DWD meldet Wetterumschwung: Wo Gewitter und Starkregen erwartet werden in Deutschland

Der Deutsche Wetterdienst erwartet nach Temperaturen über 30 Grad einen deutlichen Wetterwechsel mit Gewittern und Starkregen.

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DWD meldet Wetterumschwung: Wo Gewitter und Starkregen erwartet werden in Deutschland

Nach mehreren Tagen mit sommerlicher Hitze und Temperaturen über 30 Grad steht Deutschland offenbar vor einem deutlichen Wetterwechsel. Der Deutsche Wetterdienst rechnet damit, dass die zuletzt vorherrschende heiße Luft zunehmend verdrängt wird. Statt Sonnenschein und trockener Hitze könnten vielerorts bereits ab Donnerstag dunkle Wolken, Gewitter und kräftige Niederschläge dominieren. Besonders für das Wochenende sehen Meteorologen eine deutlich instabilere Wetterlage, die  monrose.de berichtet mit tagesspiegel.de.

Noch am Pfingstwochenende herrschte in vielen Regionen fast Hochsommerstimmung. Strahlender Sonnenschein und Temperaturen jenseits der 30-Grad-Marke sorgten für volle Parks, Freibäder und Biergärten. Doch die aktuelle Wetterentwicklung deutet darauf hin, dass diese Phase nicht lange anhält.

Der Grund für den Wetterwechsel liegt laut Meteorologen in einem Hochdruckgebiet über der Nordsee. Dadurch gelangt kühlere Luft aus nördlichen Regionen nach Deutschland. Gleichzeitig steigt das Risiko für Schauer, Gewitter und teils kräftigen Regen deutlich an.

Warum sich die Wetterlage jetzt verändert

Die aktuelle Hitzewelle wurde durch subtropische Warmluft ausgelöst, die große Teile Deutschlands erreichte. Solche Wetterlagen sorgen häufig für trockene und sehr warme Tage. Gleichzeitig steigt mit zunehmender Hitze aber oft auch das Risiko für Gewitter.

Sobald kühlere Luftmassen auf die warme Atmosphäre treffen, entstehen starke Spannungen in der Luft. Genau das scheint nun bevorzustehen. Meteorologen erwarten deshalb nicht nur einzelne Regenschauer, sondern regional auch kräftige Gewitter mit Starkregen und Sturmböen.

DWD meldet Wetterumschwung: Wo Gewitter und Starkregen erwartet werden in Deutschland
DWD meldet Wetterumschwung: Wo Gewitter und Starkregen erwartet werden in Deutschland

Besonders kritisch wird die Lage dort, wo die Luft sehr feucht und warm bleibt. In solchen Situationen können Gewitter schnell an Intensität gewinnen und lokal große Regenmengen bringen.

Ein Meteorologe würde die Situation vermutlich so erklären: „Nach längeren Hitzephasen steigt oft die Wahrscheinlichkeit für kräftige Gewitterlagen deutlich an.“

Das Wetter am Donnerstag: Erste Gewitter möglich

Für Donnerstag erwarten Wetterexperten zunächst noch freundliche Bedingungen in vielen Regionen. Allerdings zeigen sich bereits erste Anzeichen des Wetterumschwungs. Besonders im Schwarzwald und in Alpennähe sollen sich im Tagesverlauf Quellwolken bilden.

Dort könnte es bereits zu einzelnen Schauern und Gewittern kommen. Der Deutsche Wetterdienst spricht zunächst noch von einem vergleichsweise geringen Risiko. Trotzdem beobachten Experten die Entwicklung aufmerksam, weil sich Gewitterlagen regional sehr schnell verändern können.

Im Norden Deutschlands bleiben die Temperaturen deutlich niedriger als zuletzt. Dort werden Werte zwischen 18 und 23 Grad erwartet. In anderen Teilen des Landes kann es dagegen weiterhin sommerlich warm bleiben.

RegionErwartete Temperaturen am Donnerstag
Norddeutschland18 bis 23 Grad
Mitte Deutschlands23 bis 28 Grad
Südwesten und SüdenBis zu 28 Grad

Auffällig ist vor allem der starke Temperaturunterschied zwischen Nord und Süd. Solche Gegensätze gelten häufig als Hinweis auf eine instabile Wetterlage.

Freitag bringt vielerorts Gewitter und Starkregen

Besonders spannend wird laut Meteorologen der Freitag. Zunächst soll es vielerorts noch sonnig starten. Doch im Laufe des Tages könnten von Norden und Nordwesten her dicke Wolkenfelder aufziehen.

Die Experten des Deutschen Wetterdienstes rechnen regional mit kräftigen Gewittern. Zusätzlich könnten Starkregen und Sturmböen auftreten. Vor allem die Nordhälfte Deutschlands gilt dabei als besonders betroffen.

Im Süden und Südwesten bleibt die Wetterlage dagegen zunächst stabiler. Dort rechnen Meteorologen weiterhin mit viel Sonne und Temperaturen bis zu 33 Grad.

Gerade diese Unterschiede machen die Lage kompliziert. Während einige Regionen weiterhin sommerliche Hitze erleben, drohen andernorts bereits kräftige Niederschläge und Gewitter.

Ein Wetterexperte würde die Entwicklung wohl so einordnen: „Deutschland liegt aktuell genau zwischen heißer Sommerluft und deutlich kühleren Luftmassen.“

Diese Regionen könnten besonders betroffen sein

Nach aktuellen Prognosen könnte sich die Gewitterlage vor allem in der Nordhälfte Deutschlands verschärfen. Dort rechnen Experten regional mit kräftigem Regen und stürmischen Böen.

Im Südwesten bleibt es zunächst deutlich ruhiger. Allerdings könnte sich die instabile Wetterlage später weiter nach Süden ausbreiten. Gerade zum Wochenende hin steigt das Risiko für Gewitter auch in anderen Regionen.

Besonders aufmerksam beobachten Meteorologen derzeit:

  • Norddeutschland
  • Nordwesten Deutschlands
  • Regionen an der Ostsee
  • Schwarzwald
  • Alpenrand
  • Teile Mitteldeutschlands

An der Ostsee rechnen Experten zusätzlich mit frischem Wind und teilweise starken Böen. Gerade Küstenregionen könnten dadurch stärker belastet werden.

DWD meldet Wetterumschwung: Wo Gewitter und Starkregen erwartet werden in Deutschland
DWD meldet Wetterumschwung: Wo Gewitter und Starkregen erwartet werden in Deutschland

Das Wetter zeigt sich aktuell extrem wechselhaft. Während manche Regionen weiter schwitzen, drohen andernorts bereits kräftige Gewitter.

Der Samstag bleibt unbeständig

Auch am Samstag soll sich die Wetterlage laut Prognosen nicht vollständig beruhigen. Zunächst werden in der Nordhälfte Deutschlands erneut Schauer und Gewitter erwartet. Im weiteren Tagesverlauf könnten sich diese auch auf südliche Regionen ausweiten.

Der Deutsche Wetterdienst schließt dabei sogar einzelne schwere Gewitter nicht aus. Besonders dort, wo sich warme und kühlere Luftmassen direkt treffen, könnten sich intensive Gewitterzellen entwickeln.

Die Temperaturen bleiben regional sehr unterschiedlich. Im Südwesten könnten weiterhin bis zu 34 Grad erreicht werden. Im Norden dagegen werden lediglich 18 bis 24 Grad erwartet.

RegionTemperaturen am Samstag
SüdwestenBis zu 34 Grad
Norden18 bis 24 Grad
Übrige Regionen25 bis 30 Grad

Diese starken Unterschiede zeigen, wie uneinheitlich die Wetterlage aktuell bleibt.

Warum Gewitter nach Hitzewellen häufig auftreten

Meteorologen beobachten solche Entwicklungen regelmäßig. Nach längeren Hitzephasen steigt oft die Wahrscheinlichkeit für kräftige Gewitter deutlich an. Der Grund liegt in der gespeicherten Energie der warmen Luft.

Je heißer die Atmosphäre wird, desto stärker können Gewitter ausfallen, wenn kühlere Luftmassen eindringen. Besonders problematisch wird das bei hoher Luftfeuchtigkeit. Dann entstehen häufig kräftige Regenfälle innerhalb kurzer Zeit.

Hinzu kommt, dass sich Gewitter heute oft lokal extrem unterschiedlich entwickeln. Während ein Ort trocken bleibt, kann wenige Kilometer weiter Starkregen niedergehen.

Ein Klimaforscher würde dazu sagen: „Extreme Wettergegensätze nehmen zu. Lange Hitzephasen und plötzliche Starkregenereignisse treten immer häufiger gemeinsam auf.“

Viele Menschen reagieren empfindlich auf den Wetterwechsel

Nicht nur die Temperaturen verändern sich spürbar. Auch der plötzliche Wechsel von Hitze zu Gewittern belastet viele Menschen körperlich. Besonders wetterfühlige Personen berichten häufig über Müdigkeit, Kopfschmerzen oder Kreislaufprobleme.

Zusätzlich können schwüle Luft und starke Temperaturschwankungen den Schlaf beeinträchtigen. Gerade nach mehreren heißen Tagen reagieren viele Menschen empfindlicher auf Wetterumschwünge.

Experten empfehlen deshalb, ausreichend zu trinken und körperliche Belastungen während Gewittern oder großer Hitze möglichst zu reduzieren.

Diese Tipps gelten aktuell als besonders sinnvoll:

  • genug Wasser trinken
  • direkte Mittagshitze vermeiden
  • Wetterwarnungen beachten
  • Fenster morgens und abends öffnen
  • schwere körperliche Arbeit reduzieren
  • lose Gegenstände im Freien sichern

Vor allem bei angekündigten Gewittern sollten Gartenmöbel, Fahrräder oder andere leichte Gegenstände gesichert werden.

Die Wetterlage bleibt in den kommenden Tagen äußerst dynamisch.

Zwischen Sommerhitze und Gewitterfronten sind schnelle Änderungen möglich.

Viele Regionen müssen sich auf deutlich unbeständigeres Wetter einstellen.

Was die aktuellen Prognosen für Deutschland bedeuten

Die derzeitigen Wettermodelle zeigen keinen stabilen Sommerbeginn. Stattdessen scheint Deutschland vor einer wechselhaften Phase zu stehen. Sonne, Hitze, Gewitter und Regen wechseln sich regional stark ab.

Besonders auffällig bleiben die enormen Temperaturunterschiede zwischen Nord und Süd. Während manche Regionen weiter Temperaturen über 30 Grad erreichen könnten, wird es andernorts deutlich kühler.

Für viele Menschen bedeutet das vor allem eines: Das ruhige Sommerwetter der vergangenen Tage dürfte vorerst vorbei sein. Stattdessen bestimmen wechselhafte Bedingungen mit Gewitterrisiko zunehmend das Bild.