Sturmtief Therese erreicht Kanaren: Sturm, Regen und Flugausfälle am Freitag

Auf den Kanarischen Inseln sorgt Sturmtief Therese für massive Einschränkungen im Alltag und Verkehr.

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Sturmtief Therese erreicht Kanaren: Sturm, Regen und Flugausfälle am Freitag

Die Kanarischen Inseln stehen aktuell unter dem Einfluss des gefährlichen Sturmtiefs Therese, das sich rasch verstärkt und bereits erste Auswirkungen zeigt. Besonders am Freitag, den 20. März, wird mit erheblichen Einschränkungen im Alltag gerechnet. Behörden haben frühzeitig reagiert und umfangreiche Schutzmaßnahmen eingeleitet. Die Situation betrifft nicht nur den Verkehr, sondern auch Schulen und öffentliche Einrichtungen. Experten warnen vor einer möglichen Verschärfung der Wetterlage bis ins Wochenende, die  monrose.de berichtet mit zeit.de.

Schulen geschlossen und Homeoffice empfohlen

Auf mehreren Inseln wurden bereits Bildungseinrichtungen vorsorglich geschlossen. Betroffen sind insbesondere Teneriffa, La Palma, La Gomera und El Hierro, wo der Unterricht aus Sicherheitsgründen ausgesetzt wurde. Für Freitag planen die Behörden, diese Maßnahmen auf alle Inseln auszuweiten.

„Die Sicherheit der Bevölkerung hat oberste Priorität“, erklärte ein Vertreter der lokalen Verwaltung.

Zusätzlich wurde die Bevölkerung dazu aufgerufen, wenn möglich im Homeoffice zu arbeiten, um unnötige Wege zu vermeiden. Besonders Touristen werden angehalten, sich regelmäßig über die aktuelle Lage zu informieren.

Sturmtief Therese erreicht Kanaren: Sturm, Regen und Flugausfälle am Freitag
Sturmtief Therese erreicht Kanaren: Sturm, Regen und Flugausfälle am Freitag

Starker Wind und extreme Regenmengen erwartet

Der nationale Wetterdienst warnt vor extremen Wetterbedingungen. In höheren Lagen können Sturmböen von bis zu 90 km/h auftreten, während gleichzeitig intensive Niederschläge erwartet werden. In einigen Regionen könnten die Regenmengen außergewöhnlich hoch ausfallen.

Meteorologen sprechen von einer potenziell gefährlichen Kombination aus Wind und Dauerregen.

Die wichtigsten Risiken im Überblick:

  • Überschwemmungen in tiefer gelegenen Gebieten
  • Erdrutsche in bergigen Regionen
  • Hohe Wellen an den Küsten (bis zu 5 Meter)
  • Schnee in Höhenlagen über 1.800 Metern

Diese Bedingungen können die Infrastruktur erheblich belasten und stellen eine Gefahr für Bewohner und Besucher dar.

Verkehr massiv beeinträchtigt: Flüge und Fähren betroffen

Der Verkehr auf den Kanaren ist bereits deutlich eingeschränkt. Mehrere Flüge, insbesondere zu den westlichen Inseln, wurden umgeleitet. Weitere Ausfälle sind nicht ausgeschlossen, wenn sich die Wetterlage weiter verschlechtert.

VerkehrsbereichAktueller StatusPrognose
FlugverkehrUmleitungenWeitere Ausfälle möglich
FährenEingeschränktStilllegung möglich
StraßenverkehrTeilweise gefährdetRisiko durch Überschwemmungen

„Die Lage kann sich jederzeit verschärfen, daher sollten Reisende flexibel bleiben“, so ein Experte für Luftverkehr.

Auch der Fährverkehr könnte bei zunehmendem Sturm komplett eingestellt werden, was die Verbindung zwischen den Inseln zusätzlich erschwert.

Sturm könnte bis zum Wochenende anhalten

Nach aktuellen Prognosen wird das Sturmtief Therese nicht sofort abziehen. Vielmehr könnte sich die Lage auch am Wochenende weiter zuspitzen. Das bedeutet, dass Einschränkungen länger bestehen bleiben könnten als zunächst erwartet.

Die Behörden beobachten die Entwicklung genau und passen ihre Maßnahmen laufend an.

Einige Experten vergleichen die aktuelle Situation mit früheren Sturmereignissen, die bereits erhebliche Schäden verursacht hatten. Daher wird zur besonderen Vorsicht geraten.

Sturmtief Therese erreicht Kanaren: Sturm, Regen und Flugausfälle am Freitag
Sturmtief Therese erreicht Kanaren: Sturm, Regen und Flugausfälle am Freitag

Auswirkungen auf Alltag und Tourismus

Die Kanarischen Inseln sind ein beliebtes Reiseziel, doch der Sturm hat den Alltag stark verändert. Hotels, Reiseanbieter und Veranstalter müssen kurzfristig reagieren. Viele Touristen sind verunsichert und suchen nach aktuellen Informationen.

  • Verschobene Ausflüge und Aktivitäten
  • Eingeschränkter Zugang zu Stränden
  • Verzögerungen bei Transfers

„Wir raten allen Besuchern, sich strikt an die Anweisungen der Behörden zu halten“, betont ein Tourismusexperte.

Die kommenden Tage werden entscheidend sein, wie stark die Auswirkungen tatsächlich ausfallen und wie schnell sich die Lage wieder normalisiert.