„The Masked Singer“: Wann und wo sehen, welche Promis bereits enttarnt sind

Zwei Masken, zwei prominente Namen und zahlreiche falsche Vermutungen: Zum Auftakt der 13. Staffel von „The Masked Singer“ mussten Ben Zucker und Isabel Edvardsson ihre Identität preisgeben. Besonders „Bubble“ brachte das Rateteam mit einer ungewöhnlichen Stimme und irreführenden Hinweisen aus dem Konzept.

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„The Masked Singer“: Wann und wo sehen, welche Promis bereits enttarnt sind

Die 13. Staffel von „The Masked Singer“ hat gleich zum Auftakt zwei bekannte Namen enthüllt. Schlagersänger Ben Zucker und Tänzerin Isabel Edvardsson bekamen nach ihren Auftritten nicht genügend Stimmen und mussten ihre aufwendig gestalteten Masken abnehmen. Dabei hatte vor allem Zucker zuvor erfolgreich dafür gesorgt, dass kaum jemand im Studio auf seine Spur kam, die  monrose.de berichtet mit stern.de.

Der Sänger steckte in „Bubble“, einer Figur, deren Kostüm an ein übergroßes Männchen aus Luftpolsterfolie erinnerte. Edvardsson trat dagegen als elegante Hundedame „Emily Wau“ auf. Beide Figuren waren mit eigenen Geschichten, Hinweisen und bewusst gelegten falschen Fährten ausgestattet.

„The Masked Singer“: Wann und wo sehen, welche Promis bereits enttarnt sind
„The Masked Singer“: Wann und wo sehen, welche Promis bereits enttarnt sind

Schon die erste Ausgabe machte klar, dass bekannte Stimmen nicht automatisch leicht zu erkennen sind. Kleine Veränderungen bei Gesangstechnik und Tonlage können selbst erfahrene Musiker täuschen. Genau daraus bezieht das Format einen großen Teil seiner Spannung.

Ben Zucker überrascht als „Bubble“

Bei Ben Zucker schien das Rateteam besonders weit von der richtigen Lösung entfernt zu sein. Der Schlagersänger besitzt normalerweise eine sehr markante, raue Stimme, die viele Hörer bereits nach wenigen Takten erkennen dürften. Unter dem voluminösen Kostüm wählte er deshalb eine andere Strategie.

Zucker sang bewusst mit einer deutlich höheren Kopfstimme. Damit verschwanden viele Merkmale, die normalerweise sofort mit seinen Songs verbunden werden. Die Veränderung funktionierte offenbar so gut, dass sein Name bei den entscheidenden Spekulationen keine zentrale Rolle spielte.

Auch die Hinweise halfen zunächst kaum weiter. „Bubble“ behauptete unter anderem, früher einmal „Wasserträger“ für Musiker von The BossHoss gewesen zu sein. Das war nicht frei erfunden, führte das Rateteam aber trotzdem in die falsche Richtung.

„Ich weiß, dass Mark Forster uns mal Zigaretten geholt hat“, erinnerte sich Alec Völkel während der Suche nach einer möglichen Verbindung.

Völkel und sein BossHoss-Kollege Sascha Vollmer gingen daraufhin frühere Begegnungen und Bekannte durch. Die tatsächliche Geschichte hinter dem Hinweis war wesentlich unspektakulärer und gerade deshalb schwer zu erraten.

Das steckte hinter dem rätselhaften BossHoss-Hinweis

Nach seiner Enthüllung erklärte Ben Zucker, wie die Verbindung zu The BossHoss tatsächlich zustande gekommen war. Vor seiner großen Musikkarriere hatte er mehrere Jahre in einem Restaurant im Berliner Prenzlauer Berg gearbeitet.

Dort gehörten die Mitglieder von The BossHoss offenbar zu den Gästen. Zucker hatte sie während seiner Zeit im Service bedient und ihnen damit ganz wörtlich auch Getränke gebracht. Aus dieser Alltagssituation machte die Show später einen Hinweis, der viel bedeutender klang, als er tatsächlich war.

Das Prinzip passt perfekt zur Mechanik von „The Masked Singer“. Hinweise müssen wahr genug sein, um sich nach der Enthüllung erklären zu lassen. Gleichzeitig dürfen sie nicht so eindeutig sein, dass der prominente Kandidat bereits nach wenigen Minuten feststeht.

Zu den Vermutungen über „Bubble“ gehörten unter anderem:

  • der ehemalige Boxer Henry Maske,
  • Moderator Kai Pflaume,
  • Reality-TV-Kandidat Calvin Kleinen,
  • weitere Prominente mit möglichen Verbindungen zu den versteckten Indizien.

Der Tipp auf Henry Maske folgte dabei vor allem einem Wortspiel. Maske unter einer Maske schien zumindest für einen Moment plausibel, mit der tatsächlichen Identität des Sängers hatte die Theorie jedoch nichts zu tun.

Isabel Edvardsson war die Hundedame „Emily Wau“

Die zweite Enthüllung des Abends traf Fans von „Let’s Dance“. Unter dem Kostüm von „Emily Wau“ steckte Isabel Edvardsson, die seit vielen Jahren als professionelle Tänzerin im deutschen Fernsehen bekannt ist.

Ihre Figur wurde als modebewusste Hundedame inszeniert. Schon der Name „Emily Wau“ spielte mit der tierischen Rolle, während Kleidung und Auftritt bewusst elegant gehalten waren. Die fiktive Hintergrundgeschichte schrieb der Figur außerdem eine Vorliebe für hochwertige Mode zu.

Auch Edvardsson schaffte es zunächst, ihre Identität ausreichend zu verschleiern. Nach der Abstimmung reichte die Unterstützung jedoch nicht aus. Damit gehörte sie gemeinsam mit Zucker zu den ersten beiden ausgeschiedenen Prominenten der Staffel.

MaskeEnthüllter PromiBekannt aus
BubbleBen ZuckerSchlager und Pop
Emily WauIsabel Edvardsson„Let’s Dance“, Tanzsport
Weitere Maskennoch nicht enthülltunterschiedliche Bereiche
Kandidatenfeld nach dem Auftakt14 Promis bleibenMusik, Sport, Unterhaltung

Die frühe Enthüllung zeigt zugleich eine Besonderheit des Formats: Ein prominenter Name garantiert kein langes Weiterkommen. Entscheidend ist, wie der jeweilige Auftritt bewertet wird und welche Figuren im direkten Vergleich mehr Unterstützung erhalten.

Neue Regeln verändern „The Masked Singer“

Mit Staffel 13 gibt es eine entscheidende Änderung. ProSieben strahlt die Sendung nicht mehr als klassische Live-Show aus. Die Folgen werden aufgezeichnet, wodurch sich auch das Abstimmungsverfahren verändert hat.

Früher konnte das Fernsehpublikum während der laufenden Sendung per Voting Einfluss darauf nehmen, welche Kandidaten weiterkommen. In der neuen Staffel liegt diese Entscheidung bei den Menschen im Studio und dem Rateteam.

Das hat mehrere Folgen:

  1. Die Entscheidung über das Weiterkommen fällt bereits bei der Aufzeichnung in Köln.
  2. Zuschauer vor dem Fernseher können nicht mehr live für ihre Favoriten abstimmen.
  3. Die Enthüllungen müssen bis zur Ausstrahlung geheim bleiben.
  4. Rateteam und Studiopublikum erhalten deutlich mehr Einfluss auf den Verlauf einer Folge.
  5. Die Fernsehzuschauer konzentrieren sich stärker auf Indizien, Auftritte und das Mitraten.

Für die Produktion entsteht dadurch eine zusätzliche Herausforderung. Ergebnisse sind bereits vor der TV-Ausstrahlung bekannt, dürfen aber nicht vorzeitig öffentlich werden. Das Geheimnis um die Identitäten bleibt schließlich der Kern der Sendung.

Moderator Matthias Opdenhövel kündigte für die Staffel „nationale und internationale Superstars“ unter den Kostümen an.

Welche Stars sollen noch unter den Masken stecken?

Zum Staffelauftakt machte Matthias Opdenhövel große Versprechen. Nach seinen Angaben vereint das Teilnehmerfeld zahlreiche Auszeichnungen und sportliche Erfolge.

Genannt wurden unter anderem 65 goldene Schallplatten und 155 Platin-Auszeichnungen. Hinzu kommen laut Moderator 39 Goldmedaillen sowie Deutsche Meister, Europameister und Weltmeister. Auch Preisträger aus Unterhaltung und Fernsehen sollen sich im Kandidatenfeld befinden.

Diese Zahlen verraten natürlich nicht, welche Personen tatsächlich teilnehmen. Sie grenzen das Feld aber zumindest teilweise ein: Unter den Masken dürften nicht nur Sängerinnen und Sänger zu finden sein, sondern auch bekannte Persönlichkeiten aus Sport, Comedy, Fernsehen und anderen Bereichen.

Gerade diese Mischung macht Spekulationen schwierig. Eine sichere Stimme kann zu einem Schauspieler gehören, ein überraschend guter Sänger kann aus dem Sport kommen. Hinweise müssen deshalb immer zusammen betrachtet werden.

Nach den ersten beiden Enthüllungen bleiben noch 14 maskierte Promis im Wettbewerb. Damit bietet die Staffel genügend Raum für weitere Überraschungen.

Warum Ben Zuckers Tarnung so gut funktionierte

Der Fall Ben Zucker zeigt besonders deutlich, warum das Erraten der Prominenten trotz bekannter Stimmen schwierig sein kann. Sein normalerweise sehr charakteristischer Klang hätte eigentlich einen deutlichen Hinweis liefern können.

Stattdessen veränderte er genau dieses Merkmal. Wer eine rauchige, tiefe Stimme erwartet, sucht bei einer hohen Kopfstimme automatisch in einer anderen Richtung. Dazu kamen Hinweise, die zwar korrekt waren, ohne zusätzlichen Kontext jedoch kaum zur Lösung führten.

Die Tarnstrategie bestand damit aus drei Elementen:

  • bewusst veränderter Gesang,
  • ein Kostüm ohne direkten Bezug zur Karriere,
  • wahre, aber schwer einzuordnende Hinweise aus der Vergangenheit.

Dieses Zusammenspiel ist für The Masked Singer 2026 wichtiger als eine einzelne spektakuläre Täuschung. Sobald Stimme, Biografie und Figur gleichzeitig in verschiedene Richtungen weisen, steigt die Zahl plausibler Kandidaten schnell.

Wer entscheidet jetzt über das Ausscheiden?

Die neue Produktionsweise gehört zu den größten Veränderungen der aktuellen Staffel. Weil die Sendung aufgezeichnet wird, existiert das bisherige Live-Voting des TV-Publikums nicht mehr.

Stattdessen bewerten das Studiopublikum in Köln und das Rateteam die Auftritte. Für Zuschauer zu Hause bedeutet dies, dass sie zwar weiter mitraten können, aber keinen direkten Einfluss auf die Entscheidung der jeweiligen Ausgabe haben.

Die Veränderung dürfte auch die Dynamik in sozialen Netzwerken beeinflussen. Früher konnten Diskussionen während der Sendung unmittelbar mit einem Voting verbunden werden. Jetzt stehen vor allem Spekulationen darüber im Mittelpunkt, welche Namen sich hinter den Kostümen verbergen.

„The Masked Singer“: Wann und wo sehen?

Die 13. Staffel wird bei ProSieben ausgestrahlt. Anders als frühere Staffeln entstehen die Folgen jedoch nicht mehr als Live-Sendung, sondern werden vorab in Köln aufgezeichnet.

„The Masked Singer“: Wann und wo sehen, welche Promis bereits enttarnt sind
„The Masked Singer“: Wann und wo sehen, welche Promis bereits enttarnt sind

Für Zuschauer ändert sich dadurch vor allem die Beteiligung. Das Rätselraten vor dem Fernseher bleibt bestehen, die Entscheidung über das Ausscheiden wird aber nicht mehr per Live-Abstimmung des TV-Publikums getroffen.

Wer eine Folge verfolgt, kann weiterhin anhand von Stimme, Bewegungen, Lebenslauf-Hinweisen und den Geschichten der Figuren eigene Vermutungen entwickeln. Wie „Bubble“ gezeigt hat, kann dabei selbst ein scheinbar konkreter Hinweis in eine völlig falsche Richtung führen.

Weshalb die erste Enthüllung für Gesprächsstoff sorgt

Die Kombination aus Ben Zucker und Isabel Edvardsson liefert bereits zum Staffelstart zwei sehr unterschiedliche Namen. Zucker kommt aus der Musik und besitzt eine Stimme mit hohem Wiedererkennungswert. Edvardsson verbindet das Publikum dagegen besonders mit Tanz und Unterhaltung.

Dass ausgerechnet ein Sänger seine Stimme so stark verfremden konnte, gehört zu den auffälligsten Momenten der Auftaktfolge. Zugleich demonstriert die Enthüllung, wie bewusst die Produktion mit Erwartungen spielt.

Für die kommenden Ausgaben dürfte die Suche deshalb schwieriger werden. Hinweise können reale Begegnungen beschreiben, ohne dass sie für Außenstehende unmittelbar verständlich sind. Stimmen lassen sich verändern, Bewegungsmuster können bewusst zurückgehalten werden und Kostüme müssen keinerlei offensichtlichen Bezug zum Beruf eines Prominenten haben.

Die ersten Masken sind gefallen, aber der größere Teil des Kandidatenfeldes bleibt verborgen. Ben Zucker als „Bubble“ und Isabel Edvardsson als „Emily Wau“ haben bereits gezeigt, dass bekannte TV- und Musikgesichter selbst mit scheinbar verräterischen Merkmalen lange unerkannt bleiben können. Mit 14 verbliebenen Prominenten hat die neue Staffel noch genügend Namen übrig, über die weiter gerätselt werden kann.