Preisanstieg beim iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max: Wie hoch wird der Preis in Deutschland?

Analysten rechnen beim iPhone 18 Pro mit einem Preisaufschlag von bis zu 300 US-Dollar. In Deutschland könnte das kleinere Pro-Modell dadurch die Marke von 1.500 Euro deutlich überschreiten.

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Preisanstieg beim iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max: Wie hoch wird der Preis in Deutschland?

Käufer des kommenden iPhone 18 Pro müssen sich möglicherweise auf eine der deutlichsten Preiserhöhungen der vergangenen Jahre einstellen. Der Analyst Jeff Pu rechnet damit, dass Apple für seine neuen Pro-Modelle 250 bis 300 US-Dollar mehr verlangen könnte als für die aktuelle Generation. Umgerechnet entspricht das einem Aufschlag von ungefähr 220 bis 260 Euro, die  monrose.de berichtet mit chip.de.

Für Deutschland hätte eine solche Anpassung spürbare Folgen. Das iPhone 17 Pro startet aktuell bei 1.299 Euro, während Apple für das iPhone 17 Pro Max mindestens 1.449 Euro verlangt. Werden die prognostizierten Mehrkosten vollständig weitergegeben, könnte der iPhone 18 Pro Preis rechnerisch auf mehr als 1.500 Euro steigen.

Offizielle Preise liegen noch nicht vor. Die genannten Beträge sind Rechenmodelle auf Grundlage der aktuellen deutschen Listenpreise und der Analystenprognose. Apples endgültige Preisstufen können deshalb höher oder niedriger ausfallen.

Preisanstieg beim iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max: Wie hoch wird der Preis in Deutschland?
Preisanstieg beim iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max: Wie hoch wird der Preis in Deutschland?

So teuer könnten iPhone 18 Pro und Pro Max werden

Eine einfache Addition des erwarteten Aufschlags ergibt für Deutschland eine Preisspanne von etwa 1.519 bis 1.559 Euro für das kleinere Pro-Modell. Da Apple seine Verkaufspreise gewöhnlich auf feste Stufen rundet, wären Einstiegspreise von 1.549 oder 1.599 Euro denkbar.

Beim iPhone 18 Pro Max Preis fällt die Berechnung noch höher aus. Ausgehend von derzeit 1.449 Euro würde das Gerät bei einem Aufschlag von 220 bis 260 Euro ungefähr 1.669 bis 1.709 Euro kosten. Eine mögliche deutsche Preisstufe könnte deshalb bei 1.699 oder sogar 1.749 Euro liegen.

ModellAktueller EinstiegspreisRechnerischer neuer PreisMögliche Apple-Preisstufe
iPhone 17 Pro / iPhone 18 Pro1.299 Euro1.519 bis 1.559 Euro1.549 bis 1.599 Euro
iPhone 17 Pro Max / iPhone 18 Pro Max1.449 Euro1.669 bis 1.709 Euro1.699 bis 1.749 Euro

Die Tabelle zeigt keine bestätigten Verkaufspreise. Sie verdeutlicht lediglich, welche Größenordnung in Deutschland erreicht werden könnte, falls Apple die von Jeff Pu erwartete Erhöhung nahezu vollständig übernimmt.

Nach Einschätzung des Analysten könnten vor allem die Pro-Geräte betroffen sein, weil Käufer im Premiumsegment Preiserhöhungen eher akzeptieren als Kunden der günstigeren Standardmodelle.

Neue Chipgeneration erhöht die Produktionskosten

Als ein Hauptgrund für die mögliche Apple Preiserhöhung 2026 gilt der erwartete A20-Pro-Prozessor. Branchenberichte gehen davon aus, dass Apple bei diesem Chip erstmals auf ein modernes 2-Nanometer-Fertigungsverfahren von TSMC setzt. Apple selbst hat die technische Ausstattung der neuen iPhones noch nicht vorgestellt.

Der Wechsel auf eine kleinere Strukturbreite kann eine höhere Leistung und einen niedrigeren Energieverbrauch ermöglichen. Gleichzeitig ist die Fertigung zu Beginn einer neuen Produktionsgeneration besonders teuer. Neue Anlagen, komplexere Arbeitsschritte und begrenzte Kapazitäten erhöhen den Preis jedes Wafers, aus dem die einzelnen Smartphone-Chips geschnitten werden.

TSMC hat die Serienproduktion seiner ersten N2-Technologie bereits im vierten Quartal 2025 gestartet. Das Verfahren nutzt erstmals bei TSMC sogenannte Nanosheet-Transistoren und richtet sich unter anderem an mobile Hochleistungsprozessoren. Ob der erwartete A20 Pro Chip exakt auf dieser Variante basiert, bleibt bis zur offiziellen Präsentation unbestätigt.

Ein neuer Fertigungsprozess senkt nicht automatisch die Kosten. In der frühen Produktionsphase können Ausschuss, knappe Kapazitäten und hohe Investitionen den Preis eines Prozessors deutlich erhöhen.

DRAM und NAND-Speicher werden zum zweiten Kostentreiber

Nicht nur der Prozessor könnte das iPhone 18 Pro verteuern. Auch die Preise für DRAM-Arbeitsspeicher und NAND-Flashspeicher sind laut den vorliegenden Prognosen gestiegen. Beide Komponenten werden für leistungsfähige Smartphones in großen Mengen benötigt.

DRAM speichert Daten, die Prozessor und Betriebssystem kurzfristig benötigen. NAND dient als dauerhafter Gerätespeicher für Apps, Fotos, Videos und Systemdateien. Je mehr Speicher Apple in der Basiskonfiguration anbietet, desto stärker wirken sich höhere Einkaufspreise auf die Herstellungskosten aus.

Als Ursache für die angespannte Versorgung nennen Marktbeobachter unter anderem den Ausbau großer KI-Rechenzentren. Hersteller priorisieren zunehmend Speicherprodukte für Server und Beschleuniger. Dadurch konkurrieren Smartphone-, Computer- und Serverhersteller um Produktionskapazitäten.

Besonders relevant sind für Apple folgende Kostenfaktoren:

  • steigende Preise für moderne NAND-Speicherchips;
  • höhere Kosten für schnellen mobilen Arbeitsspeicher;
  • begrenzte Kapazitäten bei neuen 2-Nanometer-Prozessen;
  • zusätzliche Ausgaben für Kameras, Displays und Modems;
  • stärkere Nachfrage nach Speicherkomponenten durch KI-Rechenzentren.

Speicher ist für Käufer häufig nur eine Zahl im Datenblatt. Für den Hersteller gehört er jedoch zu den teuersten Bauteilen eines Premium-Smartphones.

Warum Apple zuerst die Pro-Modelle verteuern könnte

Das iPhone 18 Pro Deutschland dürfte stärker von einer Preisanpassung betroffen sein als ein gewöhnliches Basismodell. Apple positioniert die Pro-Serie als Premiumangebot mit leistungsfähigerem Prozessor, aufwendigerem Kamerasystem und größeren Speicheroptionen.

Kunden dieser Geräte entscheiden sich häufig nicht allein nach dem niedrigsten Preis. Kameraqualität, Display, Rechenleistung und die Einbindung in das Apple-Ökosystem können schwerer wiegen als ein Aufschlag von einigen Hundert Euro. Aus wirtschaftlicher Sicht lässt sich eine Erhöhung deshalb bei den Pro-Geräten leichter durchsetzen.

Gleichzeitig wäre ein Sprung von bis zu 300 US-Dollar ungewöhnlich groß. Apple hat frühere Kostensteigerungen teilweise selbst getragen oder über veränderte Speicherausstattungen ausgeglichen. Eine so deutliche Erhöhung würde zeigen, dass das Unternehmen seine bisherigen Margen ohne neue Preisstufen nicht halten kann.

Analysten betrachten die Pro-Modelle als wahrscheinlichste Kandidaten für höhere Preise. Eine endgültige Entscheidung lässt sich daraus jedoch nicht ableiten, weil Apple seine Preisgestaltung gewöhnlich erst bei der Produktvorstellung veröffentlicht.

Deutsche Preise lassen sich nicht direkt aus Dollarwerten ableiten

Ein Aufschlag von 300 US-Dollar bedeutet nicht automatisch, dass das iPhone in Deutschland exakt 260 Euro teurer wird. Die amerikanischen Preise werden üblicherweise ohne lokale Verkaufssteuer genannt. In Deutschland enthält der angezeigte Endpreis bereits 19 Prozent Mehrwertsteuer.

Hinzu kommen Wechselkurse, Logistikkosten und regionale Preisstufen. Apple rechnet seine US-Preise nicht täglich zum aktuellen Kurs um, sondern legt feste Beträge für den europäischen Markt fest. Deshalb kann ein Modell in Deutschland stärker oder schwächer steigen, als es eine einfache Währungsumrechnung erwarten lässt.

Für die Preisprognose sind drei Szenarien denkbar:

  1. Apple gibt nur einen Teil der höheren Produktionskosten weiter und erhöht die Preise um ungefähr 100 bis 150 Euro.
  2. Apple übernimmt die Analystenprognose weitgehend, wodurch das Pro-Modell etwa 1.549 bis 1.599 Euro kosten könnte.
  3. Apple kombiniert den Aufschlag mit mehr Basisspeicher und positioniert den höheren Preis als Ausstattungsupgrade.

Das dritte Szenario hätte bereits bekannte Vorbilder. Ein höherer Einstiegspreis wirkt für Käufer weniger drastisch, wenn gleichzeitig die Speicherkapazität wächst. Für Apple könnte dies eine Möglichkeit sein, teurere Komponenten und eine neue Preisstufe gemeinsam zu erklären.

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Welche Ausstattung den höheren Preis rechtfertigen könnte

Berichten zufolge könnte das iPhone 18 Pro neben dem neuen 2-Nanometer-Prozessor mehr Arbeitsspeicher und ein überarbeitetes Kamerasystem erhalten. Diskutiert werden außerdem Verbesserungen am Display, eine kleinere Aussparung für Frontkamera und Sensoren sowie ein neues Apple-Modem.

Keine dieser Funktionen ist bislang offiziell bestätigt. Sie zeigen jedoch, welche technischen Veränderungen Apple zur Begründung eines höheren Preises nutzen könnte. Eine reine Kostensteigerung ohne sichtbare Verbesserungen wäre im Verkauf schwerer zu vermitteln.

Für Käufer dürften vor allem diese Fragen entscheidend werden:

  • Bleibt der Einstiegsspeicher bei 256 GB?
  • Erhält das Pro Max exklusive Kamerafunktionen?
  • Verbessert der neue Prozessor die Akkulaufzeit deutlich?
  • Wird das Design sichtbar verändert?
  • Gibt es günstigere Modelle gleichzeitig mit den Pro-Geräten?

Apple wird vermutlich versuchen, nicht über gestiegene Bauteilkosten zu sprechen, sondern Leistung, Kamera und Energieeffizienz in den Mittelpunkt zu stellen. Der wahrgenommene Mehrwert entscheidet darüber, ob ein Preis jenseits von 1.500 Euro akzeptiert wird.

Was Käufer in Deutschland jetzt einplanen sollten

Die bisherige Prognose spricht für eine deutliche Verteuerung, bestätigt ist sie nicht. Apple hat weder die Ausstattung noch den Termin oder die Preise des iPhone 18 Pro offiziell genannt. Die Vorstellung der Pro-Modelle wird für den Herbst 2026 erwartet.

Rechnerisch könnte das iPhone 18 Pro in Deutschland zwischen 1.549 und 1.599 Euro starten. Beim Pro Max erscheint ein Einstieg zwischen 1.699 und 1.749 Euro möglich. Damit würde die günstigste Ausführung bereits in Preisbereiche vordringen, die bislang größeren Speicheroptionen vorbehalten waren.

Wer nicht zwingend die neue Generation benötigt, dürfte nach der Präsentation besonders auf reduzierte iPhone-17-Pro-Bestände achten. Bleiben die erwarteten Verbesserungen begrenzt, könnte das Vorgängermodell trotz älterer Technik das deutlich bessere Preis-Leistungs-Verhältnis bieten.