Schneesturm in Berlin am 9. Januar 2026: Prognose und wie man sich vorbereitet

Ein Wintersturm bringt am 9. Januar Schnee, Wind und Verkehrsprobleme nach Berlin. So können sich Anwohner vorbereiten.

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Berlin steht am Freitag, dem 9. Januar 2026, vor einer ernsthaften winterlichen Wetterlage. Meteorologen rechnen mit starkem Schneefall in Kombination mit kräftigen Windböen, die den Alltag vieler Menschen erheblich beeinträchtigen können. Besonders in den frühen Morgen- und Abendstunden dürfte die Situation angespannt sein. Behörden und Einsatzkräfte rufen daher zur Vorsicht auf und empfehlen eine rechtzeitige Vorbereitung, die monrose.de berichtet.

Neben Neuschnee spielt auch der Wind eine entscheidende Rolle. Durch die Böen können sich Schneeverwehungen bilden, die Straßen, Gehwege und Zufahrten blockieren. Auch der öffentliche Nahverkehr könnte betroffen sein. Für Berlinerinnen und Berliner bedeutet das: aufmerksam bleiben und unnötige Wege möglichst vermeiden.

Prognose der Meteorologen für Berlin und Brandenburg

Nach aktuellen Vorhersagen erreicht ein kräftiges Sturmtief die Hauptstadtregion. In vielen Stadtteilen werden zwischen drei und acht Zentimetern Neuschnee erwartet, lokal sind auch deutlich höhere Mengen möglich. In einzelnen Gebieten könnten sich die Schneemengen auf bis zu 15 Zentimeter summieren. Begleitet wird der Schneefall von östlichen Windböen mit Geschwindigkeiten um 60 Kilometer pro Stunde.

Diese Kombination erhöht die Gefahr von Schneeverwehungen erheblich. Besonders offene Flächen, Brücken und Ausfallstraßen gelten als problematisch. Die Wetterlage kann sich innerhalb weniger Stunden verschärfen. Experten sprechen daher von einer dynamischen und schwer kalkulierbaren Situation.

Welche Gefahren durch den Wintersturm drohen

Der Schneesturm bringt nicht nur glatte Straßen mit sich, sondern auch Risiken durch herabfallenden Schnee und Eis. An Gebäuden können sich gefährliche Schneeablagerungen und Eiszapfen bilden. Diese stellen eine ernsthafte Gefahr für Passanten dar. Auch parkende Fahrzeuge können beschädigt werden.

Zudem steigt das Risiko für Strom- und Wasserschäden. Eingefrorene Leitungen können platzen, wenn sie nicht rechtzeitig geschützt werden. Verstopfte Gullys verhindern das Abfließen von Schmelzwasser und erhöhen die Gefahr von überfluteten Kellern. In dicht bebauten Stadtteilen kann dies schnell zu größeren Problemen führen.

Was Hauseigentümer und Mieter beachten sollten

In Berlin sind Eigentümer verpflichtet, Gefahren an ihren Gebäuden zu beseitigen. Dazu gehört das Entfernen von Eiszapfen und Schneeansammlungen an Fassaden und Dächern. Gefährdete Bereiche müssen abgesichert werden, um Unfälle zu vermeiden. Auch Gehwege vor dem Haus sollten rechtzeitig geräumt werden.

Mieter sollten ebenfalls aufmerksam sein und mögliche Gefahren dem Vermieter melden. Freie Hydranten sind besonders wichtig, damit Rettungskräfte im Ernstfall schnell handeln können. Schnee und Eis sollten daher rund um diese Stellen entfernt werden. Auch Abflüsse sollten freigehalten werden, um Wasserschäden zu verhindern.

Richtiges Verhalten bei eingefrorenen Leitungen

Bei starkem Frost steigt die Gefahr, dass Wasserleitungen einfrieren. In solchen Fällen raten Fachleute davon ab, offene Flammen zu verwenden. Stattdessen sollten Leitungen langsam mit warmen, feuchten Tüchern erwärmt werden. Wichtig ist außerdem, die Absperrhähne zu kennen, um im Notfall schnell reagieren zu können.

Kommt es dennoch zu einem Rohrbruch, sollte der Wasserzulauf sofort gestoppt werden. Ausgelaufenes Wasser muss möglichst schnell entfernt werden, um Folgeschäden zu begrenzen. Je früher reagiert wird, desto geringer fällt der Schaden aus. Eine gute Vorbereitung kann hier entscheidend sein.

Empfehlungen für Verkehr und Alltag

Autofahrer sollten ihre Fahrweise an die winterlichen Bedingungen anpassen oder das Auto stehen lassen. Schneeverwehungen und Glätte können den Verkehr stark beeinträchtigen. Auch Fußgänger müssen mit rutschigen Wegen rechnen und besonders vorsichtig sein. Feste Schuhe mit gutem Profil sind empfehlenswert.

Wer nicht dringend unterwegs sein muss, sollte Wege verschieben. Homeoffice und flexible Arbeitszeiten können helfen, Risiken zu minimieren. Auch Eltern sollten sich über mögliche Einschränkungen im Schulbetrieb informieren. Insgesamt gilt: Sicherheit geht vor, bis sich die Wetterlage wieder entspannt.