AirPods 5 mit ANC: Preis, Akkulaufzeit, Live-Übersetzung und Verkaufsstart

Die neuen AirPods 5 bringen Aktive Geräuschunterdrückung erstmals in beide Varianten der offenen AirPods-Baureihe. In Deutschland kosten sie ab 149 Euro, die besser ausgestattete Version mit kabellosem Ladecase kostet 169 Euro.

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AirPods 5 mit ANC: Preis, Akkulaufzeit, Live-Übersetzung und Verkaufsstart

Apple erneuert seine klassischen AirPods und macht eine der bisher wichtigsten Pro-Funktionen zum Standard. Die AirPods 5 erhalten in beiden angebotenen Versionen Aktive Geräuschunterdrückung, obwohl sie weiterhin auf das offene Design ohne Silikonaufsätze setzen. Damit entfällt 2026 die bisherige Entscheidung, ob Käufer für ANC automatisch zur teureren Ausführung greifen müssen, die  monrose.de berichtet.

In Deutschland starten die neuen Kopfhörer bei 149 Euro. Eine zweite Variante kostet 169 Euro und bringt zusätzlich ein kabellos ladbares Case, eine längere Akkulaufzeit sowie eine direkte Lautstärkeregelung am Stiel mit. Vorbestellungen sind bereits möglich, der reguläre Verkaufsstart ist für den 18. September 2026 vorgesehen.

AirPods 5 kommen in zwei Versionen nach Deutschland

Apple hält die Produktstruktur bewusst übersichtlich. Es gibt weiterhin zwei Varianten, doch beide verfügen diesmal über Aktive Geräuschunterdrückung. Der Unterschied liegt vor allem beim Ladecase, bei der Bedienung und bei der Akkulaufzeit.

AirPods 5 mit ANC: Preis, Akkulaufzeit, Live-Übersetzung und Verkaufsstart
AirPods 5 mit ANC: Preis, Akkulaufzeit, Live-Übersetzung und Verkaufsstart

Das Basismodell kostet 149 Euro. Die besser ausgestattete Version mit kabellosem Ladecase liegt bei 169 Euro. Der Aufpreis beträgt damit 20 Euro und fällt deutlich geringer aus als bei früheren AirPods-Generationen, bei denen sich Käufer zwischen verschiedenen Funktionspaketen entscheiden mussten.

ModellPreis in DeutschlandWichtigster Unterschied
AirPods 5149 EuroANC, Standard-Ladecase
AirPods 5 mit kabellosem Ladecase169 Eurolängere Laufzeit, Wireless Charging, Lautstärkeregelung

Beide Modelle bleiben Open-Ear-Kopfhörer. Sie sitzen also im Ohr, ohne den Gehörgang mit Silikonaufsätzen abzudichten. Das unterscheidet sie weiterhin deutlich von den AirPods Pro.

Apple verändert damit nicht die Grundidee der normalen AirPods. Sie bleiben leicht und offen konstruiert. Neu ist, dass Käufer trotzdem nicht mehr auf eine moderne Geräuschunterdrückung verzichten müssen.

ANC soll deutlich stärker als bei den AirPods 4 arbeiten

Die größte technische Neuerung betrifft das ANC der AirPods 5. Apple kombiniert eine überarbeitete akustische Multiport-Architektur mit neuen Algorithmen für Computational Audio.

Nach Herstellerangaben können die neuen Kopfhörer bis zu 50 Prozent mehr Umgebungsgeräusche entfernen als die AirPods 4 mit Aktiver Geräuschunterdrückung. Das ist insbesondere deshalb interessant, weil Open-Ear-Kopfhörer konstruktionsbedingt schwieriger abzuschirmen sind als In-Ear-Modelle mit dicht sitzenden Ohrstöpseln.

Zusätzlich bleibt ein Transparenzmodus an Bord. Dabei werden Stimmen und wichtige Geräusche aus der Umgebung gezielt durchgelassen, sodass die Kopfhörer beispielsweise im Büro oder beim Gehen durch die Stadt nicht vollständig von der Außenwelt abschotten.

Adaptive Audio kombiniert beide Systeme. Je nach Umgebung verändert die Software automatisch, wie stark Geräusche reduziert oder durchgelassen werden.

„Wir bringen Aktive Geräuschunterdrückung in unsere günstigsten AirPods“, erklärte Apples Hardware-Manager Dave Pakula zur neuen Generation.

Für Nutzer bedeutet das vor allem weniger manuelle Einstellungen. Die Kopfhörer sollen selbstständiger erkennen, ob starke Geräuschunterdrückung oder ein offenerer Klang sinnvoller ist.

Neue Akustik soll den Klang verbessern

Apple hat nicht nur die Geräuschunterdrückung verändert. Eine neue Multiport-Akustik soll die Luftführung innerhalb der Kopfhörer optimieren und dadurch einen satteren, detailreicheren Klang ermöglichen.

Hinzu kommt ein Adaptive EQ der nächsten Generation. Er passt die Wiedergabe an die individuelle Ohrform und den Sitz der AirPods an. Gerade bei offenen Ohrhörern ist das relevant, weil kleine Veränderungen der Position einen deutlich größeren Einfluss auf den Klang haben können als bei stark abdichtenden In-Ear-Modellen.

Personalisiertes 3D Audio bleibt ebenfalls Teil der Ausstattung. Bei unterstützten Filmen, Serien und Musikstücken soll dadurch ein räumlicherer Eindruck entstehen.

Die wichtigsten Audiofunktionen umfassen:

  • Aktive Geräuschunterdrückung
  • Transparenzmodus
  • Adaptive Audio
  • Konversationserkennung
  • Adaptive EQ
  • Personalisiertes 3D Audio
  • verbesserte Multiport-Akustik

Die Konversationserkennung ist besonders für den Alltag gedacht. Beginnt der Nutzer zu sprechen, reduziert das System automatisch die Medienlautstärke, damit eine Unterhaltung leichter möglich ist.

Live-Übersetzung wird zu einer wichtigen AirPods-Funktion

Mit den AirPods 5 baut Apple auch die Verbindung zu Apple Intelligence aus. Eine der auffälligsten Funktionen ist die Live-Übersetzung.

Nach der Einrichtung können Nutzer Gespräche in einer unterstützten Fremdsprache über die AirPods übersetzt hören. Die Verarbeitung arbeitet dabei mit einem kompatiblen iPhone und Apple Intelligence zusammen.

Deutsch gehört zu den unterstützten Sprachen. Daneben werden unter anderem Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Portugiesisch, Japanisch, Koreanisch sowie verschiedene chinesische Sprachvarianten unterstützt. Die konkrete Verfügbarkeit einzelner Funktionen kann je nach Region und Sprache variieren.

Die Funktion lässt sich auf mehreren Wegen starten. Nutzer können beide Stiele gleichzeitig drücken, Siri verwenden oder die Übersetzung über das iPhone aktivieren.

Aus technischer Sicht ist Live-Übersetzung besonders interessant, weil ANC und Spracherkennung zusammenarbeiten müssen. Die Kopfhörer reduzieren störende Umgebungsgeräusche, während das iPhone Sprache erkennt und verarbeitet.

Das ersetzt keinen professionellen Dolmetscher. Bei Reisen, kurzen Gesprächen oder Alltagssituationen kann die Funktion jedoch eine praktische Unterstützung sein.

Lautstärke direkt am Stiel nur beim teureren Modell

Ein kleiner, aber im Alltag relevanter Unterschied betrifft die Bedienung. Die AirPods 5 mit kabellosem Ladecase erhalten einen Drucksensor mit Wischsteuerung.

Damit kann die Lautstärke direkt am Stiel verändert werden. Ein Wischen nach oben erhöht sie, ein Wischen nach unten reduziert sie. Diese Art der Steuerung war bisher vor allem aus höher positionierten AirPods-Modellen bekannt.

Beim Basismodell für 149 Euro fehlt diese Funktion. Nutzer müssen die Lautstärke dort weiterhin über das verbundene Gerät oder über Siri ändern.

Der Aufpreis von 20 Euro bezahlt damit nicht nur das andere Ladecase. Käufer erhalten gleichzeitig eine komfortablere Bedienung und eine etwas längere Akkulaufzeit.

Akkulaufzeit: Bis zu fünf Stunden mit ANC

Bei der Laufzeit unterscheiden sich beide Modelle. Die Basisversion erreicht mit eingeschalteter Geräuschunterdrückung bis zu vier Stunden Wiedergabe.

Die AirPods 5 mit Wireless Charging Case kommen laut Apple auf bis zu fünf Stunden mit aktiviertem ANC. Das ist eine Stunde mehr als bei den AirPods 4 mit Geräuschunterdrückung.

Zusammen mit dem Ladecase steigt die Gesamtlaufzeit der besser ausgestatteten Version auf bis zu 22 Stunden bei eingeschaltetem ANC. Apple führt die Verbesserung unter anderem auf eine überarbeitete Batterie zurück.

NutzungAirPods 5 BasisAirPods 5 mit Wireless Case
Wiedergabe mit ANCbis zu 4 Stundenbis zu 5 Stunden
Laufzeit mit Casebis zu 20 Stundenbis zu 22 Stunden
Kabelloses Ladenneinja
Lautstärke am Stielneinja

Im Alltag können die tatsächlichen Werte niedriger ausfallen. Lautstärke, Anrufe, ANC-Nutzung, Umgebungstemperatur und zusätzliche Funktionen beeinflussen die Laufzeit.

AirPods 5 mit ANC: Preis, Akkulaufzeit, Live-Übersetzung und Verkaufsstart
AirPods 5 mit ANC: Preis, Akkulaufzeit, Live-Übersetzung und Verkaufsstart

Kabelloses Ladecase unterstützt Qi und Apple-Watch-Ladegeräte

Wer zur 169-Euro-Version greift, bekommt ein flexibleres Ladecase. Es kann nicht nur über USB-C, sondern auch drahtlos geladen werden.

Unterstützt werden kompatible Qi-Ladeflächen und Apple-Watch-Ladegeräte. Dadurch muss unterwegs nicht zwingend ein separates Kabel für die Kopfhörer mitgenommen werden.

Gerade für Nutzer eines iPhones und einer Apple Watch kann das praktisch sein. Eine vorhandene Ladefläche oder der Ladepuck der Watch genügt, um auch das AirPods-Case mit Energie zu versorgen.

Das Basismodell verzichtet dagegen auf diese Möglichkeit. Wer hauptsächlich per Kabel lädt und die zusätzliche Stunde Akkulaufzeit nicht benötigt, kann die 20 Euro sparen.

AirPods 5 bleiben bewusst ohne Silikonaufsätze

Trotz stärkerer Geräuschunterdrückung macht Apple aus den normalen AirPods keine Pro-Kopfhörer. Das Open-Ear-Design bleibt erhalten.

Das hat Vor- und Nachteile. Viele Nutzer empfinden offene Ohrhörer über mehrere Stunden als angenehmer, weil kein Silikonaufsatz im Gehörgang sitzt. Gleichzeitig ist die passive Abschirmung geringer.

Genau deshalb ist die Verbesserung des ANC technisch relevant. Die Elektronik muss einen größeren Teil der Geräuschreduzierung übernehmen, weil die Konstruktion selbst weniger Außengeräusche blockiert.

Für Sport, Büro und längeres Tragen kann das offene Konzept angenehm sein. In Flugzeugen, Zügen oder sehr lauten Umgebungen dürften vollständig abdichtende In-Ear-Kopfhörer dennoch Vorteile besitzen.

Schutz gegen Staub, Schweiß und Wasser verbessert

Apple erhöht außerdem die Widerstandsfähigkeit der Kopfhörer. Die neue Generation soll besser gegen Staub, Schweiß und Wasser geschützt sein.

Das macht die AirPods 5 interessanter für Sport und den täglichen Weg zur Arbeit. Schweiß beim Training oder leichter Regen sollten weniger problematisch sein als bei älteren Generationen.

Eine solche Schutzklasse bedeutet allerdings nicht, dass die Kopfhörer zum Schwimmen gedacht sind. Auch dauerhafter Kontakt mit Wasser sollte vermieden werden.

Apple setzt bei der Produktion zudem stärker auf recycelte Materialien. Laut Hersteller bestehen die AirPods 5 insgesamt zu rund 40 Prozent aus recyceltem Material. Beim kabellosen Ladecase kommt unter anderem ein hoher Anteil recycelten Kunststoffs zum Einsatz.

Siri lässt sich weiter mit Kopfbewegungen bedienen

Die AirPods 5 unterstützen Kopfgesten für Siri. Damit können bestimmte Anfragen beantwortet werden, ohne das iPhone oder die Kopfhörer zu berühren.

Ein Nicken beziehungsweise Kopfschütteln kann je nach Situation als Zustimmung oder Ablehnung erkannt werden. Das ist beispielsweise bei eingehenden Anrufen oder Benachrichtigungen hilfreich, wenn die Hände gerade nicht frei sind.

Mit iOS 27 erweitert Apple zugleich die Möglichkeiten von Apple Intelligence. Einige Funktionen setzen allerdings ein iPhone voraus, das die entsprechende KI-Plattform unterstützt.

Wer ein älteres iPhone verwendet, sollte deshalb vor dem Kauf prüfen, welche AirPods-Funktionen mit dem vorhandenen Gerät tatsächlich verfügbar sind. Die grundlegende Audio-Wiedergabe funktioniert natürlich weiterhin, bestimmte intelligente Funktionen können jedoch an neuere Hardware und Software gebunden sein.

AirPods 5 oder AirPods Pro: Für wen lohnt sich welches Modell?

Die wichtigste Kaufentscheidung hängt weiterhin von der Bauform ab. AirPods 5 sitzen offen im Ohr. AirPods Pro verwenden Silikonaufsätze und dichten den Gehörgang stärker ab.

Wer möglichst wenig Druck im Ohr möchte und klassische AirPods bequem findet, bekommt mit der neuen Generation deutlich mehr Funktionen als zuvor. ANC gehört nun bereits beim 149-Euro-Modell zur Ausstattung.

Die Pro-Modelle bleiben dagegen interessanter für Nutzer, die möglichst starke Abschirmung und einen festen In-Ear-Sitz bevorzugen. Gerade auf längeren Reisen kann eine passive Abdichtung zusätzlich zur elektronischen Geräuschunterdrückung Vorteile bieten.

Für Käufer ist deshalb nicht automatisch das teurere Modell das bessere. Entscheidend ist zuerst, welche Bauform im eigenen Ohr angenehm sitzt und danach, welche Zusatzfunktionen tatsächlich benötigt werden.

Der Preisunterschied zwischen den beiden AirPods-5-Versionen selbst ist dagegen gering. Für 20 Euro zusätzlich bietet Apple längere Laufzeit, kabelloses Laden und Lautstärkeregelung direkt am Stiel.

Wann kann man AirPods 5 in Deutschland kaufen?

Die neuen Kopfhörer wurden am 9. September 2026 vorgestellt. Vorbestellungen sind bereits geöffnet, der Verkaufsstart in Deutschland ist für Freitag, den 18. September vorgesehen.

Zum offiziellen Marktstart werden die AirPods über Apple selbst und voraussichtlich über die üblichen großen Elektronikhändler und Mobilfunkanbieter erhältlich sein. Preise bei Drittanbietern können nach dem Verkaufsstart variieren.

Wer direkt bei Apple bestellt, zahlt 149 Euro für das Basismodell oder 169 Euro für die Variante mit kabellosem Ladecase.

Für die meisten Käufer dürfte die Entscheidung zwischen diesen beiden Versionen einfacher sein als bei der Vorgängergeneration. Beide besitzen ANC und dieselben zentralen Audiofunktionen. Der Aufpreis ist hauptsächlich eine Frage von Komfort und Laufzeit.

Die 169-Euro-Version dürfte für viele Käufer interessanter sein

Mit den AirPods 5 bringt Apple die normale AirPods-Reihe technisch näher an die Pro-Familie. Aktive Geräuschunterdrückung gehört jetzt in beiden Varianten dazu, die Klangarchitektur wurde überarbeitet und Live-Übersetzung erweitert die Kopfhörer um eine Funktion, die über reine Musikwiedergabe hinausgeht.

Das Basismodell für 149 Euro bietet bereits das wichtigste Paket. Die Variante für 169 Euro wirkt jedoch angesichts des relativ kleinen Aufpreises besonders attraktiv: fünf statt vier Stunden Wiedergabe mit ANC, kabelloses Laden und Lautstärkeregelung direkt am Stiel sind im Alltag konkrete Vorteile.

Wer seine AirPods 4 ohne ANC erst vor kurzer Zeit gekauft hat, muss nicht zwingend wechseln. Für Nutzer älterer AirPods oder für Käufer, die bisher wegen des offenen Designs auf Geräuschunterdrückung verzichten mussten, stellen die neuen AirPods 5 dagegen ein wesentlich interessanteres Upgrade dar. Ab dem 18. September 2026 lässt sich im deutschen Handel überprüfen, wie gut Apples neues Open-Ear-ANC außerhalb der kontrollierten Herstellerbedingungen tatsächlich funktioniert.