Schnee und Glätte in Niedersachsen: Zahlreiche Unfälle und Bahnprobleme. Winterchaos auf A7 und A1

In Niedersachsen kam es durch Schnee und Glätte zu Dutzenden Unfällen. Auch der Zugverkehr bleibt eingeschränkt, weitere Frostnächte drohen.

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Schnee und Glätte in Niedersachsen: Zahlreiche Unfälle und Bahnprobleme. Winterchaos auf A7 und A1

Der Winter hat Niedersachsen weiter fest im Griff. Schnee und Glätte haben am Morgen zu zahlreichen Verkehrsunfällen in Niedersachsen geführt. Besonders betroffen waren mehrere Autobahnen, darunter die A7, A1 und A28. Auch der Bahnverkehr bleibt eingeschränkt, da die winterlichen Bedingungen weiterhin für Probleme sorgen, die  monrose.de berichtet mit t-online.de.

Laut Angaben der Polizei kam es bereits in den frühen Morgenstunden zu Dutzenden Unfällen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt zudem vor erneuter Glatteisgefahr in den kommenden Nächten.

Unfälle auf A7, A1 und weiteren Straßen

Auf der A7 in Richtung Hannover stellte sich zwischen Bad Fallingbostel und dem Dreieck Walsrode ein Sattelzug quer. Der Verkehr wurde zeitweise nur einspurig vorbeigeleitet. Weitere Unfälle ereigneten sich zwischen Dorfmark und Bad Fallingbostel sowie in beiden Richtungen zwischen Schneverdingen, Soltau-Ost, Bispingen und Evendorf.

Schnee und Glätte in Niedersachsen: Zahlreiche Unfälle und Bahnprobleme. Winterchaos auf A7 und A1
Schnee und Glätte in Niedersachsen: Zahlreiche Unfälle und Bahnprobleme. Winterchaos auf A7 und A1

Allein auf diesem Abschnitt wurden 16 Unfälle gezählt.

Auch auf der B6 in Hannover blockierte ein querstehender Lkw die Fahrbahn. Auf der A1 rutschte ein Lastwagen zwischen Bremen-Arsten und Brinkum gegen die Mittelleitplanke.

Ein Polizeisprecher erklärte:

„In vielen Fällen blieb es bei Blechschäden, doch die Straßen waren extrem glatt.“

Glatte Straßen. Dichter Berufsverkehr. Und kaum Reaktionszeit.

Suchanfragen wie „Unfälle Niedersachsen heute“, „A7 Glätte Unfall“ oder „Schneechaos Niedersachsen“ nehmen deutlich zu.

Dutzende Unfälle in Lüneburg und Osnabrück

Im Raum Lüneburg registrierte die Polizeileitstelle rund 60 Unfälle. In den meisten Fällen blieb es bei Sachschäden. Auch im Weserbergland kam es zu mehreren Zwischenfällen, etwa in Bevern und Eschershausen.

Besonders schwer traf es die Region Osnabrück: In Bramsche prallte ein 49-Jähriger mit seinem Pkw gegen einen Baum und wurde schwer verletzt. Insgesamt meldete die Polizeidirektion Oldenburg mehr als 70 Unfälle.

RegionAnzahl UnfälleVerletzte
Raum Lüneburgca. 601–2 leicht
Osnabrück / Oldenburgüber 70mehrere, 1 schwer
Autobahn A7 Abschnitt16überwiegend Sachschäden

Ein Verkehrsexperte kommentiert:

„Viele Fahrer unterschätzen bei solchen Wetterlagen die Kombination aus Schneeregen und Frost.“

Einschränkungen im Bahnverkehr

Neben dem Straßenverkehr ist auch der Zugverkehr in Niedersachsen betroffen. Laut Deutscher Bahn kommt es weiterhin zu Fahrtausfällen im Fernverkehr.

Besonders auf der Strecke Hamburg–Hannover fallen mehrere ICE-Verbindungen aus. Fahrgäste werden gebeten, sich vor Reiseantritt online zu informieren.

Schnee und Glätte in Niedersachsen: Zahlreiche Unfälle und Bahnprobleme. Winterchaos auf A7 und A1
Schnee und Glätte in Niedersachsen: Zahlreiche Unfälle und Bahnprobleme. Winterchaos auf A7 und A1

Auch im Nahverkehr gibt es Einschränkungen:

  • Ausfälle einzelner Buslinien in Hannover
  • Nicht angefahrene Haltestellen
  • Halteausfälle im Busverkehr Göttingen

Die Kombination aus Schneefall und Frost sorgt für anhaltende Probleme.

Streusalz knapp – Priorität für Hauptstraßen

Im Landkreis Helmstedt wird derzeit nur etwa die Hälfte der Kreisstraßen gestreut. Grund ist ein Mangel an Streusalz. Nach Angaben der zuständigen Straßenmeisterei wird neuer Nachschub frühestens am 20. Februar erwartet.

Bis dahin liegt der Fokus auf verkehrswichtigen Hauptverbindungen.

Ein Mitarbeiter einer Straßenmeisterei erklärt:

„Wir priorisieren stark befahrene Strecken, um die Verkehrssicherheit aufrechtzuerhalten.“

DWD warnt vor weiterer Glätte

Der Deutsche Wetterdienst rechnet auch in den kommenden Nächten mit Schnee, Regen und gefrierender Nässe. Die Temperaturen sinken im Nordosten auf bis zu minus 4 Grad, im Bergland sogar auf minus 6 Grad.

Die Nächte bleiben frostig. Die Straßen gefrieren schnell. Vorsicht bleibt geboten.

Auch bis zum Ende der Woche bleiben die Temperaturen nachts vielerorts unter dem Gefrierpunkt.

Suchbegriffe wie „DWD Glättewarnung Niedersachsen“, „Wetter Niedersachsen Nachtfrost“ oder „Bahnverkehr Winterstörung“ zeigen die anhaltende Unsicherheit.

Lage bleibt angespannt

Obwohl es vielerorts bei Blechschäden blieb, zeigt die hohe Zahl an Glätteunfällen in Niedersachsen, wie ernst die Lage ist. Der Winter sorgt weiterhin für Herausforderungen auf Straßen und Schienen.

Pendler, Reisende und Autofahrer müssen sich auch in den nächsten Tagen auf schwierige Bedingungen einstellen. Wer unterwegs ist, sollte mehr Zeit einplanen, aktuelle Verkehrsmeldungen prüfen und besondere Vorsicht walten lassen.