PS Plus kündigen und bis zu 50 Prozent Rabatt erhalten: So prüfen Abonnenten das Angebot

Beim Versuch, PlayStation Plus zu kündigen, werden einigen Abonnenten überraschende Preisnachlässe angeboten. Je nach Zahlungsweise sollen Rabatte zwischen 25 und 50 Prozent möglich sein.

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PS Plus kündigen und bis zu 50 Prozent Rabatt erhalten: So prüfen Abonnenten das Angebot

Mehrere PlayStation-Nutzer berichten derzeit von ungewöhnlich hohen Preisnachlässen auf ihre PlayStation-Plus-Mitgliedschaft. Die Angebote sollen nicht auf einer öffentlich zugänglichen Aktionsseite erscheinen, sondern während des Kündigungsvorgangs eingeblendet werden. Wer sein Abonnement beenden möchte und die entsprechenden Schritte in der Kontoverwaltung durchläuft, kann demnach kurz vor der endgültigen Bestätigung einen persönlichen Rabatt erhalten. Je nach Account, Tarif und gewählter Zahlungsperiode sollen die Nachlässe unterschiedlich hoch ausfallen. In einzelnen Fällen ist von einem PS-Plus-Rabatt bis zu 50 Prozent die Rede, die  monrose.de berichtet mit playcentral.de.

Eine Garantie gibt es allerdings nicht. Während manche Nutzer ein attraktives Verlängerungsangebot sehen, wird anderen Abonnenten trotz identischer Vorgehensweise kein Preisnachlass angezeigt. Sony hat bislang keine allgemein geltende Rabattaktion für alle Mitglieder angekündigt. Es dürfte sich daher um gezielte Rückgewinnungsangebote handeln, die nur bestimmten Konten zur Verfügung stehen. Welche Kriterien dabei genau berücksichtigt werden, ist nicht bekannt.

PS Plus kündigen und bis zu 50 Prozent Rabatt erhalten: So prüfen Abonnenten das Angebot
PS Plus kündigen und bis zu 50 Prozent Rabatt erhalten: So prüfen Abonnenten das Angebot

So erscheint der Rabatt beim Kündigen von PS Plus

Die gemeldeten Angebote werden offenbar während des regulären Kündigungsprozesses angezeigt. Abonnenten müssen zunächst ihre Mitgliedschaft in der Kontoverwaltung auswählen und die Kündigung einleiten. Anschließend folgen mehrere Hinweise zu den Vorteilen, die nach dem Ende der Mitgliedschaft verloren gehen. Noch bevor die Kündigung endgültig bestätigt wird, kann bei ausgewählten Accounts ein Rabattfenster erscheinen.

Der Preisnachlass soll den Nutzer dazu bewegen, das Abonnement doch weiterzuführen. Solche Angebote sind bei digitalen Diensten nicht ungewöhnlich. Streamingplattformen, Softwareanbieter und Mobilfunkunternehmen setzen vergleichbare Maßnahmen ein, um kündigungsbereite Kunden zu halten. Bei PlayStation Plus fällt derzeit allerdings die Höhe der gemeldeten Rabatte auf.

„Beim Kündigungsversuch wurde mir plötzlich ein Angebot mit 50 Prozent Nachlass angezeigt“, berichten einzelne Nutzer über ihre Erfahrungen mit der Kontoverwaltung.

Wichtig ist, dass das bloße Öffnen des Kündigungsbereichs das Abonnement noch nicht sofort beendet. Die Mitgliedschaft wird erst deaktiviert, wenn der Nutzer den letzten Schritt bestätigt. Bis dahin kann der Vorgang jederzeit abgebrochen werden. Wer lediglich prüfen möchte, ob ein Angebot erscheint, sollte daher genau auf die angezeigten Schaltflächen und den aktuellen Status des Abonnements achten.

Welche Rabatte derzeit gemeldet werden

Die Höhe des Rabatts scheint stark von der Zahlungsweise abzuhängen. Nutzer mit monatlicher oder vierteljährlicher Abrechnung berichten teilweise von besonders hohen Nachlässen. Bei Jahresabonnements fallen die Angebote den bisherigen Berichten zufolge etwas niedriger aus, gelten dafür aber über einen längeren Zeitraum.

ZahlungsweiseGemeldeter RabattGültigkeitsdauer des Rabatts
Monatliche Zahlungbis zu 50 Prozentein Monat
Vierteljährliche Zahlungbis zu 50 Prozentdrei Monate
Jährliche Zahlungetwa 25 bis 33 Prozentzwölf Monate

Die Tabelle zeigt, dass ein hoher Prozentwert nicht automatisch die größte absolute Ersparnis bedeutet. Ein Rabatt von 50 Prozent auf einen Monat kann finanziell weniger attraktiv sein als ein Nachlass von 25 Prozent auf ein vollständiges Jahresabonnement. Nutzer sollten deshalb nicht nur den Prozentwert betrachten. Entscheidend sind der tatsächliche Endpreis und die Dauer, für die das vergünstigte Angebot gilt.

Das Angebot sollte vor der Annahme sorgfältig geprüft werden. Besonders wichtig sind die neue Laufzeit, der nächste reguläre Zahlungstermin und der Preis nach dem Ende der Rabattperiode. Ein hoher kurzfristiger Nachlass bedeutet nicht automatisch, dass das Abonnement dauerhaft günstiger bleibt.

Nicht jeder PlayStation-Account erhält das Angebot

Die Rabatte werden offenbar nicht einheitlich an alle Abonnenten verteilt. Einige Spieler sehen bereits beim ersten Kündigungsversuch eine Vergünstigung. Andere Nutzer erhalten selbst nach mehreren Schritten kein Angebot. Auch Mitglieder mit demselben Tarif und derselben Zahlungsweise können unterschiedliche Ergebnisse sehen.

Möglicherweise berücksichtigt das System mehrere Faktoren. Dazu könnten die bisherige Dauer der Mitgliedschaft, frühere Kündigungen, die Region, das Zahlungsverhalten oder die gewählte PS-Plus-Stufe gehören. Denkbar ist auch, dass Sony nur eine begrenzte Anzahl von Konten in eine Testgruppe aufgenommen hat. Offizielle Angaben zu den Auswahlkriterien liegen bislang nicht vor.

Ein Experte für digitale Abonnements würde solche Angebote als klassische Kundenrückgewinnung einordnen: Der Dienst versucht, den Wert eines bleibenden Abonnenten gegen einen zeitlich begrenzten Rabatt abzuwägen.

Es ist daher nicht sinnvoll, von einem allgemein verfügbaren Gutschein oder einer öffentlichen Sonderaktion zu sprechen. Das Angebot lässt sich offenbar weder über einen Rabattcode noch über eine bestimmte Shopseite aktivieren. Es erscheint direkt im Account und ist an die jeweilige Mitgliedschaft gebunden. Eine Übertragung auf ein anderes PlayStation-Konto dürfte nicht möglich sein.

Welche PS-Plus-Stufen betroffen sein können

Berichten zufolge können die Rabatte grundsätzlich bei allen drei Mitgliedschaftsstufen erscheinen. Dazu gehören PlayStation Plus Essential, Extra und Premium. Die tatsächliche Ersparnis hängt jeweils vom regulären Preis, der Zahlungsperiode und dem eingeblendeten Nachlass ab.

Essential ist die günstigste Stufe und umfasst unter anderem den Online-Multiplayer, monatliche Spiele sowie Cloud-Speicher für Spielstände. Extra erweitert das Angebot um einen Spielekatalog mit zahlreichen PS4- und PS5-Titeln. Premium bietet zusätzlich Klassiker, Testversionen ausgewählter Spiele und je nach Region Cloud-Streaming.

Wer ein Rabattangebot erhält, sollte prüfen, ob sich dieses nur auf die aktuelle Stufe bezieht. In manchen Fällen könnte der Nachlass auch mit einem Wechsel des Tarifs verbunden sein. Es ist deshalb ratsam, den Namen der Mitgliedschaft und den angezeigten Gesamtpreis vor der Bestätigung genau zu kontrollieren.

Für die Entscheidung sind vor allem folgende Punkte wichtig:

  • Welche PS-Plus-Stufe wird mit dem Rabatt verlängert?
  • Wie lange gilt der vergünstigte Preis?
  • Wann wird die nächste Zahlung abgebucht?
  • Verlängert sich das Abonnement danach automatisch?
  • Welcher reguläre Preis gilt nach dem Ende der Aktion?
  • Bleibt die bisherige Zahlungsweise bestehen?
  • Ist der Rabatt an besondere Bedingungen gebunden?

Ein Angebot kann attraktiv wirken, obwohl es nicht zum eigenen Nutzungsverhalten passt. Wer nur gelegentlich online spielt, benötigt möglicherweise keine teurere Premium-Mitgliedschaft. Umgekehrt kann ein Jahresabo sinnvoll sein, wenn PlayStation Plus regelmäßig genutzt wird. Entscheidend ist deshalb nicht allein die Höhe des Nachlasses.

PS Plus auf der PS5 kündigen

Auf der PlayStation 5 lässt sich die Mitgliedschaft direkt über die Systemeinstellungen verwalten. Nutzer öffnen zunächst die Einstellungen und wechseln anschließend zum Bereich „Benutzer und Konten“. Dort befinden sich die Optionen für Zahlungen, Abonnements und weitere Kontodienste.

Anschließend wird PlayStation Plus aus der Liste der aktiven Mitgliedschaften ausgewählt. Über die entsprechende Schaltfläche kann die automatische Verlängerung beendet beziehungsweise das Abo gekündigt werden. Je nach Account können vor der endgültigen Bestätigung zusätzliche Hinweise oder Angebote erscheinen.

PS Plus kündigen und bis zu 50 Prozent Rabatt erhalten: So prüfen Abonnenten das Angebot
PS Plus kündigen und bis zu 50 Prozent Rabatt erhalten: So prüfen Abonnenten das Angebot

Der übliche Weg auf der PS5 lautet:

  1. Einstellungen öffnen.
  2. „Benutzer und Konten“ auswählen.
  3. Zum Bereich „Konto“ wechseln.
  4. „Zahlung und Abonnements“ öffnen.
  5. „Abonnements“ auswählen.
  6. PlayStation Plus öffnen.
  7. „Abonnement kündigen“ auswählen.

Nach der Kündigung endet der Zugang normalerweise nicht sofort. Die Mitgliedschaft bleibt bis zum Ende des bereits bezahlten Zeitraums aktiv. Erst danach entfallen die jeweiligen Vorteile. Das genaue Ablaufdatum wird in der Kontoverwaltung angezeigt.

Kündigung über Browser, App und PS4

Auch über einen Webbrowser kann die Mitgliedschaft verwaltet werden. Dazu müssen sich Nutzer mit ihrem PlayStation-Konto anmelden und den Bereich für Abonnements öffnen. Neben PlayStation Plus befindet sich dort die Option zur Kündigung. Diese Methode ist besonders praktisch, wenn die Konsole gerade nicht verfügbar ist.

In der PlayStation App führt der Weg über den PlayStation Store und das Kontomenü. Die genaue Darstellung kann sich je nach App-Version unterscheiden. Entscheidend ist, den Bereich für die Verwaltung von Abonnements aufzurufen. Auch hier muss die Kündigung am Ende ausdrücklich bestätigt werden.

Auf der PS4 wird PlayStation Plus über die Kontoverwaltung oder den Bereich zur Verwaltung der Mitgliedschaft geöffnet. Nutzer sollten nach Abschluss des Vorgangs kontrollieren, ob die automatische Verlängerung tatsächlich deaktiviert wurde. Eine Bestätigung per E-Mail oder eine entsprechende Anzeige im Konto bietet zusätzliche Sicherheit.

Nutzer empfehlen, nach jedem Kündigungsversuch einen Screenshot des neuen Ablaufdatums oder der Bestätigungsseite zu speichern.

Diese Vorsichtsmaßnahme ist vor allem sinnvoll, wenn die nächste Abbuchung kurz bevorsteht. So lässt sich später leichter nachvollziehen, wann die Kündigung vorgenommen wurde. Bei Problemen kann der PlayStation-Support anhand der Kontodaten prüfen, ob das Abonnement rechtzeitig beendet wurde.

Was nach der Kündigung mit den Spielen passiert

Nach dem Ende der Mitgliedschaft verlieren Nutzer den Zugriff auf bestimmte Inhalte, die an PlayStation Plus gebunden sind. Dazu gehören in der Regel die monatlich beanspruchten Spiele. Sie bleiben zwar mit dem Konto verknüpft, können aber ohne aktive Mitgliedschaft nicht mehr gestartet werden. Nach einer späteren Reaktivierung stehen sie üblicherweise wieder zur Verfügung.

Anders ist die Situation bei Spielen aus den Katalogen von Extra und Premium. Diese Titel können unabhängig vom Status der eigenen Mitgliedschaft aus dem Angebot entfernt werden. Selbst mit einem aktiven Abonnement besteht deshalb kein dauerhafter Zugriff auf jedes Katalogspiel. Nutzer sollten bei längeren Spielen auf angekündigte Entfernungstermine achten.

Online-Multiplayer-Funktionen können nach dem Ablauf ebenfalls eingeschränkt sein. Einige kostenlose Spiele benötigen jedoch kein PlayStation-Plus-Abonnement für den Onlinezugang. Gekaufte Spiele und separat erworbene Zusatzinhalte bleiben grundsätzlich im Konto erhalten. Die Kündigung betrifft in erster Linie die zusätzlichen Leistungen der Mitgliedschaft.

Cloud-Speicherstände sollten vor dem Ablauf überprüft werden. Wer wichtige Spielstände nur in der Cloud gesichert hat, kann sie vorsorglich auf die Konsole herunterladen. Dadurch bleibt eine lokale Kopie verfügbar, auch wenn die Mitgliedschaft später nicht verlängert wird.

Warum Sony solche Rabatte anbieten könnte

Personalisierte Rabatte sind ein bekanntes Mittel, um Abonnenten von einer Kündigung abzuhalten. Für einen Anbieter ist ein zeitlich begrenzter Nachlass häufig günstiger, als einen Kunden vollständig zu verlieren. Gleichzeitig kann Sony testen, welche Rabattstufen ausreichen, um Nutzer zur Verlängerung zu bewegen.

Der Zeitpunkt sorgt dennoch für Diskussionen. Teile der PlayStation-Community reagieren derzeit kritisch auf die stärkere Ausrichtung auf digitale Inhalte. Besonders die angekündigte Abkehr von physischen Datenträgern bei neuen Spielen ab 2028 wird kontrovers diskutiert. Manche Spieler sorgen sich um Wiederverkaufsmöglichkeiten, langfristigen Zugriff und die Bewahrung älterer Titel.

Ob die aktuellen PS-Plus-Angebote direkt mit dieser Debatte zusammenhängen, ist nicht belegt. Es gibt keine offiziellen Zahlen, die eine außergewöhnlich hohe Kündigungswelle bestätigen. Ebenso ist unklar, ob die Rabatte erst seit der Diskussion über physische Spiele erscheinen oder bereits vorher getestet wurden.

Ein zeitlicher Zusammenhang ist möglich, beweist aber noch keinen direkten Auslöser. Ohne eine offizielle Erklärung von Sony bleibt offen, warum gerade bestimmte Accounts hohe Rabatte erhalten. Die Angebote können ebenso Teil einer regulären und länger geplanten Marketingmaßnahme sein.

Wann sich die Annahme des Rabatts lohnt

Ein Nachlass kann sich lohnen, wenn das Abonnement ohnehin weiter genutzt werden soll. Besonders bei einem Jahresangebot lässt sich die tatsächliche Ersparnis leicht berechnen. Nutzer sollten dafür den rabattierten Gesamtpreis mit den regulären Kosten der gleichen Laufzeit vergleichen.

Bei einem monatlichen Angebot ist mehr Aufmerksamkeit erforderlich. Nach Ablauf des vergünstigten Monats kann wieder der volle Preis gelten. Wer die Mitgliedschaft eigentlich nicht mehr benötigt, verschiebt die Kündigung dadurch möglicherweise nur um wenige Wochen. Außerdem besteht das Risiko, den nächsten Abbuchungstermin zu übersehen.

Ein Rabatt ist vor allem dann sinnvoll, wenn folgende Bedingungen erfüllt sind: Der Nutzer spielt regelmäßig online, verwendet die monatlichen Spiele oder den Spielekatalog und hätte das Abonnement ohnehin verlängert. Wer dagegen aus grundsätzlichen oder finanziellen Gründen kündigen möchte, sollte sich nicht allein vom hohen Prozentwert beeinflussen lassen.

Auch ein Tarifwechsel kann günstiger sein. Premium-Nutzer, die weder Cloud-Streaming noch Klassiker oder Testversionen verwenden, könnten auf Extra oder Essential wechseln. Ein niedrigerer regulärer Tarif kann langfristig mehr sparen als ein zeitlich begrenzter Rabatt auf eine teure Mitgliedschaft.

Vorsicht vor gefälschten Rabattseiten und Nachrichten

Die Berichte über hohe Nachlässe können Betrüger auf den Plan rufen. Nutzer sollten keine Links aus unbekannten E-Mails, Direktnachrichten oder sozialen Netzwerken öffnen, die angeblich zu einem exklusiven PS-Plus-Rabatt führen. Die gemeldeten Angebote erscheinen direkt in der offiziellen Kontoverwaltung. Ein externer Gutschein oder eine zusätzliche Anmeldung ist dafür nicht notwendig.

Anmeldedaten dürfen ausschließlich auf offiziellen PlayStation-Seiten oder direkt auf der Konsole eingegeben werden. Wer nach Kreditkartendaten, Passwort, Sicherheitscode und weiteren persönlichen Informationen gleichzeitig gefragt wird, sollte den Vorgang abbrechen. Auch ungewöhnlich günstige Guthabenkarten aus unbekannten Shops bergen Risiken.

Sony wird Nutzer nicht dazu auffordern, ihr Passwort per E-Mail zu übermitteln. Ebenso sollten Codes zur Zwei-Faktor-Authentifizierung niemals an andere Personen weitergegeben werden. Wer bereits auf eine verdächtige Seite hereingefallen ist, sollte das Passwort sofort ändern und die Kontobewegungen kontrollieren.

So lässt sich das persönliche Angebot gefahrlos prüfen

Wer wissen möchte, ob der eigene Account einen Rabatt erhält, kann die Abonnementverwaltung öffnen und den Kündigungsvorgang starten. Dabei sollte jeder Schritt aufmerksam gelesen werden. Sobald ein Angebot erscheint, lassen sich Preis, Laufzeit und Bedingungen prüfen. Der Nutzer kann sich anschließend entweder für den Rabatt entscheiden oder den Vorgang fortsetzen.

Erscheint kein Nachlass, besteht kein Anspruch auf ein entsprechendes Angebot. Ein erneuter Versuch über ein anderes Gerät kann zwar eine anders dargestellte Oberfläche zeigen, dürfte aber nicht automatisch einen Rabatt erzeugen. Auch das Kontaktieren des Supports garantiert keinen vergleichbaren Preisnachlass.

Wer das Abo tatsächlich kündigen möchte, muss den letzten Schritt bestätigen. Danach sollte im Konto ein konkretes Enddatum stehen. Bis zu diesem Datum bleiben die gebuchten Leistungen nutzbar. Eine spätere Reaktivierung ist grundsätzlich möglich, allerdings muss dann möglicherweise der reguläre Preis bezahlt werden.

Was Abonnenten jetzt beachten sollten

Die gemeldeten Rabatte von bis zu 50 Prozent können eine interessante Sparmöglichkeit sein. Sie stehen jedoch offenbar nur ausgewählten Konten zur Verfügung und werden nicht als allgemeine Aktion beworben. Besonders hohe Nachlässe werden derzeit bei monatlichen und vierteljährlichen Abonnements genannt. Jahreskunden sehen den Berichten zufolge eher Angebote zwischen 25 und 33 Prozent.

Vor der Annahme müssen Laufzeit, Endpreis und automatische Verlängerung geprüft werden. Ein kurzfristiger Rabatt ist nicht zwangsläufig die günstigste Lösung, wenn anschließend wieder der reguläre Preis abgebucht wird. Ebenso sollte niemand eine Mitgliedschaft nur wegen eines auffälligen Prozentwerts behalten, wenn die enthaltenen Leistungen kaum genutzt werden.

Für kündigungsbereite Nutzer kann sich ein Blick in die Kontoverwaltung dennoch lohnen. Erscheint dort ein persönliches Angebot, lässt es sich in Ruhe mit den normalen Kosten vergleichen. Wird kein Rabatt angezeigt, kann die Kündigung wie geplant abgeschlossen werden. Die Mitgliedschaft bleibt anschließend bis zum Ende des bereits bezahlten Zeitraums aktiv.