Apple könnte seine iPhone-Familie im September 2026 um eine völlig neue Geräteklasse erweitern. Das seit Jahren erwartete iPhone Ultra soll nach mehreren übereinstimmenden Berichten als faltbares Modell im Buchformat erscheinen und oberhalb der klassischen Pro-Serie positioniert werden. Offiziell bestätigt hat Apple weder den Produktnamen noch technische Daten oder den Veröffentlichungstermin, die monrose.de berichtet.
Stand 10. August 2026 gilt ein September-Debüt dennoch als wahrscheinlichstes Szenario. Aktuelle Berichte erwarten die Vorstellung gemeinsam mit iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max, während beim tatsächlichen Verkaufsstart des Foldables wegen möglicher Produktionsengpässe noch Fragezeichen bestehen. Reuters hatte bereits im April über technische Schwierigkeiten während der Testproduktion berichtet, zugleich hieß es aus anderer Quelle, das Projekt liege weiterhin auf Kurs für September.
iPhone Ultra soll Apples erstes faltbares iPhone werden
Die Bezeichnung „iPhone Ultra“ ist bislang kein offizieller Apple-Produktname. Auf Apples aktuellen Produktseiten steht weiterhin die iPhone-17-Familie im Mittelpunkt; ein faltbares Modell hat das Unternehmen öffentlich noch nicht vorgestellt. Die Ultra-Bezeichnung taucht allerdings zunehmend in Berichten über Apples Premiumstrategie auf.

Lange wurde das Gerät in Medien und Leaks schlicht „iPhone Fold“ genannt. Neuere Informationen deuten jedoch darauf hin, dass Apple das Modell als besonders hoch positioniertes Produkt vermarkten könnte. Das würde zur bestehenden Ultra-Logik bei der Apple Watch passen, ist aber weiterhin Teil der Gerüchtelage.
Das Entscheidende am neuen Modell wäre nicht nur ein zusätzliches Scharnier. Apple würde erstmals versuchen, ein klassisches iPhone und ein kleines Tablet in einem Gerät zu verbinden. Genau diese Kombination erklärt, warum Displayformat, Software und Gewicht für den Erfolg wichtiger sein könnten als einzelne Rekordwerte.
Das erwartete faltbare iPhone soll sich seitlich wie ein Buch öffnen. Im geschlossenen Zustand wäre es ein vergleichsweise breites Smartphone, aufgeklappt entstünde eine nahezu quadratische Arbeitsfläche. Mehrere Berichte nennen für das Innendisplay etwa 7,7 bis 7,8 Zoll und für das äußere Display ungefähr 5,3 bis 5,5 Zoll.
Wann könnte das iPhone Ultra 2026 erscheinen?
Für den iPhone Ultra Release 2026 konzentrieren sich die aktuellen Erwartungen auf September. Apple selbst hat am 10. August noch keinen Termin für seine nächste große iPhone-Präsentation bekannt gegeben. MacRumors hält auf Basis früherer Apple-Termine derzeit Mittwoch, den 9. September 2026, für einen plausiblen Veranstaltungstag.
Daraus ergibt sich ein möglicher Zeitplan:
- Präsentation möglicherweise am 9. September 2026.
- Vorbestellungen könnten um den 12. September beginnen.
- Reguläre Auslieferungen wären bei einem klassischen Apple-Zeitplan ab dem 18. September denkbar.
- Eine spätere Veranstaltung am 15. September mit Verkaufsstart um den 25. September bleibt ebenfalls möglich.
- Das iPhone Ultra könnte unabhängig davon später ausgeliefert werden als iPhone 18 Pro und Pro Max.
Diese Daten sind keine von Apple veröffentlichten Termine. Besonders beim Foldable sprechen Produktionsberichte dafür, zwischen Präsentation, Vorbestellung und tatsächlicher Lieferbarkeit zu unterscheiden. Im Frühjahr war von Problemen während der technischen Testphase die Rede, die im ungünstigen Fall eine verzögerte Serienfertigung verursachen könnten.
Analyst Ming-Chi Kuo rechnet nach aktuellen Berichten damit, dass Apple das Foldable gemeinsam mit den Pro-Modellen zeigen könnte, während Vorbestellungen oder Auslieferungen wegen begrenzter Stückzahlen später beginnen.
Für Käufer in Deutschland wäre deshalb nicht nur das Datum der Apple-Keynote relevant. Entscheidend ist, wann deutsche Apple Stores tatsächlich Geräte erhalten und welche Lieferzeiten unmittelbar nach dem Bestellstart angezeigt werden.
Technische Daten des iPhone Ultra im Überblick
Bei den iPhone Ultra technischen Daten verdichten sich einige Gerüchte stärker als andere. Wiederholt genannt werden zwei Displays, ein neues Apple-Silicon-System, mehrere Kameras und Touch ID anstelle von Face ID. Die folgende Übersicht zeigt den Stand der Berichte im August 2026.
| Merkmal | Aktueller Stand |
|---|---|
| Bauform | faltbar im Buchformat |
| Inneres Display | etwa 7,7 bis 7,8 Zoll |
| Außendisplay | etwa 5,3 bis 5,5 Zoll |
| Seitenverhältnis innen | voraussichtlich etwa 4:3 |
| Prozessor | A20 oder A20 Pro erwartet |
| Arbeitsspeicher | Berichte nennen 12 GB |
| Hauptkameras | vermutlich zwei 48-MP-Sensoren |
| Entsperrung | Touch ID im Seitentaster statt Face ID erwartet |
| Speicher | Gerüchte nennen 256 GB bis 1 TB |
| Betriebssystem | angepasste Version von iOS 27 erwartet |
Das 4:3-Format wäre ungewöhnlich für ein iPhone. Geöffnet könnte das Gerät dadurch eher an ein kleines iPad erinnern als an ein besonders breites Smartphone. Dokumente, Webseiten, Fotos und zwei parallel geöffnete Anwendungen würden von der zusätzlichen horizontalen Fläche profitieren.
Die Dicke bleibt dagegen umstritten. Einzelne Leaks nennen ungefähr 4,5 Millimeter im aufgeklappten und 9,5 Millimeter im geschlossenen Zustand, andere Angaben gehen von rund 11 Millimetern geschlossen aus. Diese Abweichung zeigt, wie vorsichtig vor der offiziellen Präsentation mit exakten Abmessungen umgegangen werden muss.
Touch ID statt Face ID wäre eine überraschende Änderung
Eine der auffälligsten Spekulationen betrifft die biometrische Entsperrung. Mehrere Berichte erwarten, dass Apple beim Apple Foldable auf Face ID verzichtet und stattdessen einen Touch-ID-Sensor in den seitlichen Einschaltknopf integriert. Vergleichbare Technik nutzt Apple bereits bei bestimmten iPad-Modellen.
Der mögliche Grund liegt im verfügbaren Platz. Ein faltbares Smartphone muss zwei sehr dünne Gehäusehälften, Displays, Akku, Kameras und Scharniermechanik unterbringen. Ein vollständiges Face-ID-System benötigt zusätzliche Sensoren im Frontbereich.
Touch ID wäre bei einem Modell oberhalb der Pro-Serie deshalb nicht automatisch ein technischer Rückschritt. Ein Fingerabdrucksensor könnte schlicht die platzsparendere Lösung für das neue Gehäuse sein. Ob Apple tatsächlich auf Face ID verzichtet, lässt sich erst mit der offiziellen Vorstellung klären.
Auch bei den Kameras könnte Apple einen Kompromiss eingehen. Erwartet werden zwei rückwärtige 48-Megapixel-Kameras und Frontkameras für den geschlossenen sowie geöffneten Zustand. Eine separate Telekamera wird in mehreren Berichten dagegen nicht erwartet, was angesichts des möglichen Preises für Diskussionen sorgen dürfte.
Die Displayfalte wird zum entscheidenden Qualitätsmerkmal
Foldables haben ein konstruktionsbedingtes Problem: In der Mitte des flexiblen Panels kann eine sicht- und fühlbare Falte entstehen. Apple soll über längere Zeit an Scharnier, Trägerplatte und Displayaufbau gearbeitet haben, um diesen Bereich möglichst unauffällig zu gestalten.
Im Gespräch sind hochwertige Metalllegierungen für das Scharnier und zusätzliche Strukturen unter dem Display, welche die Belastung beim Öffnen gleichmäßiger verteilen. Berichte sprechen zudem von einem nahezu faltenfreien OLED-Panel. Ob die Vertiefung wirklich kaum sichtbar sein wird, kann momentan kein Seriengerät beweisen.
Für Apple wäre eine kaum sichtbare Displayfalte mehr als ein Designmerkmal. Bei einem Smartphone oberhalb der bisherigen Pro-Preisklasse dürfte die Qualität des Scharniers unmittelbar darüber entscheiden, ob das neue Format als Premiumprodukt überzeugt.
Die Konstruktion beeinflusst außerdem Reparaturkosten und langfristige Haltbarkeit. Ein klassisches iPhone besitzt kein bewegliches Scharnier zwischen zwei Gehäusehälften. Beim Foldable kommt damit ein Bauteil hinzu, das über Jahre tausende Öffnungs- und Schließvorgänge verkraften muss.
Wie teuer könnte das iPhone Ultra in Deutschland werden?
Beim iPhone Ultra Preis in Deutschland ist die Unsicherheit derzeit besonders groß. Apple hat keinen Verkaufspreis genannt, während internationale Prognosen für die USA je nach Quelle ungefähr 1.999 bis 2.499 Dollar als möglichen Ausgangspunkt ansetzen. Macworld nennt eine häufig diskutierte Spanne von etwa 1.999 bis 2.399 Dollar.
Eine einfache Umrechnung in Euro funktioniert nicht, weil Apple seine deutschen Preise nicht ausschließlich nach dem aktuellen Wechselkurs bestimmt. Mehrwertsteuer, regionale Preisgestaltung und unterschiedliche Speicherstufen beeinflussen den Endbetrag.
Für Deutschland kursieren deshalb mehrere deutlich voneinander abweichende Schätzungen. Je nach angenommener US-Basis und Vergleich mit bestehenden Apple-Preisen reichen sie grob von etwas über 2.000 Euro bis deutlich über 2.500 Euro. Ein Betrag um 2.400 bis 2.500 Euro für die Einstiegsversion wäre nach derzeitigen Modellrechnungen möglich, ist aber nicht bestätigt.
Das würde das Gerät in eine völlig andere Preisklasse als ein gewöhnliches iPhone bringen. Gleichzeitig trifft Apple auf einen Foldable-Markt, in dem auch Konkurrenzmodelle inzwischen Preise um oder oberhalb von 2.000 Dollar erreichen. Samsung stellte im Juli 2026 beispielsweise neue Foldables vor, deren teuerste Varianten ebenfalls klar im Premiumsegment liegen.
Warum die Verfügbarkeit zum größeren Problem werden könnte
Der hohe Preis muss nicht die einzige Hürde zum Marktstart sein. Reuters berichtete bereits Anfang 2026, Apple wolle bei seiner nächsten Generation zunächst die besonders hochwertigen iPhone-Modelle priorisieren, darunter das erste faltbare Gerät. Das reguläre iPhone 18 könnte demnach erst 2027 folgen.

Im April kamen Meldungen über Schwierigkeiten während der technischen Erprobung hinzu. Probleme in dieser Phase müssen nicht zwangsläufig zu einer Verschiebung der Präsentation führen, können aber die Zahl der zum Verkaufsstart verfügbaren Geräte begrenzen.
Für die ersten Wochen sind daher drei Szenarien denkbar:
- regulärer Verkaufsstart zusammen mit den iPhone-18-Pro-Modellen, aber lange Lieferzeiten;
- Vorstellung im September mit einem einige Wochen späteren Vorbestellstart;
- Präsentation im Herbst und deutlich spätere Auslieferung einzelner Märkte oder Speichervarianten.
Apple-Chef Tim Cook hatte bei der jüngsten Quartalskommunikation allgemein auf zunehmende Auswirkungen von Lieferengpässen hingewiesen. Daraus lässt sich kein konkreter iPhone-Ultra-Termin ableiten, die Aussage passt jedoch zu Berichten über eine zunächst begrenzte Verfügbarkeit neuer Premiumprodukte.
iPhone Ultra gegen iPhone 18 Pro Max
Das neue Modell wäre nach aktuellem Stand keine einfache größere Version des iPhone 18 Pro Max. Der entscheidende Unterschied liegt im Konzept.
| iPhone Ultra erwartet | iPhone 18 Pro Max erwartet |
| faltbares Gehäuse | klassisches Smartphone |
| zwei Displays | ein Hauptdisplay |
| innen etwa 7,7 bis 7,8 Zoll | klassisches Pro-Max-Format |
| Touch ID möglich | Face ID erwartet |
| zwei Hauptkameras möglich | umfangreicheres Pro-Kamerasystem erwartet |
| sehr hoher Einstiegspreis | günstiger als das Foldable erwartet |
| Schwerpunkt Multitasking | Schwerpunkt Kamera und klassisches iPhone-Erlebnis |
Wer vor allem die beste Kameraausstattung sucht, könnte mit dem Pro Max besser bedient sein, falls Apple beim Foldable tatsächlich auf ein Teleobjektiv verzichtet. Das Ultra-Modell würde seinen Mehrwert dagegen über die große Arbeitsfläche, die neue Bauform und zusätzliche Multitasking-Möglichkeiten definieren.
Was bis zur Apple-Präsentation offen bleibt
Trotz der ungewöhnlich konkreten Leaks fehlt weiterhin die wichtigste Bestätigung. Apple hat das iPhone Ultra am 10. August 2026 weder angekündigt noch einen offiziellen deutschen Preis veröffentlicht. Auch „iPhone Ultra“ selbst bleibt bis zu einer Apple-Präsentation ein erwarteter und kein bestätigter Produktname.
Am stärksten verdichtet haben sich bislang die Hinweise auf eine faltbare Buchform, ein etwa 7,7 bis 7,8 Zoll großes Innendisplay, die Positionierung oberhalb der Pro-Serie und eine Vorstellung im Umfeld der September-iPhones. Unklarer bleiben die exakte Lieferwoche, die endgültige Kameraausstattung, die Speicherkonfigurationen und vor allem der deutsche Verkaufspreis.
Das spannendste Datum ist deshalb nicht irgendein unbestätigter Vorbestellungstag, sondern Apples offizielle September-Ankündigung. Erst dort wird sich zeigen, ob das iPhone Ultra 2026 tatsächlich so heißt, welche Kompromisse Apple für das faltbare Design akzeptiert und ob Deutschlands erstes faltbares iPhone aus Cupertino die Marke von 2.000, 2.500 oder sogar noch mehr Euro erreicht.