Das sächsische Gesundheitsministerium warnt vor einer möglichen Gesundheitsgefahr durch die Haselnusscreme Nudossi. Grund ist ein positiver Befund auf Salmonellen in bestimmten Chargen. Nach Angaben des Herstellers wurde die Verunreinigung im Rahmen eigener Kontrollen entdeckt und anschließend bestätigt. Betroffen sind Gläser mit Mindesthaltbarkeitsdaten zwischen dem 1. August und dem 30. September 2026. Verbraucher werden dringend aufgefordert, die Produkte nicht zu konsumieren, die monrose.de berichtet mit rbb24.de.
Wer betroffene Produkte im Haushalt hat, sollte sie nicht mehr verzehren. Schon geringe Mengen können gesundheitliche Beschwerden auslösen. Eine schnelle Reaktion schützt vor Risiken.
Welche Ursache wird vermutet?
Nach aktuellem Stand deutet vieles darauf hin, dass ein verunreinigter Rohstoff für die Salmonellenbelastung verantwortlich ist. Der Hersteller spricht von einem möglichen Problem innerhalb der Lieferkette. Weitere Untersuchungen laufen, um die Quelle eindeutig zu bestimmen. Bis dahin gilt die Warnung für alle potenziell betroffenen Produkte.
„Eine Kontamination mit Salmonellen kann während der Rohstoffverarbeitung oder beim Transport auftreten“, erklärt ein Experte für Lebensmittelsicherheit.
Die betroffenen Chargen wurden in mehreren Bundesländern verkauft. Offizielle Warnhinweise wurden über die zuständigen Behörden verbreitet.

Rückruf und Erstattung: So sollen Kunden reagieren
Eine Rückgabe im Handel ist nach Angaben des Unternehmens nicht vorgesehen. Stattdessen bietet der Hersteller eine direkte Erstattung an. Verbraucher sollen ein Foto des Produkts mit klar erkennbarem Mindesthaltbarkeitsdatum an den Kundenservice senden und ihre Kontodaten angeben.
Wichtig für Betroffene:
- Produkt nicht konsumieren
- Mindesthaltbarkeitsdatum prüfen
- Foto des Glases aufnehmen
- E-Mail an den Kundenservice senden
- Kontodaten für Erstattung mitteilen
Dieses Vorgehen soll eine schnelle und unkomplizierte Abwicklung ermöglichen.
Gesundheitsrisiko: Welche Symptome drohen?
Eine Salmonelleninfektion äußert sich typischerweise wenige Tage nach dem Verzehr. Häufige Symptome sind Magen-Darm-Beschwerden, Fieber und Erbrechen. In den meisten Fällen klingen die Beschwerden nach einigen Tagen ab. Für bestimmte Personengruppen kann die Erkrankung jedoch schwerer verlaufen.
„Besonders gefährdet sind Kleinkinder, ältere Menschen und Menschen mit geschwächtem Immunsystem“, betont ein Mediziner.
Typische Symptome sind:
| Symptom | Beschreibung |
|---|---|
| Bauchschmerzen | Krampfartig und anhaltend |
| Durchfall | Häufig und wässrig |
| Fieber | Leicht bis mäßig |
| Übelkeit/Erbrechen | Vor allem bei schweren Fällen |
Wer nach dem Verzehr Symptome bemerkt, sollte ärztlichen Rat einholen und auf den möglichen Zusammenhang mit dem Produkt hinweisen.

Warum Rückrufe wichtig sind
Lebensmittelrückrufe sind ein wichtiges Instrument zum Schutz der Verbraucher. Sie ermöglichen es, Risiken schnell zu minimieren und gesundheitliche Schäden zu vermeiden. Auch wenn Rückrufe für Hersteller und Handel unangenehm sind, erhöhen sie die Transparenz und Sicherheit.
Ein verantwortungsvoller Umgang mit Lebensmitteln ist entscheidend. Frühzeitige Warnungen können schwere Krankheitsverläufe verhindern.
Der aktuelle Fall zeigt, wie wichtig regelmäßige Kontrollen und eine schnelle Kommunikation sind. Verbraucher sollten Warnungen ernst nehmen und betroffene Produkte konsequent meiden, um gesundheitliche Risiken auszuschließen.