Nur noch wenige Stunden vor dem Höhepunkt spitzt sich die Lage rund um den Wintersturm in den USA dramatisch zu. Heftiger Schnee, gefährlicher Eisregen und extreme Kälte setzen weite Teile des Landes unter Druck, die monrose.de berichtet mit bild.de.
Rund 230 Millionen Menschen sind nach aktuellen Prognosen von den Auswirkungen betroffen. Besonders angespannt ist die Situation im Nordosten, wo Metropolen wie New York mit massiven Schneefällen rechnen müssen. Behörden und Versorger sprechen von einer historischen Wetterlage.
Die Kombination aus Eis, Wind und Dauerfrost macht diesen Sturm besonders gefährlich.
Meteorologen warnen vor extremer Entwicklung
Wetterexperten schlagen Alarm, denn der Sturm zieht sich von den südlichen Bundesstaaten bis in den Nordosten. Während im Süden Eisregen Straßen und Leitungen lahmlegt, drohen im Norden hohe Schneemengen. Meteorologen rechnen damit, dass sich die Wetterfront rasch verstärkt und regional neue Rekorde erreicht.

Ein US-Meteorologe erklärt:
„Diese Wetterlage vereint mehrere Extremfaktoren, die wir so nur sehr selten gleichzeitig sehen.“
Eis und Stromausfälle im Süden der USA
Besonders kritisch ist die Lage im Süden des Landes. Eisregen verwandelt Straßen in gefährliche Rutschbahnen und sorgt für zahlreiche Unfälle. In mehreren Bundesstaaten sind bereits Hunderttausende Haushalte ohne Strom. Am stärksten betroffen sind Regionen mit hoher Eislast auf Stromleitungen und Bäumen.
Ein Energieexperte warnt:
„Schon wenige Millimeter zusätzliches Eis können Leitungen mit enormem Gewicht belasten und zum Kollaps führen.“
Energieversorger mobilisieren Tausende Mitarbeiter
Um größere Stromausfälle in den USA zu verhindern, haben Energieversorger landesweit mehr als 63.000 Mitarbeiter in Bereitschaft versetzt. Ziel ist es, Schäden schnell zu beheben und Blackouts möglichst zu vermeiden. Die Branche spricht von einer der größten koordinierten Reaktionen auf einen Wintersturm.
Das Ausmaß der Vorbereitungen zeigt, wie ernst die Lage eingeschätzt wird.
New York und Ohio rechnen mit extremen Schneemengen
Im Nordosten rüsten sich Städte wie New York auf schwere Schneefälle. Dort werden lokal bis zu 40 Zentimeter Schnee erwartet. Auch in Ohio drohen außergewöhnliche Mengen, die es in dieser Form seit Jahrzehnten nicht mehr gegeben hat. Schneepflüge stehen im Dauereinsatz, doch selbst diese könnten an ihre Grenzen stoßen.

Ein Bürgermeister aus dem Mittleren Westen sagt:
„Wir erwarten in zwei Tagen mehr Schnee als in den letzten zwanzig Jahren zusammen.“
Versorgungslage und Hamsterkäufe verschärfen Situation
Parallel zum Wetterchaos kommt es in vielen Regionen zu Hamsterkäufen. Leere Regale in Supermärkten sind keine Seltenheit mehr. Besonders gefragt sind Wasser, haltbare Lebensmittel und Heizmaterialien. Lieferdienste reagieren mit Einschränkungen oder setzen Zustellungen vorübergehend aus, wenn die Sicherheit nicht gewährleistet ist.
Viele Verbraucher sorgen sich vor allem um:
- Strom- und Heizungsausfälle
- eingeschränkte medizinische Versorgung
- blockierte Verkehrswege
- leere Supermarktregale
- Verzögerungen bei Lieferungen
Ein Nutzer aus Washington berichtet:
„Man merkt die Nervosität überall – viele wollen sich einfach absichern.“
Rekord-Eis sorgt für Alarmstimmung
Alarmierende Meldungen kommen aus einzelnen Regionen im Süden. Dort wurden Eiswerte gemessen, die deutlich über den kritischen Schwellen liegen. Experten warnen, dass solche Mengen ausreichen, um selbst stabile Bäume und Strommasten zum Einsturz zu bringen. Besonders gefährdet sind Gebiete, in denen viele Haushalte elektrisch heizen.
Auswirkungen auf den Flugverkehr nehmen drastisch zu
Der Flugverkehr in den USA ist massiv beeinträchtigt. Bereits jetzt wurden mehr als 13.000 Flüge gestrichen. An einigen der verkehrsreichsten Flughäfen fallen große Teile des Flugplans aus. Auch internationale Verbindungen sind betroffen, da Maschinen und Crews nicht rechtzeitig positioniert werden können.

Zur Übersicht die aktuelle Lage im Luftverkehr:
| Bereich | Aktuelle Situation |
|---|---|
| Inlandsflüge | Tausende Ausfälle |
| Internationale Flüge | zahlreiche Streichungen |
| Flughäfen | teils über 80 % Ausfälle |
| Passagierinfos | aktive Benachrichtigungen |
Auch europäische Reisende sind betroffen, da mehrere Langstreckenflüge ausfallen oder verschoben werden.
Katastrophenschutz in erhöhter Bereitschaft
Der Katastrophenschutz hat landesweit zusätzliche Einsatzteams in Alarmbereitschaft versetzt. Millionen Mahlzeiten, Decken und Generatoren wurden vorab in gefährdeten Regionen bereitgestellt. Ziel ist es, bei großflächigen Ausfällen schnell Hilfe leisten zu können, auch wenn Verkehrswege blockiert sind.
Ein Katastrophenschützer betont:
„Wir rechnen mit schwierigen Bedingungen, die den Einsatz über Tage erschweren können.“
Wie es nun weitergeht
Experten gehen davon aus, dass die Auswirkungen des Monster-Wintersturms noch mehrere Tage spürbar bleiben. Schnee und Eis könnten den Alltag vieler Menschen auch nach dem Durchzug der Front stark beeinträchtigen. Behörden rufen dazu auf, Reisen zu vermeiden, Notfallausrüstung bereitzuhalten und offizielle Warnungen ernst zu nehmen.
Insgesamt zeigt sich, dass dieser Wintersturm nicht nur durch seine Ausdehnung, sondern auch durch die Kombination aus Kälte, Eis und Schnee heraussticht. Während Einsatzkräfte und Versorger alles daransetzen, größere Schäden zu verhindern, bereiten sich Millionen Menschen darauf vor, einige Tage unter extremen Bedingungen auszuharren.