallet ebenfalls abgelehnt wird.
Vor einer dringenden Zahlung sollte möglichst geprüft werden, welche Zahlungsmethode tatsächlich verfügbar ist. Ein Wechsel auf eine alternative Karte oder eine andere Zahlungsart kann helfen, wenn der digitale Kontozugriff nicht funktioniert.
ING-Login gestört: So können Kunden weiterhin Bankgeschäfte erledigen
Wer dringend eine Überweisung ausführen muss, ist nicht unbedingt auf die Wiederherstellung der App angewiesen. Die ING verweist auf ihr Telebanking als alternative Möglichkeit, Bankgeschäfte zu erledigen.
Die Anmeldung erfolgt nach den vorliegenden Angaben mit einer Zugangsnummer. Dafür kann die Depotnummer oder die letzten zehn Stellen der IBAN verwendet werden. Zusätzlich wird ein Einmalpasswort benötigt, das die Bank an die hinterlegte Mobilfunknummer per SMS oder per Brief verschickt.
Die genaue Verfügbarkeit einzelner Telebanking-Funktionen kann von der jeweiligen Dienstleistung abhängen. Wer diesen Weg nutzen möchte, sollte die offiziellen Zugangshinweise der ING beachten.
Folgende Schritte sind während des Ausfalls sinnvoll:
- Nicht ständig erneut anmelden: Wiederholte Versuche in kurzen Abständen beheben eine zentrale technische Störung normalerweise nicht.
- Telebanking prüfen: Bei dringenden Bankgeschäften kann dieser alternative Zugang infrage kommen.
- Zahlungsstatus kontrollieren: Vor einer erneuten Überweisung sollte geklärt werden, ob ein vorheriger Auftrag bereits verarbeitet wurde.
- Alternative Zahlungsmittel bereithalten: Kartenzahlungen und Bargeld können helfen, wenn der Zugriff auf die App vorübergehend nicht möglich ist.
- Offizielle Statusmeldungen verfolgen: Hinweise der Bank liefern Informationen darüber, ob die Störung noch besteht.
Gerade bei Überweisungen ist Vorsicht angebracht. Wenn ein Auftrag nicht sichtbar ist, lässt sich daraus allein nicht immer ableiten, ob er technisch gar nicht übermittelt oder lediglich noch nicht korrekt angezeigt wurde. Mehrere identische Aufträge könnten zu unerwünschten Doppelzahlungen führen.
Funktionieren Kartenzahlungen und Bargeldabhebungen weiterhin?
Nach den vorliegenden Angaben sollten Bargeldabhebungen an Geldautomaten und Zahlungen über Smartphone-Wallets trotz der Login-Probleme weiterhin möglich sein. Das ist für Kunden relevant, die während des Ausfalls einkaufen oder kurzfristig Bargeld benötigen.
Dabei muss zwischen dem Zugriff auf das Bankkonto und der Nutzung eines bereits eingerichteten Zahlungsmittels unterschieden werden. Ein Smartphone-Wallet kann eine hinterlegte Karte verwenden, ohne dass bei jedem Bezahlvorgang ein neuer Login in die Banking-App erforderlich ist.
Ob eine einzelne Zahlung funktioniert, hängt allerdings auch von der jeweiligen Karte, dem Zahlungsdienst und der konkreten Transaktion ab. Die allgemeine Information, dass diese Funktionen weiterhin verfügbar sein sollten, garantiert daher nicht den Erfolg jeder Zahlung.
Wer eine Zahlung tätigen muss, kann nach Möglichkeit auf ein alternatives Zahlungsmittel zurückgreifen. Bei dringenden Einkäufen ist es sinnvoll, eine zweite Karte oder Bargeld zur Verfügung zu haben, sofern dies möglich ist.
Ist die ING-Störung ein Sicherheitsproblem?
Die bisher veröffentlichten Informationen belegen zunächst eine technische Störung beim Zugriff auf das Banking. Eine konkrete Ursache wurde nicht genannt. Ebenso gibt es in den vorliegenden Angaben keinen bestätigten Hinweis darauf, dass der Ausfall mit einem Angriff auf Kundendaten oder einem unbefugten Zugriff auf Konten zusammenhängt.
Ein nicht funktionierender Login ist deshalb nicht automatisch ein Anzeichen für einen Hackerangriff. Dennoch sollten Kunden bei unerwarteten Nachrichten, Anrufen oder E-Mails vorsichtig bleiben, insbesondere wenn darin Passwörter, PINs oder Sicherheitscodes verlangt werden.
Während größerer IT-Störungen können Betrüger versuchen, die Unsicherheit von Bankkunden auszunutzen. Sie geben sich möglicherweise als Mitarbeiter der Bank aus und bieten vermeintliche Hilfe an.
Zugangsdaten und Einmalpasswörter sollten ausschließlich in den vorgesehenen offiziellen Verfahren verwendet werden. Eine allgemeine Störungsmeldung ist kein Grund, vertrauliche Sicherheitsdaten an Dritte weiterzugeben.
Wer eine verdächtige Nachricht erhält, sollte keine darin enthaltenen Links ungeprüft öffnen. Stattdessen empfiehlt es sich, die Bank über bekannte und offizielle Kontaktwege aufzurufen.
Wann wird das ING-Banking wieder funktionieren?
Zum Zeitpunkt der veröffentlichten Meldung war nicht bekannt, wann die ING die Störung vollständig beheben würde. Die Bank erklärte, an einer Lösung zu arbeiten, nannte aber keinen verbindlichen Termin für die Wiederherstellung sämtlicher Funktionen.
Die Angabe, dass die Dienste bald wieder zur Verfügung stehen sollten, beschreibt lediglich die damalige Erwartung. Ob die Anmeldung in der App und auf der Webseite gleichzeitig wieder funktioniert oder einzelne Komponenten länger beeinträchtigt bleiben, war zunächst offen.
Kunden sollten deshalb auf neue Mitteilungen der Bank achten und den Login erst nach angemessenen Abständen erneut versuchen. Sobald die Störung behoben ist, lässt sich der Zugriff in der Regel über die gewohnten Wege prüfen.
Wer bereits eine dringende Zahlung erledigen muss, sollte nicht allein auf die Rückkehr der App warten, sondern das verfügbare Telebanking oder alternative Zahlungsmöglichkeiten berücksichtigen.
Was ING-Kunden jetzt wissen müssen
Die ING hat am 20. Oktober 2026 Probleme beim Banking-Login bestätigt. Betroffen sind sowohl die App als auch die Webseite, wodurch Kunden vorübergehend keinen regulären Zugriff auf ihre Konten haben können. Die Bank arbeitet nach eigenen Angaben an der Behebung der Störung, eine genaue Dauer war zunächst nicht bekannt.

Für dringende Bankgeschäfte steht das Telebanking als alternative Zugangsmöglichkeit zur Verfügung. Bargeldabhebungen und Zahlungen über Smartphone-Wallets sollten nach den vorliegenden Informationen weiterhin möglich sein. Besonders bei Überweisungen empfiehlt es sich, den Transaktionsstatus zu prüfen, bevor ein Auftrag erneut ausgelöst wird.
Solange die Störung anhält, sind offizielle Mitteilungen der ING die wichtigste Orientierung. Ein fehlgeschlagener Login allein belegt weder eine Kontosperre noch einen Verlust von Guthaben.