„Das große Backen“: Wohin verschwinden die Torten nach den Dreharbeiten?

Viele Zuschauer fragen sich, was nach den Dreharbeiten mit den Torten passiert. Die Antwort hinter dem Backshow-Mythos überrascht.

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„Das große Backen“: Wohin verschwinden die Torten nach den Dreharbeiten?

Die Frage beschäftigt viele Zuschauer von Das große Backen seit Jahren: Was passiert eigentlich mit den aufwendig gestalteten Torten und Kuchen nach den Dreharbeiten? Der hartnäckige Mythos, dass die kunstvollen Backwerke nach der Sendung einfach im Müll landen, hält sich weiterhin, die  monrose.de berichtet mit joyn.de.

Hinter den Kulissen der SAT.1-Backshow sieht die Realität jedoch anders aus. Ehemalige Teilnehmerinnen und Mitglieder des Produktionsteams berichten, dass die fertigen Kuchen nach den Aufnahmen normalerweise vollständig verteilt und gegessen werden.

„Das große Backen“: Wohin verschwinden die Torten nach den Dreharbeiten?
„Das große Backen“: Wohin verschwinden die Torten nach den Dreharbeiten?

Die aufwendigen Kreationen entstehen unter hohem Zeitdruck vor laufenden Kameras. Dass diese anschließend einfach entsorgt werden, entspricht laut Beteiligten nicht dem tatsächlichen Ablauf.

Warum der Wegwerf-Mythos bei „Das große Backen“ entstanden ist

Fernsehzuschauer sehen in den fertigen Folgen meist nur die schönsten Momente: perfekt dekorierte Torten, kreative Gebäcke und die Bewertung durch die Jury. Hinter einer einzigen Folge steckt jedoch deutlich mehr Arbeit, als im fertigen Schnitt sichtbar wird.

Viele Menschen fragen sich deshalb, was mit den zahlreichen Backwerken passiert, nachdem die Kameras ausgeschaltet werden. Besonders bei großen Motivtorten mit aufwendigen Dekorationen entsteht schnell der Eindruck, dass eine so große Menge an Kuchen unmöglich komplett gegessen werden kann.

Die Realität am Drehort unterscheidet sich deutlich vom Bild, das viele Zuschauer durch den Fernsehschnitt bekommen.

Nach Angaben ehemaliger Kandidatinnen bleibt von den Gebäcken meist kaum etwas übrig. Am Ende eines Drehtages gibt es viele Personen am Set, die sich über die Kuchen freuen.

Die Torten landen nicht im Müll

Amira Aly, Gewinnerin von „Das große Promibacken“ 2025, und Paula Lambert, Teilnehmerin der Staffel 2026, sprachen in ihrem gemeinsamen Podcast „Iced Macho Latte“ über die Abläufe hinter den Kulissen.

Dabei erklärten sie, dass das gesamte Team nach den Dreharbeiten die Backwerke verteilt. Die Kuchen würden nicht weggeworfen, sondern von Mitarbeitenden und Beteiligten gegessen.

„Die stehen da nach Drehschluss mit ihren kleinen Tupperdosen, das gesamte Team, und es wird alles aufgefuttert. Bis zum letzten Krümel“, berichtete Paula Lambert über die Situation am Set.

Auch Moderatorin Enie van de Meiklokjes sowie Jury-Mitglied Bettina Schliephake-Burchardt bestätigten in einem gemeinsamen Beitrag, dass normalerweise keine großen Mengen an Resten entstehen.

Der Grund dafür ist einfach: Eine TV-Produktion besteht aus deutlich mehr Menschen als nur den Kandidatinnen und Kandidaten, die vor der Kamera stehen.

BereichBeteiligte Personen
KandidatenHobbybäckerinnen und Hobbybäcker
ModerationPräsentation und Ablauf der Show
JuryBewertung der Backwerke
ProduktionsteamKamera, Ton, Technik, Organisation
Weitere MitarbeiterBetreuung und Ablauf hinter den Kulissen

Bei den Dreharbeiten kommen laut Angaben aus dem Umfeld der Sendung häufig etwa 70 bis 80 Personen zusammen. Zusammen mit den Teilnehmern reicht diese Zahl aus, um die meisten Kuchen vollständig zu verteilen.

Dreharbeiten dauern länger als die Zuschauer denken

Eine weitere Besonderheit von SAT.1 Backshow-Produktionen betrifft den zeitlichen Ablauf. Für Zuschauer wirkt eine Folge häufig wie ein einziger langer Backtag. Tatsächlich werden die Szenen jedoch über mehrere Tage aufgenommen.

Diese Arbeitsweise ist notwendig, damit die fertige Sendung für das Publikum wie ein zusammenhängender Wettbewerb aussieht.

Eine ungewöhnliche Regel sorgt dabei für Kontinuität:

  • Kandidaten tragen während mehrerer Drehtage dieselbe Kleidung.
  • Szenen werden so aufgenommen, dass keine sichtbaren Unterschiede entstehen.
  • Änderungen am Outfit müssen mit der Produktion abgestimmt werden.

Amira Aly erklärte, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer teilweise mehrere Tage dieselbe Kleidung tragen müssen, damit beim Zusammenschnitt keine sogenannten Anschlussfehler entstehen.

Was im Fernsehen wie ein einzelner Backmarathon aussieht, entsteht häufig durch viele Stunden Planung, Wiederholungen und Schnittarbeit.

Zwischen Perfektion und Zeitdruck am Backofen

Die Kandidaten bei „Das große Backen“ müssen nicht nur kreative Ideen entwickeln, sondern gleichzeitig unter starkem Zeitdruck arbeiten. Jede Torte muss innerhalb eines vorgegebenen Zeitrahmens fertig werden und bestimmte Anforderungen erfüllen.

Gerade bei komplizierten Rezepten können kleine Fehler große Folgen haben. Eine Creme kann instabil werden, ein Teig kann nicht aufgehen oder eine Dekoration kann beschädigt werden.

Paula Lambert berichtete von Momenten, in denen nicht alles nach Plan lief. Auch Amira Aly erinnerte sich an Situationen, in denen die Herausforderungen beim Backen emotional wurden.

„Dass mich mal ein Teig zum Heulen bringt, hätte ich auch nicht gedacht“, sagte Amira Aly rückblickend über einen schwierigen Moment während der Dreharbeiten.

Diese Situationen zeigen, dass die Show zwar Unterhaltung bietet, die Teilnehmer aber mit echten handwerklichen Herausforderungen konfrontiert sind.

Was Zuschauer über die Backwerke oft falsch einschätzen

Die fertigen Torten sehen im Fernsehen häufig wie reine Dekoration aus. Tatsächlich handelt es sich jedoch um echte Lebensmittel, die während der gesamten Produktion sorgfältig behandelt werden.

Einige häufige Irrtümer rund um die Kuchen nach der Show:

  • Die Torten werden nicht grundsätzlich entsorgt.
  • Nicht jedes Gebäck bleibt über mehrere Tage am Set stehen.
  • Die Produktion plant den Umgang mit den Backwerken ein.
  • Das Team hinter der Kamera spielt eine wichtige Rolle bei der Verteilung.

Gerade große Motivtorten wirken auf dem Bildschirm manchmal so beeindruckend, dass Zuschauer eine Verschwendung vermuten. Die tatsächliche Situation am Drehort ist jedoch deutlich praktischer organisiert.

Neue Staffel und Jubiläum der beliebten Backshow

„Das große Backen“ gehört seit Jahren zu den bekannten deutschen TV-Formaten rund ums Backen. Die Sendung verbindet Wettbewerb, Kreativität und persönliche Geschichten der Teilnehmer.

SAT.1 feierte mit der 14. Staffel außerdem ein besonderes Ereignis: Die Sendung erreichte ihre 100. Folge. Dabei treten erneut Hobbybäckerinnen und Hobbybäcker gegeneinander an, um den Sieg und den goldenen Cupcake zu gewinnen.

Das Interesse an den Abläufen hinter den Kulissen bleibt groß. Neben den Rezepten interessieren sich viele Zuschauer besonders für die kleinen Details, die in der fertigen Sendung kaum sichtbar sind.

FAQ zu „Das große Backen“ und den Kuchen nach den Dreharbeiten

Werden die Kuchen von „Das große Backen“ weggeworfen?

Nein. Nach Aussagen ehemaliger Teilnehmerinnen werden die fertigen Kuchen normalerweise vom Produktionsteam und den Beteiligten gegessen.

Wie viele Menschen arbeiten hinter den Kulissen?

Neben den Kandidaten gehören Kamerateams, Technik, Organisation und weitere Mitarbeiter zur Produktion. Insgesamt können rund 70 bis 80 Personen am Set beteiligt sein.

„Das große Backen“: Wohin verschwinden die Torten nach den Dreharbeiten?
„Das große Backen“: Wohin verschwinden die Torten nach den Dreharbeiten?

Warum tragen Kandidaten oft dieselbe Kleidung?

Die Dreharbeiten finden über mehrere Tage statt. Gleiche Kleidung verhindert sichtbare Unterschiede beim späteren Zusammenschnitt.

Sind die Torten nur Dekoration?

Nein. Die Backwerke sind echte Kuchen und Torten, die nach den Aufnahmen verteilt werden.

Warum dauert eine Folge länger in der Produktion als im Fernsehen?

Die fertige Episode entsteht durch viele einzelne Aufnahmen, Wiederholungen und die Bearbeitung des Materials.

Was hinter der Backshow wirklich bleibt

Die Geschichte über weggeworfene Torten bei „Das große Backen“ gehört zu den verbreiteten Missverständnissen rund um TV-Produktionen. Die Abläufe hinter der Kamera zeigen ein anderes Bild: Die aufwendigen Backwerke werden nach den Dreharbeiten überwiegend vom Team und den Beteiligten gegessen.

Für Zuschauer bleibt damit vor allem eines: Hinter einer scheinbar einfachen Backfolge steckt ein komplexer Produktionsablauf mit vielen Menschen, viel Planung und jeder Menge Kuchen, der am Ende nicht im Abfall landet.