In Deutschland wurde ein Lebensmittel-Rückruf bei Penny gestartet. In einer Probe einer Schinken-Zwiebelmettwurst wurden Salmonellen festgestellt – Bakterien, die beim Menschen schwere Magen-Darm-Erkrankungen auslösen können, die monrose.de berichtet mit bild.de.
Der Hersteller reagierte schnell und ließ das betroffene Produkt aus dem Verkauf nehmen. Verbraucher werden dringend aufgefordert, die Wurst nicht zu verzehren.
„Der Rückruf erfolgt vorsorglich, nachdem in einer Probe Salmonellen nachgewiesen wurden“, erklärte ein Sprecher des Discounters.
Für viele Verbraucher ist ein solcher Rückruf ein ernstes Warnsignal. Besonders bei Produkten aus rohem Schweinefleisch besteht ein erhöhtes Risiko für bakterielle Belastungen. Deshalb raten Experten, betroffene Produkte sofort zurückzugeben.
Welche Penny-Wurst vom Rückruf betroffen ist
Der Rückruf betrifft eine bestimmte Sorte Mettwurst aus dem Kühlregal von Penny. Laut Hersteller handelt es sich um ein Produkt mit klar identifizierbaren Produktionsdaten.
Betroffen ist folgendes Produkt:
- Produktname: Meisterklasse Schinken-Zwiebelmettwurst
- Hersteller: OVO Vertriebs GmbH
- Verpackungsgröße: 200 Gramm
- Charge: L04804
- Verbrauchsdatum: 12.03.2026
| Produkt | Details |
|---|---|
| Wursttyp | Schinken-Zwiebelmettwurst |
| Hersteller | OVO Vertriebs GmbH |
| Verkauf | Penny-Filialen |
| Risiko | Salmonellen-Bakterien |
Andere Produkte mit abweichendem Verbrauchsdatum oder anderer Chargennummer sind laut Hersteller nicht betroffen.
„Nur eine einzelne Probe der Charge zeigte eine Belastung mit Salmonellen-Bakterien“, erklärte ein Unternehmenssprecher.
Welche Symptome eine Salmonellen-Infektion auslösen kann
Eine Infektion mit Salmonellen kann verschiedene gesundheitliche Beschwerden verursachen. Besonders empfindliche Personen können stärker betroffen sein.

Typische Symptome sind:
- Durchfall
- Bauchschmerzen
- Erbrechen
- Fieber
Die Symptome treten meist innerhalb von 48 Stunden nach dem Verzehr auf, können aber auch erst nach mehreren Tagen auftreten.
„Bei gesunden Erwachsenen klingen die Beschwerden oft nach wenigen Tagen ab“, erklärt ein Mediziner. „Für ältere Menschen oder Kinder kann eine Salmonellen-Infektion jedoch gefährlicher sein.“
Besonders gefährdet sind Säuglinge, ältere Menschen und Personen mit geschwächtem Immunsystem. In diesen Fällen können Infektionen schwerer verlaufen. Ärzte empfehlen deshalb bei starken Beschwerden medizinische Hilfe.
Wie die Salmonellen entdeckt wurden
Die Salmonellen in der Penny-Wurst wurden laut Informationen durch eine Untersuchung des Chemischen und Veterinäruntersuchungsamtes Stuttgart festgestellt.
Die Entdeckung erfolgte im Rahmen einer amtlichen Routinekontrolle.
| Untersuchung | Ergebnis |
|---|---|
| Routinekontrolle | Salmonellen entdeckt |
| Analyse nach Produktion | zuvor ohne Befund |
| Rückruf | vorsorglich gestartet |
Nach Angaben des Herstellers seien die ursprünglichen Laboranalysen der betroffenen Charge unauffällig gewesen.
„Alle Analyseergebnisse vor der Auslieferung waren ohne Befund“, erklärte ein Unternehmenssprecher.
Was Kunden jetzt tun sollten
Verbraucher, die die betroffene Penny Mettwurst gekauft haben, sollten sie nicht essen.
Stattdessen empfiehlt der Händler folgende Schritte:
- Produkt in eine Penny-Filiale zurückbringen
- auch ohne Kassenbon Rückerstattung erhalten
- bei gesundheitlichen Beschwerden ärztlichen Rat einholen
Der Hersteller hat zudem eine Hotline für Verbraucherfragen eingerichtet.
„Kunden können das Produkt problemlos zurückgeben und erhalten den Kaufpreis erstattet“, teilte das Unternehmen mit.
Warum Salmonellen in Fleischprodukten vorkommen können
Salmonellen-Bakterien kommen natürlicherweise in rohem Fleisch vor, besonders in rohem Schweinefleisch. Deshalb werden solche Produkte normalerweise mehrfach getestet.

Während der Produktion erfolgen in der Regel mehrere Kontrollen:
- Untersuchung des Rohfleisches
- mikrobiologische Tests während der Verarbeitung
- Analyse des fertigen Produkts
Trotz dieser Maßnahmen können in seltenen Fällen Bakterien in Lebensmittel gelangen.
„Lebensmittelkontrollen sind streng, doch ein Restrisiko bleibt immer bestehen“, erklärt ein Experte für Lebensmittelsicherheit.
Rückrufaktionen bei Lebensmitteln nehmen zu
In den vergangenen Jahren haben Lebensmittel-Rückrufe in Deutschland deutlich zugenommen. Experten führen dies vor allem auf strengere Kontrollen und bessere Nachweismethoden zurück.
Für Verbraucher bedeutet das jedoch auch mehr Aufmerksamkeit beim Einkauf und beim Umgang mit Lebensmitteln.
Der aktuelle Rückruf der Penny-Mettwurst wegen Salmonellen zeigt erneut, wie wichtig schnelle Informationen und transparente Warnungen sind.
Wenn Kunden betroffene Produkte sofort zurückgeben und auf mögliche Symptome achten, können gesundheitliche Risiken deutlich reduziert werden.