Wladimir Putin wird ab dem 25. August 2025 vier Tage in China verbringen. Dies ist einer der längsten Auslandsbesuche der letzten Zeit und unterstreicht seine Bedeutung für Moskau und Peking, berichtet Monrose unter Berufung auf russische Medien.
Programm der Gespräche zwischen Russland und China
Während des Aufenthalts sind umfassende Gespräche mit der chinesischen Führung geplant. Obwohl Details nicht bekannt gegeben wurden, erwarten Analysten Diskussionen über Energieverträge, Handelsbeschränkungen, militärisch-technische Zusammenarbeit und die Koordination in internationalen Organisationen. Besonderes Augenmerk könnte auf Sanktionen und gemeinsame Infrastrukturprojekte gelegt werden.
Teilnahme am SCO-Gipfel
Das Ende von Putins Besuch fällt mit dem Gipfel der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ) zusammen, der vom 31. August bis 1. September in Tianjin stattfindet. Es wird erwartet, dass der Gipfel nicht nur als Plattform für Gespräche mit China dient, sondern auch für den Austausch mit anderen Ländern der Region, darunter Indien, Pakistan und die Staaten Zentralasiens.
Politischer und wirtschaftlicher Kontext von Putins China-Besuch
Der Besuch findet vor dem Hintergrund verschärfter Spannungen Russlands mit dem Westen und der wachsenden Abhängigkeit Moskaus von Peking statt. China wiederum strebt an, seinen Einfluss in Eurasien auszubauen und die Partnerschaft mit Russland als Druckmittel gegenüber den USA und der EU zu nutzen. Für beide Seiten haben die Gespräche strategische Bedeutung: Moskau sucht wirtschaftliche Unterstützung, während Peking geopolitische Stärke anstrebt.
Was ist vom Treffen zwischen Xi und Putin zu erwarten?
Trotz fehlender offizieller Details prognostizieren Experten, dass der Besuch mit neuen Abkommen in den Bereichen Energie, Logistik und Finanzkooperation enden könnte. Zudem sind Erklärungen über eine Vertiefung der militärischen Partnerschaft und die Koordinierung der Positionen in Fragen der internationalen Sicherheit möglich. Zuvor berichteten wir darüber, dass Polen: Ex-Verteidigungsminister Błaszczak vor Gericht steht.