Tesla erweitert sein Angebot um eine neue Einstiegsvariante des Model 3 und setzt dabei auf eine Kombination aus niedrigerem Preis und bewährter Technik. Mit einem Einstiegspreis von 36.990 Euro richtet sich das Fahrzeug an Käufer, die ein modernes Elektroauto suchen, ohne für zusätzliche Leistungsreserven oder Luxusausstattung tief in die Tasche greifen zu müssen, die monrose.de berichtet mit autobild.de.
Trotz seines Alters gehört das Model 3 weiterhin zu den bekanntesten Elektroautos Europas. Nach mehreren Überarbeitungen wirkt das Fahrzeug optisch noch immer modern und kann sich auch gegen zahlreiche neue Konkurrenten behaupten. Besonders die jüngste Modellpflege hat einige Schwachstellen der Vergangenheit beseitigt.
Tesla setzt wieder auf praktische Lösungen
Mit dem Update aus dem Jahr 2025 reagierte Tesla auf Kritik vieler Kunden. Besonders die Rückkehr des klassischen Blinkerhebels wurde von zahlreichen Fahrern positiv aufgenommen.

Zuvor waren die Blinkerfunktionen über Tasten am Lenkrad aktiviert worden, was insbesondere in Kreisverkehren und engen Kurven für Kritik sorgte. Nun kehrt ein vertrautes Bedienkonzept zurück.
„Manchmal sind die kleinen Änderungen die wichtigsten. Der klassische Blinkerhebel verbessert die Alltagstauglichkeit deutlich.“
Auch die neue Basisversion unterscheidet sich von teureren Varianten durch einige vereinfachte Ausstattungsmerkmale. Dazu gehören beispielsweise Stoffbezüge und eine manuelle Lenkradverstellung.
Minimalistisches Cockpit bleibt Markenzeichen
Das Interieur folgt weiterhin Teslas bekanntem Konzept. Physische Schalter sind nahezu vollständig verschwunden.
15,4-Zoll-Touchscreen, Fensterheber, Lenkradbedienung und wenige weitere Elemente übernehmen nahezu alle Aufgaben. Klimaeinstellungen, Navigation, Spiegelverstellung oder sogar das Öffnen des Handschuhfachs erfolgen über den zentralen Bildschirm.
Viele Fahrer benötigen zunächst eine gewisse Eingewöhnungszeit. Danach zeigt sich die Bedienung jedoch erstaunlich intuitiv.
Der große Bildschirm reagiert schnell. Menüs sind logisch aufgebaut. Versteckte Untermenüs gibt es kaum. Dadurch bleibt die Bedienung trotz der starken Digitalisierung übersichtlich.
Ein Nutzer berichtet:
„Nach wenigen Tagen nutzt man viele Funktionen automatisch. Die Bedienung wirkt anfangs ungewöhnlich, später aber sehr logisch.“
Technische Daten des neuen Tesla Model 3
Die Basisversion setzt auf Hinterradantrieb und einen Elektromotor mit 283 PS.
| Merkmal | Tesla Model 3 Basis |
|---|---|
| Leistung | 283 PS |
| Antrieb | Hinterradantrieb |
| Batterie | LFP-Akku |
| Kapazität | ca. 60 kWh |
| Reichweite WLTP | 534 km |
| Reichweite Test | 425 km |
| Höchstgeschwindigkeit | 201 km/h |
| 0–100 km/h | 6,3 Sekunden |
| DC-Ladeleistung | bis 175 kW |
| Preis | ab 36.990 Euro |
Besonders bemerkenswert ist die Kombination aus Leistung und Effizienz. Trotz der vergleichsweise günstigen Positionierung erreicht das Fahrzeug Werte, die im Segment weiterhin konkurrenzfähig sind.
Fahrleistungen überzeugen im Alltag
Das neue Model 3 gehört zwar nicht zu den extremen Performance-Fahrzeugen der Marke, liefert aber mehr als ausreichend Leistung für den Alltag.
Die Beschleunigung erfolgt kraftvoll und gleichmäßig. Im Test sprintete das Fahrzeug in 6,3 Sekunden auf 100 km/h. Damit bewegt sich die Limousine auf dem Niveau deutlich stärker motorisierter Verbrenner.
Hinterradantrieb und eine ausgewogene Gewichtsverteilung sorgen zudem für ein angenehmes Fahrverhalten.
Fahrdynamik-Experten loben insbesondere:
- direkte Lenkung
- präzise Rekuperation
- angenehmes One-Pedal-Driving
- gute Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten
- ausgewogenes Fahrwerk
Die Rekuperation arbeitet dabei besonders harmonisch. Viele Fahrer können den Wagen nahezu vollständig ohne Bremspedal bewegen.
Mehr Komfort als frühere Tesla-Modelle
Frühere Generationen des Model 3 galten teilweise als zu hart abgestimmt. Beim aktuellen Fahrzeug zeigt sich eine deutliche Verbesserung.
Unebenheiten werden besser absorbiert und der Federungskomfort wirkt insgesamt ausgewogener. Zwar bleibt das Fahrwerk eher straff, störende Härten wurden jedoch reduziert.
Auch die Geräuschdämmung fällt positiv auf.
Innenraumkomfort gehört mittlerweile zu den Bereichen, in denen Tesla deutlich aufgeholt hat. Selbst bei Autobahngeschwindigkeit bleibt der Geräuschpegel angenehm niedrig.
| Geschwindigkeit | Geräuschpegel |
| 50 km/h | 57 dB(A) |
| 100 km/h | 63 dB(A) |
| 130 km/h | 67 dB(A) |
Lediglich die Bremsleistung fällt etwas schwächer aus als bei einigen Wettbewerbern.
Reichweite und Verbrauch bleiben große Stärken
Einer der wichtigsten Kaufgründe bleibt die Effizienz des Antriebs.
Die offiziell angegebene Reichweite liegt bei 534 Kilometern nach WLTP. Im Praxistest wurden rund 425 Kilometer erzielt. Damit bewegt sich das Fahrzeug weiterhin auf einem hohen Niveau.
Besonders positiv fällt der Energieverbrauch auf.
Energieeffizienz gehört zu den größten Stärken des Model 3. Selbst unter realen Bedingungen bleibt der Verbrauch vergleichsweise niedrig.
Für viele Pendler dürfte die Reichweite mehr als ausreichend sein. Lange Fahrten sind problemlos möglich. Zudem sorgt das dichte Schnellladenetz für zusätzliche Flexibilität.
Ein Elektromobilitätsexperte erklärt:
„Tesla gehört weiterhin zu den effizientesten Herstellern im Markt. Gerade beim Verhältnis von Reichweite und Verbrauch setzt das Model 3 Maßstäbe.“
Ausstattung trotz Einstiegspreis umfangreich
Der günstige Preis bedeutet nicht, dass Käufer auf wichtige Funktionen verzichten müssen.
Bereits serienmäßig an Bord sind:
- Navigationssystem
- Wärmepumpe
- Sitzheizung vorne
- adaptiver Tempomat
- umfangreiche Assistenzsysteme
- Smartphone-Anbindung über Tesla-Dienste
- Schnellladefähigkeit
Im Vergleich zu einigen Wettbewerbern fällt die Ausstattung überraschend umfangreich aus.
Wärmepumpe, moderne Softwarefunktionen und zahlreiche Komfortmerkmale gehören bereits zur Serienausstattung. Lediglich Apple CarPlay und Android Auto fehlen weiterhin.
Konkurrenzvergleich: Kann Tesla seinen Vorsprung halten?
Das Segment der elektrischen Mittelklasse-Limousinen ist inzwischen deutlich stärker umkämpft als noch vor einigen Jahren.

Dennoch bleibt das Model 3 aufgrund seines Gesamtpakets attraktiv. Preis, Reichweite, Ladeleistung und Fahrleistungen ergeben eine Kombination, die viele Konkurrenten nur schwer erreichen.
Besonders im direkten Vergleich mit ähnlich teuren Elektroautos punktet Tesla bei Effizienz und Softwareintegration.
Branchenanalysten sehen deshalb gute Chancen, dass das Model 3 auch 2026 zu den meistverkauften Elektrofahrzeugen Europas gehören wird.
Warum die Basisversion für viele Käufer interessant sein könnte
Die neue Einstiegsvariante zeigt, dass ein günstigeres Tesla-Modell nicht automatisch mit großen Einschränkungen verbunden sein muss.
Die wichtigsten Eigenschaften bleiben erhalten:
- moderne Technik
- hohe Reichweite
- gute Fahrleistungen
- schnelles Laden
- umfangreiche Ausstattung
- effiziente Batterie
Dadurch entsteht ein Fahrzeug, das sowohl für Umsteiger von Verbrennern als auch für erfahrene E-Auto-Fahrer interessant sein kann.
Der aktuelle Test zeigt, dass die günstigste Version des Tesla Model 3 keineswegs nur eine abgespeckte Sparlösung ist. Trotz einiger Vereinfachungen bietet sie ein überzeugendes Gesamtpaket aus Preis, Reichweite, Technik und Alltagstauglichkeit. Gerade angesichts der zunehmenden Konkurrenz im Elektroauto-Markt bleibt das Model 3 damit einer der spannendsten Vertreter seiner Klasse.