Nach der Anpassung der Festnetztarife folgt nun der nächste Schritt: Die Telekom MultiSIM Preiserhöhung 2026 betrifft zahlreiche Mobilfunkkunden in Deutschland. Ab dem 1. April steigt der Preis für jede kostenpflichtige MultiSIM von bisher 4,95 Euro auf 6,95 Euro pro Monat. Die Erhöhung gilt sowohl für Neu- als auch für Bestandskunden, die monrose.de berichtet mit bild.de.
Damit verteuert sich die Zusatzkarte um zwei Euro monatlich. Auf das Jahr gerechnet summieren sich die Mehrkosten auf 24 Euro je Karte. Besonders für Kunden mit mehreren Zusatzkarten kann sich das spürbar auswirken.
Wie stark steigen die MultiSIM-Kosten?
Die neue Preisstruktur betrifft jede kostenpflichtige Zusatzkarte im Telekom Mobilfunkvertrag. Pro Hauptvertrag können bis zu sieben MultiSIMs gebucht werden.
| Anzahl MultiSIMs | Mehrkosten pro Monat | Mehrkosten pro Jahr |
|---|---|---|
| 1 Karte | 2 € | 24 € |
| 2 Karten | 4 € | 48 € |
| 7 Karten | 14 € | 168 € |
In der Praxis nutzen viele Kund:innen ein oder zwei Zusatzkarten. Wer jedoch das Maximum ausgeschöpft hat, muss künftig deutlich tiefer in die Tasche greifen.
Ein Telekommunikationsexperte erklärt:
„Gerade bei Familienverträgen oder bei intensiver Nutzung von Smartwatches und Tablets summieren sich die zusätzlichen Kosten schnell.“
Zwei Euro klingen wenig. Doch über mehrere Geräte hinweg steigt der Betrag spürbar. Besonders Vielnutzer sind betroffen.

Was ist eine MultiSIM überhaupt?
Die MultiSIM Telekom ist keine eigenständige Vertragsoption, sondern eine Zusatzkarte zu einem bestehenden Tarif. Sie nutzt dieselbe Rufnummer, das identische Datenvolumen und die Tarifleistungen des Hauptanschlusses.
Typische Einsatzbereiche sind:
- Tablet mit mobilem Internet
- Smartwatch mit LTE
- Zweites Smartphone
- Autotelefon oder mobiles Router-Gerät
Besonders bei Tarifen mit Datenflatrate Telekom profitieren alle verbundenen Geräte vom unbegrenzten Datenvolumen.
Suchanfragen wie „Telekom MultiSIM Kosten 2026“, „MultiSIM kündigen Telekom“ oder „MagentaMobil Zusatzkarte Preis“ zeigen, dass viele Nutzer aktuell nach Informationen suchen.
Sonderkündigungsrecht und flexible Abbestellung
Bei einseitigen Preisanpassungen besteht grundsätzlich ein Sonderkündigungsrecht Telekom. Kund:innen sollen rechtzeitig über die Änderungen informiert werden.
Allerdings lässt sich die MultiSIM unabhängig davon ohnehin mit einer Frist von einem Tag abbestellen. Das macht die Option flexibel.
Ein Verbraucherschützer betont:
„Wer die Zusatzkarte nicht mehr benötigt, sollte prüfen, ob sich eine Kündigung lohnt. Gerade bei mehreren Karten kann das Einsparpotenzial hoch sein.“
Diese Tarife sind teilweise ausgenommen
Nicht jede Zusatzkarte wird automatisch teurer. In bestimmten Tarifen ist bereits eine MultiSIM inklusive.
Im Überblick:
- MagentaMobil L: 1 MultiSIM inklusive
- MagentaMobil XL: bis zu 2 MultiSIMs inklusive
- Weitere Karten: kostenpflichtig
Erst zusätzliche Karten in diesen Tarifen werden künftig mit 6,95 Euro berechnet.
Mehr Geräte. Mehr Flexibilität. Mehr Kosten.

Warum erhöht die Telekom erneut die Preise?
Branchenbeobachter sehen die Telekom Preiserhöhung 2026 als Teil einer umfassenderen Strategie zur Anpassung an steigende Betriebs- und Infrastrukturkosten. Bereits zuvor wurden Festnetztarife angepasst.
Ein Marktanalyst sagt:
„Mobilfunkanbieter stehen unter starkem Investitionsdruck – insbesondere beim Netzausbau und bei 5G-Infrastruktur.“
Die Preisanpassung bei der MultiSIM Telekom reiht sich somit in eine Serie von Anpassungen ein, die sowohl Festnetz- als auch Mobilfunkkunden betreffen.
Was Kund:innen jetzt tun sollten
Betroffene sollten prüfen:
- Wie viele MultiSIMs aktiv sind
- Ob alle Zusatzkarten tatsächlich benötigt werden
- Ob ein Tarifwechsel sinnvoll sein könnte
Viele Verbraucher suchen derzeit nach „Telekom Tarif wechseln 2026“ oder „MultiSIM Alternative Anbieter“, was auf eine steigende Sensibilität für Kosten hinweist.
Die Telekom MultiSIM Preiserhöhung 2026 bedeutet zwei Euro mehr pro Monat je Zusatzkarte. Für einzelne Nutzer bleibt der Anstieg überschaubar, bei mehreren Karten steigt die jährliche Belastung jedoch deutlich. Mit flexibler Kündigungsoption und tarifabhängigen Ausnahmen bleibt Spielraum für individuelle Entscheidungen.